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Novartis erzielt 2016 solide Ergebnisse, wobei die Wachstumsprodukte[1] den Verlust der Exklusivrechte für Gleevec in den USA wettmachen; Innovationsdynamik hält an; Aktienrückkauf angekündigt

Novartis International AG /
Novartis erzielt 2016 solide Ergebnisse, wobei die Wachstumsprodukte[1] den
Verlust der Exklusivrechte für Gleevec in den USA wettmachen; Innovationsdynamik
hält an; Aktienrückkauf angekündigt
. Verarbeitet und übermittelt durch Nasdaq Corporate Solutions.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.
Source: Globenewswire

* Der Nettoumsatz (0% kWk[2]) bleibt im Gesamtjahr dank starker Performance
der Wachstumsprodukte auf Vorjahresniveau

* Cosentyx (USD 1,1 Milliarden) erreicht Blockbuster-Status
* Entresto (USD 170 Millionen) wächst dank positiver Behandlungsleitlinien
in den USA und Europa sowie nach dem weiteren Ausbau des Aussendienstes
in den USA kontinuierlich weiter
* Gilenya (USD 3,1 Milliarden, +14% kWk) erzielt zweistellige Zuwächse
* Der Onkologiebereich wächst unter Ausschluss von Glivec/Gleevec 12%
(kWk), wozu die neuen Produkte und Jakavi beitragen
* Die Biopharmazeutika[1] von Sandoz wachsen um 31% (kWk) auf USD 1,0
Milliarden
* Infolge von Einbussen durch Generika sowie Investitionen zur
Wachstumssteigerung sinkt das operative Kernergebnis[2] im Gesamtjahr um 2%
(kWk)

* Die operative Kerngewinnmarge geht um 0,7 Prozentpunkte (kWk) zurück
* Der Kerngewinn pro Aktie beträgt USD 4,75 (-2% kWk)
* Der Free Cashflow[2] beläuft sich auf USD 9,5 Milliarden (+2% USD)
* Der Reingewinn profitiert vom höheren Ertrag aus assoziierten Gesellschaften
und steigt im Gesamtjahr um 1% (kWk)
* Anhaltende Innovationsdynamik im 4. Quartal mit gezielten Zukäufen zur
weiteren Stärkung der Pipeline

* Die FDA bewilligt ein beschleunigtes Zulassungsverfahren für LEE011
* In der zweiten Phase-III-Studie mit AMG 334 bei episodischer Migräne
wird der primäre Endpunkt erreicht
* Nach positiven Ergebnissen der Studie SUSTAIN bei Sichelzellenanämie übt
Novartis das Recht zur Übernahme von Selexys aus
* Novartis übernimmt Ziarco (atopische Dermatitis) sowie Encore
(Altersweitsichtigkeit) und unterzeichnet Optionsverträge mit Conatus
(nicht-alkoholbedingte Steatohepatitis) sowie Ionis und Akcea (Herz-
Kreislauf-Risiko)
* Die Division Alcon erzielt weitere Fortschritte für einen Wiederaufschwung;
Optionen zur Maximierung des Shareholder-Value der Division werden geprüft

* Der Umsatz bleibt im 4. Quartal unverändert (kWk); Kontaktlinsen
verzeichnen im dritten Quartal in Folge weitere Zuwächse
* Der Augenchirurgiebereich verbessert die Lieferkapazitäten sowie den
Service und legt den Grundstein für einen Wiederaufschwung
* Optionen von der Weiterführung des Geschäfts bis zur Abspaltung über
eine Kapitalmarkt­transaktion werden im Lauf des Jahres 2017 geprüft
* Dividende von CHF 2,75 pro Aktie für 2016 vorgeschlagen – eine Erhöhung um
2%
* Novartis leitet Aktienrückkauf von bis zu USD 5,0 Milliarden 2017 im Rahmen
der bestehenden Genehmigung der Aktionäre ein und bekräftigt damit das
Vertrauen in die Wachstumsaussichten
* Ausblick 2017

* Nettoumsatz weitgehend auf dem Niveau des Vorjahres (kWk) erwartet,
wobei die Einbussen durch Generikakonkurrenz wettgemacht werden
* Das operative Kernergebnis wird voraussichtlich weitgehend auf
Vorjahresniveau liegen oder um einen niedrigen einstelligen Prozentsatz
(kWk) zurückgehen

