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Neue Werte schaffen: HANNOVER MESSE zeigt die Gewinn bringende Seite von Industrie 4.0 (FOTO)


 


Die vergangene HANNOVER MESSE hat ein deutliches Zeichen gesetzt:
Integrated Industry ist von der Vision zur Realität geworden – mit
mehr als 400 Anwendungsbeispielen für die Digitalisierung von
Produktion und Energie. Technologisch ist die vierte industrielle
Revolution damit in vollem Gange. Damit aus der Fabrik der Zukunft
jedoch kein Luftschloss wird, muss der konkrete Nutzen für Industrie,
Mitarbeiter und Gesellschaft noch stärker in den Vordergrund treten.
Das wird das Thema der HANNOVER MESSE 2017.

„Integrated Industry – Creating Value“. So lautet das Leitthema
der HANNOVER MESSE 2017. „Damit die Digitalisierung von Produktion
und Energie flächendeckend voranschreitet, muss die Industrie die
Nutzenargumentation noch deutlicher führen als bisher“, sagt Dr.
Jochen Köckler, Vorstand der Deutschen Messe AG. „Die Unternehmen aus
Industrie und Energie müssen erkennen, welche direkten und
langfristigen Vorteile sie aus der Digitalisierung ziehen können.
Dabei entsteht die zusätzliche Wertschöpfung nicht nur an der
Maschine in der Produktion. Neue Geschäftsmodelle und Effekte für den
einzelnen Mitarbeiter werden zum zusätzlichen Treiber für den
Unternehmenserfolg.“

Industrie 4.0, Integrated Energy, Digitaler Zwilling, Predictive
Maintenance, Digital Energy, Smart Materials, vernetzte und
kollaborative Roboter (Cobots) – Großkonzerne, aber besonders auch
kleine Unternehmen sind heute mit einer Vielzahl von technologischen
Möglichkeiten konfrontiert, deren Auswirkungen sie oft nur schwer
einschätzen können. Hier setzt die HANNOVER MESSE 2017 an. Die
Weltleitmesse der Industrie zeigt Wege auf, wie Unternehmen, auch mit
begrenzten Ressourcen, die Potenziale der Digitalisierung erkennen
und für sich nutzen können. Köckler: „Industrie 4.0 bedeutet nicht
den abrupten Austausch aller Produktionsanlagen auf einen Schlag.
Beispielsweise können neuartige Sensoren an bestehende Anlagen
angedockt werden, um Daten zu erfassen, auszuwerten und daraus
Verbesserungen im Produktionsprozess abzuleiten oder neue
Geschäftsmodelle zu entwickeln.“ Die HANNOVER MESSE 2017 wird damit
zum Wegweiser für Besucher aus der produzierenden Industrie, die das
Potenzial der Digitalisierung für ihr Unternehmen ausschöpfen und
ihre Produktion Schritt für Schritt zur Fabrik 4.0 ausbauen wollen.

Die Digitalisierung wird auch die Energiebranche komplett
verändern. Das Energiesystem der Zukunft wird über intelligente
Kommunikationsnetze von der Produktion bis hin zum Verbrauch regel-
und steuerbar sein. Erst die Digitalisierung ermöglicht den
fundamentalen Umbau von alten Kraftwerksstrukturen zu einer
erneuerbaren, dezentralen und effizienten Energieerzeugung und
leistet damit einen entscheidenden Beitrag zur Energiewende. Wie sich
der Energiemarkt künftig verändern wird und welche Faktoren einen
entscheidenden Einfluss haben werden, präsentieren Unternehmen auf
der HANNOVER MESSE unter dem Motto Integrated Energy. „Die HANNOVER
MESSE steht für vernetzte Lösungen entlang der gesamten
energiewirtschaftlichen Wertschöpfungskette – von der Erzeugung,
Übertragung, Verteilung und Speicherung bis hin zu alternativen
Mobilitätslösungen“, sagt Köckler.

