Doch selbst wenn Siemens den Auftrag abgelehnt hätte, wäre der Bau
der größten Steinkohlemine der Welt nicht zum Erliegen gekommen. Zu groß ist nun
einmal nach wie vor das Interesse der Welt an Steinkohle als Energieträger. Das
mögen wir im umweltschutzaffinen Europa nur bedingt verstehen, die asiatischen
Staaten benötigen wiederum die australische Kohle für ihren Energiehunger. Und
Australien wiederum profitiert vom wirtschaftlichen Erfolg ihrer
Rohstoffunternehmen in Down-under. Das mag man kritisieren, aber vielleicht
sollte man sich dann besser an die größten Kohleimporteure der Welt wenden:
China, Indien, Japan und Südkorea.
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