Kennzahlen[3] Fortzuführende Geschäftsbereiche[4]
———————————————————————-
4. 4.
Quartal Quartal Veränderung Geschäftsjahr Geschäftsjahr Veränderung
  2016 2015 in %   2016 2015 in %

Mio. Mio.
  USD USD USD kWk   Mio. USD Mio. USD USD kWk
——————————————– —————————————-
Nettoumsatz 12 322 12 520 -2 0   48 518 49 414 -2 0

Operatives
Ergebnis 1 455 1 677 -13 -9   8 268 8 977 -8 -3

Reingewinn  936 1 054 -11 0   6 698 7 028 -5 1

Gewinn pro
Aktie (USD) 0,40 0,44 -9 2   2,82 2,92 -3 2

Free Cashflow 2 976 2 942 1     9 455 9 259 2

Kernergebnisse

Operatives
Ergebnis 3 013 3 057 -1 1   12 987 13 790 -6 -2

Reingewinn 2 658 2 707 -2 1   11 314 12 041 -6 -3

Gewinn pro
Aktie (USD) 1,12 1,14 -2 1   4,75 5,01 -5 -2
——————————————– —————————————-

Basel, 25. Januar 2017 – Die Ergebnisse kommentierte Joseph Jimenez, CEO von
Novartis:
„Novartis hat im Jahr 2016 solide Ergebnisse erzielt. Wir konnten den Verlust
der Exklusivrechte an Gleevec in den USA wettmachen und haben gleichzeitig in
wichtige Markteinführungen und den Wiederaufschwung der Division Alcon
investiert. Cosentyx hat 2016 Blockbuster-Status erreicht, und es bestehen die
notwendigen Voraussetzungen, um die Verkäufe von Entresto 2017 zu beschleunigen.
Wir haben massgebliche Schritte unternommen, um unsere Pipeline voranzubringen.
Dabei haben wir unsere Strategie für gezielte Zukäufe umgesetzt und unsere
Organisation neu fokussiert. Heute schlagen wir eine Erhöhung unserer Dividende
vor und leiten einen Aktienrückkauf von bis zu USD 5 Milliarden ein. Darüber
hinaus prüfen wir Optionen, um den Shareholder-Value der Division Alcon zu
maximieren.“

KONZERNÜBERSICHT

Novartis hatte sich für 2016 fünf Prioritäten gesetzt: solide Finanzergebnisse
zu erzielen, die Inno­vation zu verstärken, die Performance der Division Alcon
zu verbessern, divisionenübergreifende Synergien zu nutzen und eine
leistungsstärkere Organisation aufzubauen. Darüber hinaus prüfen wir Optionen,
um den Shareholder-Value der Division Alcon zu maximieren (weitere Informationen
finden sich im Folgenden auf Seite 9).

Finanzergebnisse

Am 27. Januar 2016 vermeldete Novartis Pläne zur weiteren Fokussierung ihrer
Divisionen sowie zur Integration von Geschäftsbereichen mit gemeinsamen
Therapiegebieten, um Entwicklungs- und Marketingkompetenzen besser zu nutzen.
Diese Pläne beinhalteten eine neue divisionale Struktur. In Übereinstimmung mit
den International Financial Reporting Standards (IFRS) wurde die
Segment­berichterstattung sowohl für das laufende Jahr als auch für das Vorjahr
im Hinblick auf die neue Struk­tur aktualisiert, um die Vergleichbarkeit der
Ergebnisse beider Jahre zu gewährleisten. Infolgedessen spiegeln sämtliche
Vergleiche der Divisionsergebnisse 2016 und 2015 die neue Struktur wider.

Um darüber hinaus den 2015 abgeschlossenen Transaktionen zur
Portfolioumgestaltung Rechnung zu tragen, wies Novartis die Finanzergebnisse des
Konzerns 2015 als „fortzuführende“ und „aufgegebene“ Geschäftsbereiche aus.
Sofern nicht anders angegeben, beziehen sich alle Vergleiche zwischen 2016 und
2015 auf die fortzuführenden Geschäftsbereiche. Eine genaue Erläuterung findet
sich auf Seite 41 der in englischer Sprache vorhandenen Kurzfassung des
Finanzberichts.

