Nachhaltige Digitalisierung durch klare Ziele

Nachhaltige Digitalisierung durch klare Ziele
 

Dass wir uns der Digitalisierung nicht mehr verschließen können, dringt langsam bis zum letzten Unternehmen durch. Auch wenn nicht alle Tätigkeiten digital sinnvoller abzubilden sind. Und genau da liegt ein Knackpunkt für nachhaltig erfolgreiche Digitalisierungsstrategien.

Digitalisierung muss zieldienlich sein.

Entsprechend braucht es zunächst einmal eine klare Zielvorstellung. Wofür soll überhaupt digitalisiert werden? Sollen Kosten eingespart werden? Wenn ja, welche? Sollen mehr Handlungsspielräume erschlossen werden? Wenn ja, um was genau damit zu erreichen? Diese und ähnliche Fragestellungen sind das Herzstück für den Erfolg dei der Einführung von Hard- und Software. Denn nur wer seine Ziele klar vor Augen hat, kann sie auch erreichen.

Ohne klare Zielvorstellung keine nachhaltige Digitalisierung.

?Die zentrale Bedeutung eines klares Wofürs spiegelt sich nicht zuletzt in der Debatte um das Digitalministerium auf Bundesebene,? erklärt Dr. Julia Staffa, Geschäftsführerin von agiLOGO und Expertin für Unternehmensentwicklung. ?Wenn zu viele unterschiedliche Interessenlagen zusammenkommen und es keinen gibt, der die Verantwortung dafür trägt ,die Interessenklärung zu ventilieren, dann passiert das, was wir in Deutschland an verschiedenen Stellen und auf verschiedenen Ebenen beobachten können: irgendwas zwischen zögerlicher Entwicklung, gegenläufigen Tendenzen und Stillstand.?

Digitalisierung braucht eine klaren Rahmen

agiLOGO begleitet kleinere und mittelständische Unternehmen dabei, sich in der heutigen Arbeits- und Geschäftswelt nachhaltig erfolgreich entwickeln zu können. Bei vielen Entwicklungsprojekten kommt früher oder später die Frage auf, welche Aufgaben besser digital abgebildet werden können. ?Alle wiederkehrenden Aufgaben können mindestens in Teilen digital abgebildet werden. Und es macht Sinn, diese Aufgaben an Maschinen abzugeben,? meint Dr. Staffa. Wichtig sei dabei, die Mitarbeiter in dieser Veränderungsphase zu begleiten. Steht die Angst um Arbeitsplätze im Vordergrund, ist es völlig menschlich, wenn die Mitarbeiter versuchen aufzuzeigen, dass sie die zu digitalisierende Aufgabe viel werthaltiger als die Maschinen erledigen können. Erst wenn sie dabei begleitet werden, die mit der Digitalisierung verfolgten Unternehmensziele in persönliche Ziele für eine individuelle Entwicklung im und für das Unternehmen zu übersetzen, wird das Kreativpotential freigesetzt, was Digitalisierung wirklich interessant macht. Immerhin sind meist hohe Anschaffungs- und Amortisationskosten einzukalkulieren.

Fazit: Digitalisierung ist aus unserer Arbeits- und Geschäftswelt nicht mehr wegzudenken. Damit sich die Investitionen nachhaltig lohnen, macht es Sinn, die Fähigkeiten und das Wissen der Mitarbeiter in den Umsetzungsprozess zu integrieren. Durch klare Zielvorstellungen für die Digitalisierung und Begleitung der Operationalisierung dieser Ziele für jeden Arbeitsplatz kann das Potential schneller und effektiver gehoben werden.

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