Mitarbeiterförderung durch Incentives – wichtiger denn je!

Funktionierende Mitarbeiterbindung ist für viele Unternehmen heute wichtiger denn je. Denn gerade in der aktuellen Pandemielage ist der Bedarf an Personal und Schlüsselkräften höher als zuvor. Vor allem der medizinische Bereich, aber auch der Einzelhandel sind Sektoren, die in den letzten Monaten starke Umwälzungen erlebt haben und sich personell neu aufstellen mussten. Jetzt in dieser Phase Mitarbeiter zu verlieren, kann mitunter große Umsatzpotenziale oder sogar das Funktionieren ganzer Abteilungen gefährden. Daher achten immer mehr Unternehmen darauf, ihre Mitarbeiter an sich zu binden und ihnen noch über das Gehalt hinaus Goodies zur Verfügung zu stellen, die ein angenehmes Arbeitsklima schaffen.

Der psychologische Effekt von Incentives

Auf den ersten Blick sollte man meinen, dass Mitarbeiter vor allem mehr Gehalt wünschen. Doch alleine mit der Höhe des Lohnes ist ein Arbeitgeber schnell sehr vergleichbar. Wenn dies das einzige Kriterium wäre, das Mitarbeitern wichtig bei der Wahl ihres Dienstgebers ist, dann würden sie immer nur zu dem Jobangebot wechseln, das die höchste Entlohnung verspricht. Das ist aber nicht der Fall. Denn auch andere Faktoren spielen für die Mitarbeiter eine große Rolle. Das sind neben dem Arbeitsklima, Arbeitszeiten und einem guten Auskommen mit den anderen Kolleginnen und Kollegen auch weitere Extras, die über das Gehalt hinaus geboten
werden. Diese Incentives sind nicht rein monetärer Natur, sondern häufig
Gutscheine oder Rabattkarten, die die Mitarbeiter im Alltag einsetzen können. Hat sich das Personal erst einmal an diese regelmäßigen Goodies gewöhnt, ist es schwer, diese wieder aufzugeben und einfach den Job zu kündigen. Diese Incentives bedeuten für Arbeitgeber daher einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil am Arbeitsmarkt.

Tankgutschein war gestern – Flexibilität ist gefragt!

In zahlreichen Unternehmen besonders üblich sind Gutscheine für den Besuch von Restaurants rund um den Firmenstandort oder auch Tankgutscheine. So können dieMitarbeiter einen Zuschuss zu ihrem Mittagessen bekommen und auch das Tanken wird für Pendler, die täglich zur Arbeit fahren, günstiger. Doch dies berücksichtigt nicht alle Mitarbeiter. Denn nicht jeder möchte außer Haus essen gehen, sondern sich lieber selbst versorgen und nicht jeder besitzt überhaupt ein Auto, um zur Arbeit zu kommen, sondern viele nehmen auch die öffentlichen Verkehrsmittel in Anspruch. Daher werden deutlich flexiblere Möglichkeiten gewünscht, die als Incentive vom Arbeitgeber fungieren. Eine attraktive Alternative zu klassischen Gutscheinen stellen Sachbezugskarten dar, die ganz flexibel in allen Geschäften, Restaurants und sogar bei Online-Einkäufen verwendet werden können. Auf diese Weise hat es jeder Mitarbeiter selbst in der Hand, wofür er sein Guthaben auf der Karte ausgibt.

Gutes tun und Steuern sparen

Die Möglichkeiten, wie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine Sachbezugskarte verwenden können, sind sehr vielfältig. Selbstverständlich können die Guthaben verwendet werden, um damit Benzin zu tanken oder im Restaurant zu bezahlen. Aber auch das Internet lässt sich damit bezahlen, was vor allem für jene im Homeoffice praktisch ist. Ebenso können aber auch Onlineeinkäufe damit getätigt werden, ganz egal, ob dies Kleidung, Sportzubehör oder andere Dinge betrifft. Bis zu 44 Euro können monatlich vom Arbeitgeber sogar steuerfrei auf die Karte gebucht werden. Somit steht ein beispielsweise ein steuerfreier Verpflegungszuschuss mit
givve
zur Verfügung. Auch in der Steuerberechnung der Mitarbeiter wird dieser Zuschuss nicht schlagend. Dies ist vor allem für Fachkräfte attraktiv, deren Lohn knapp unter bestimmten Grenzsteuersätzen liegt.

Incentives sind in der Tat ein wichtiges Element, das zur Mitarbeiterbindung beiträgt und der Belegschaft ein gutes Gefühl gibt, dass der Arbeitgeber auf sie achtet und sie wertschätzt. Grundsätzlich sollte für Personaler aber natürlich klar sein, dass es neben finanziellen oder nicht monetären Goodies auch noch eine Reihe anderer Faktoren gibt, die sich positiv auf die Mitarbeiterzufriedenheit auswirken. Allen voran ist dabei das Betriebsklima zu erwähnen, das nicht von einem Tag auf den anderen
entsteht, sondern gepflegt gehört.

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