Viertes Quartal

Fortzuführende Geschäftsbereiche

Der Nettoumsatz belief sich im vierten Quartal auf USD 12,3 Milliarden (-2%, 0%
kWk). Dabei kompensierten Volumensteigerungen von 6 Prozentpunkten den negativen
Einfluss von Generikakonkurrenz (-4 Prozentpunkte) und Preissenkungen (-2
Prozentpunkte). Die Wachstums­produkte[5] steuerten USD 4,6 Milliarden bzw. 37%
zum Nettoumsatz bei und legten gegenüber dem Vorjahresquartal um 19% (USD) zu.

Das operative Ergebnis belief sich auf USD 1,5 Milliarden (-13%, -9% kWk). Die
Anpassungen zur Berechnung des Kernergebnisses lagen mit USD 1,5 Milliarden
(2015: USD 1,4 Milliarden) weitgehend auf dem Niveau des Vorjahresquartals.

Das operative Kernergebnis betrug USD 3,0 Milliarden (-1%, +1% kWk). Die
operative Kerngewinnmarge stieg bei konstanten Wechselkursen um 0,2
Prozentpunkte. Dabei wurden die Investitionen in Neueinführungen und den
Wachstumsplan der Division Alcon durch die Ressourcenverteilung mehr als
wettgemacht. Bei einem negativen Währungseffekt von 0,1 Prozentpunkten ergab
sich ein Nettoanstieg der operativen Kerngewinnmarge in US-Dollar um
0,1 Prozentpunkte auf 24,5% des Nettoumsatzes.

Der Reingewinn betrug USD 0,9 Milliarden (-11%, 0% kWk) und blieb damit trotz
des Rückgangs des operativen Ergebnisses unverändert, was dem höheren Ertrag aus
assoziierten Gesellschaften zu verdanken war.

Der Gewinn pro Aktie belief sich auf USD 0,40 (-9%, +2% kWk) und stieg aufgrund
der reduzierten durchschnittlichen Anzahl ausstehender Aktien stärker als der
Reingewinn.

Der Kernreingewinn betrug USD 2,7 Milliarden (-2%, +1% kWk) und folgte damit
weitgehend der Entwicklung des operativen Kernergebnisses.

Der Kerngewinn pro Aktie belief sich auf USD 1,12 (-2%, +1% kWk) und entsprach
damit der Entwicklung des Kernreingewinns.

Der Free Cashflow lag im vierten Quartal bei USD 3,0 Milliarden (+1% USD) und
damit weitgehend auf dem Niveau des Vorjahresquartals, da den niedrigeren
Geldflüssen aus operativer Tätigkeit gleichzeitig niedrigere Nettoinvestitionen
in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte gegenüberstanden.

Die Division Innovative Medicines (ehemalige Division Pharmaceuticals) erzielte
im vierten Quartal einen Nettoumsatz von USD 8,3 Milliarden (-3%, -1% kWk).
Volumensteigerungen trugen 6 Prozent­punkte zur Umsatzentwicklung bei.
Generikakonkurrenz hatte einen negativen Effekt von 6 Prozentpunkten, und auch
die Preise wirkten sich mit 1 Prozentpunkt negativ aus. Beides war vor allem auf
die Einführung einer generischen Version von Glivec/Gleevec in den USA
zurückzuführen. Mit einer Steigerung um 20% (kWk) auf USD 4,0 Milliarden
erwirtschafteten die Wachstumsprodukte 48% des Nettoumsatzes der Division.

Das operative Ergebnis belief sich auf USD 1,4 Milliarden (-9%, -4% kWk). Der
Rückgang war vor allem auf höhere Wertminderungen zurückzuführen, die das
zugrundeliegende Wachstum des operativen Ergebnisses absorbierten. Das operative
Kernergebnis betrug USD 2,4 Milliarden (0%, +4% kWk). Die operative
Kerngewinnmarge stieg bei konstanten Wechselkursen um 1,2 Prozentpunkte. Ein
negativer Währungseffekt von 0,5 Prozentpunkten führte zu einer Nettoerhöhung
der operativen Kern­gewinn­marge um 0,7 Prozentpunkte auf 29,1% des
Nettoumsatzes.