Integrated Industry geht über die intelligente Fabrik hinaus.
Produkte bleiben künftig nach der Auslieferung mit dem Hersteller
vernetzt und versorgen ihn permanent mit wertvollen Daten. So können
Unternehmen zusätzliche internetbasierte Dienstleistungen entwickeln
und auch außerhalb ihrer klassischen Branchengrenzen Märkte erobern.
Im Energiebereich etwa zeigen „Prosumer“ und virtuelle Kraftwerke die
Möglichkeiten bei der Integration dezentraler Energieerzeugung auf.
Ein anderes Beispiel ist die Zulieferbranche. Auf der HANNOVER MESSE
zeigen Zulieferunternehmen, dass sie mit den Mitteln der
Digitalisierung Lösungen anbieten können, die schneller, innovativer
und stärker individualisiert sind als bisher. Diesen Aspekt der
Digitalisierung berücksichtigt das Leitthema „Integrated Industry –
Creating Value“ ebenfalls: „In der Entwicklung ganz neuer
Geschäftsmodelle und der Erschließung entsprechender Märkte liegt das
größte Wertschöpfungspotenzial der Digitalisierung“, sagt Köckler.
„In Hannover werden Kooperationen zwischen IT und Maschinenbau,
zwischen Startup und Konzern geschlossen. Tragfähige
4.0-Geschäftsmodelle, aber auch disruptive Business-Ideen – das
werden wir im April zu sehen bekommen.“

Auch in Zeiten allgegenwärtiger Digitalisierung: Der wesentliche
Faktor für den Unternehmenserfolg ist und bleibt der Mensch. Daher
bezieht sich „Integrated Industry – Creating Value“ auch auf die
Mitarbeiter in der Produktion. Durch Industrie-4.0-Technologien
werden die Tätigkeiten des Fabrikarbeiters spannender,
abwechslungsreicher und seine Arbeitszeit damit noch „wertvoller“. Er
ist zunehmend Problemlöser, Entscheider, Innovator und Treiber für
mehr Wertschöpfung. Doch auch das geschieht nicht von allein.
Entscheidend ist, dass Qualifizierungsmaßnahmen Fachkräfte auf die
neue Arbeitswelt 4.0 vorbereiten „In Zukunft wird es immer mehr
intelligente Arbeitsplätze in der Fabrik geben, die sich dem
Kenntnisstand des Mitarbeiters anpassen und ihn bei seiner Arbeit
unterstützen“, erklärt Köckler. „Gleichzeitig muss er aber in einer
agilen und flexiblen Fabrik lernen, mit Virtual Reality und Augmented
Reality, Datenbrillen, Smartphones und Tablets umzugehen. All diese
Werkzeuge der Digitalen Fabrik werden auf der HANNOVER MESSE 2017
eine prominente Rolle spielen.“

HANNOVER MESSE – Get new technology first! Die weltweit wichtigste
Industriemesse wird vom 24. bis 28. April 2017 in Hannover
ausgerichtet. Unter dem Leitthema „Integrated Industry – Creating
Value“ ist die HANNOVER MESSE der globale Hotspot für alle Themen
rund um die Digitalisierung der Produktion (Industrie 4.0) und der
Energiesysteme (Integrated Energy). Sie vereint sieben Leitmessen an
einem Ort: Industrial Automation, MDA – Motion, Drive & Automation,
Digital Factory, Energy, ComVac, Industrial Supply und Research &
Technology. Polen ist das Partnerland der HANNOVER MESSE 2017.

Deutsche Messe AG Die Deutsche Messe AG ist ein weltweit führender
Veranstalter von Investitionsgütermessen im In- und Ausland. Mit
einem Umsatz von 329,3 Millionen Euro und einem Ergebnis von 9,4
Millionen Euro im Jahr 2015 zählt sie zu den fünf größten deutschen
Messegesellschaften. Zu ihrem Eventportfolio gehören internationale
Leitmessen wie die CeBIT (Digitales Business), die HANNOVER MESSE
(industrielle Technologien), die LABVOLUTION mit der BIOTECHNICA
(Labortechnik, Biotechnologie), die CeMAT (Intralogistik und Supply
Chain Management), die didacta (Bildung), die DOMOTEX (Teppiche und
Bodenbeläge), die INTERSCHUTZ (Brand- und Katastrophenschutz, Rettung
und Sicherheit) und die LIGNA (Holzbearbeitung und Forsttechnik). Mit
rund 1 200 Beschäftigten und 66 Repräsentanzen, Tochtergesellschaften
und Niederlassungen ist sie in mehr als 100 Ländern präsent.

Pressekontakt:
Ansprechpartner für die Redaktion:
Onuora Ogbukagu
Tel.: +49 511 89-3 10 59
E-Mail: onuora.ogbukagu@messe.de

Weitere Pressetexte und Fotos finden Sie unter:
www.hannovermesse.de/de/presseservice/

Twitter: @hannover_messe
LinkedIn: HANNOVER MESSE
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