Der Nettoumsatz der Division Sandoz belief sich im vierten Quartal auf USD 2,6
Milliarden (+2%, +3% kWk), wobei Volumensteigerungen von 9 Prozentpunkten durch
den Preisverfall von 6 Prozentpunkten geschmälert wurden. Der Umsatz der
Biopharmazeutika[6] stieg weltweit um 28% (kWk) auf USD 277 Millionen.

Das operative Ergebnis belief sich auf USD 365 Millionen (+25%, +22% kWk). Für
diesen Anstieg sorgten vor allem die starke operative Performance im vierten
Quartal sowie die im Vorjahresquartal vorgenommenen Rückstellungen für
Rechtsfälle. Das operative Kernergebnis betrug USD 521 Millionen (+5%, +4% kWk).
Die operative Kerngewinnmarge stieg bei konstanten Wechselkursen um 0,1
Prozentpunkte. Bei einem positiven Währungseffekt von 0,4 Prozentpunkten ergab
sich insgesamt eine Nettoerhöhung der operativen Kerngewinnmarge um 0,5
Prozentpunkte auf 20,0% des Nettoumsatzes.

Der Nettoumsatz der Division Alcon betrug im vierten Quartal USD 1,4 Milliarden
(-2%, 0% kWk). Der Umsatz des Augenchirurgiebereichs (-4% kWk) war vor allem
durch geringere Ausrüstungsverkäufe in der Kataraktchirurgie und der refraktiven
Chirurgie wie auch durch den Konkurrenzdruck bei den Intraokularlinsen (IOL)
beeinträchtigt. Der Bereich Vision Care (+5% kWk) kehrte dank starker
Performance des Portfolios der Eintageskontaktlinsen auf den Wachstumspfad
zurück, wozu die Marke Dailies Total1 mit weiterhin zweistelligen Zuwächsen
weltweit beitrug.

Im vierten Quartal 2016 wurde ein operativer Verlust von USD 120 Millionen
verzeichnet, gegenüber einem operativen Gewinn von USD 29 Millionen im
Vorjahresquartal. Das operative Kernergebnis betrug USD 163 Millionen (-38%,
-36% kWk) und war durch höhere Investitionen in Marketing und Verkauf sowie
Forschung und Entwicklung im Zusammenhang mit dem Wachstumsplan geprägt. Die
operative Kern­gewinnmarge ging bei konstanten Wechselkursen um 6,3
Prozentpunkte zurück. Dazu kam ein negativer Währungseffekt von 0,4
Prozentpunkten, was zu einem Nettorückgang um 6,7 Prozentpunkte auf 11,3% des
Nettoumsatzes führte.

Total Konzern

Auf der Ebene des gesamten Konzerns belief sich der Reingewinn auf USD 0,9
Milliarden, gegenüber USD 1,1 Milliarden im Vorjahresquartal. Der unverwässerte
Gewinn pro Aktie betrug USD 0,40.

Der Free Cashflow des Gesamtkonzerns belief sich auf USD 3,0 Milliarden und lag
damit auf dem Niveau des Vorjahresquartals.

Geschäftsjahr

Fortzuführende Geschäftsbereiche

Der Nettoumsatz der fortzuführenden Geschäftsbereiche belief sich im Gesamtjahr
auf USD 48,5 Milliarden (-2%, 0% kWk). Dabei machten Volumensteigerungen von 6
Prozentpunkten den negativen Einfluss von Generikakonkurrenz (-4 Prozentpunkte)
und Preissenkungen (-2 Prozentpunkte) wett. Die Wachstumsprodukte steuerten
USD 17,1 Milliarden bzw. 35% zum Nettoumsatz bei und legten gegenüber dem
Vorjahr um 20% (USD) zu.

Das operative Ergebnis betrug USD 8,3 Milliarden (-8%, -3% kWk). Die Anpassungen
zur Berechnung des Kernergebnisses lagen mit USD 4,7 Milliarden (2015: USD 4,8
Milliarden) weitgehend auf dem Niveau des Vorjahres.

Das operative Kernergebnis belief sich auf USD 13,0 Milliarden (-6%, -2% kWk).
Die operative Kerngewinnmarge ging bei konstanten Wechselkursen um 0,7
Prozentpunkte zurück. Dies war vor allem auf den Verlust der Exklusivrechte an
Gleevec zurückzuführen. Die Investitionen in Neueinführungen und in den
Wachstumsplan der Division Alcon wurden durch die Ressourcenverteilung und die
Initiativen zur Produktivitätssteigerung teilweise kompensiert. Bei einem
negativen Währungseffekt von 0,4 Prozentpunkten ergab sich ein Nettorückgang der
operativen Kerngewinnmarge um 1,1 Prozentpunkte auf 26,8% des Nettoumsatzes.

Der Reingewinn betrug USD 6,7 Milliarden (-5%, +1% kWk), wobei der Anstieg im
Verhältnis zum Rückgang des operativen Ergebnisses auf den höheren Ertrag aus
assoziierten Gesellschaften zurückzuführen ist.

Der Gewinn pro Aktie belief sich auf USD 2,82 (-3%, +2% kWk) und stieg aufgrund
der reduzierten durchschnittlichen Anzahl ausstehender Aktien stärker als der
Reingewinn.

Der Kernreingewinn betrug USD 11,3 Milliarden (-6%, -3% kWk) und folgte damit
weitgehend der Entwicklung des operativen Kernergebnisses.

Der Kerngewinn pro Aktie belief sich auf USD 4,75 (-5%, -2% kWk) und verringerte
sich aufgrund der reduzierten durchschnittlichen Anzahl ausstehender Aktien
weniger stark als der Kernreingewinn.

Der Free Cashflow betrug USD 9,5 Milliarden (+2% USD), gegenüber USD 9,3
Milliarden im Vorjahr. Die Zunahme um USD 0,2 Milliarden war vor allem durch
geringere Nettoinvestitionen in Sachanlagen bedingt.

Der Nettoumsatz der Division Innovative Medicines belief sich im Gesamtjahr auf
USD 32,6 Milliarden (-2%, 0% kWk). Dabei wurden Volumensteigerungen (+7
Prozentpunkte) durch den Einfluss der Generikakonkurrenz (-6 Prozentpunkte) und
Preissenkungen (-1 Prozentpunkt) absorbiert.

Das operative Ergebnis belief sich auf USD 7,4 Milliarden (-5%, 0% kWk). Das
operative Kernergebnis betrug USD 10,4 Milliarden (-5%, -1% kWk). Die operative
Kerngewinnmarge ging bei konstanten Wechselkursen um 0,2 Prozentpunkte zurück.
Dies war vor allem auf die Investitionen in die Einführung von Entresto und
Cosentyx zurückzuführen, die durch Ressourcenzuteilung und
Produktivitätssteigerungen teilweise wettgemacht wurden. Dazu kam ein negativer
Währungseffekt von 0,6 Prozentpunkten, sodass sich insgesamt ein Nettorückgang
der operativen Kerngewinnmarge um 0,8 Prozentpunkte auf 31,8% des Nettoumsatzes
ergab.

Der Nettoumsatz der Division Sandoz belief sich im Gesamtjahr auf USD 10,1
Milliarden (+1%, +2% kWk), wobei Volumensteigerungen von 8 Prozentpunkten den
Preisverfall von 6 Prozentpunkten mehr als wettmachten. Der Umsatz der
Biopharmazeutika stieg weltweit um 31% (kWk) und erreichte USD 1,0 Milliarden,
wozu die Performance der im Vorjahr in den USA eingeführten Produkte (Glatopa im
Juni 2015 und Zarxio im September 2015) beitrug.

Das operative Ergebnis belief sich auf USD 1,4 Milliarden (+11%, +14% kWk). Das
operative Kern­ergebnis betrug USD 2,1 Milliarden (+1%, +4% kWk). Die operative
Kerngewinnmarge stieg bei konstanten Wechselkursen um 0,2 Prozentpunkte. Bei
einem negativen Währungseffekt von 0,1 Prozentpunkten ergab sich insgesamt eine
Nettoerhöhung der operativen Kerngewinnmarge um 0,1 Prozentpunkte auf 20,4% des
Nettoumsatzes.

Die Division Alcon erzielte im Gesamtjahr einen Nettoumsatz von USD 5,8
Milliarden (-3%, -2% kWk). Der Umsatz des Augenchirurgiebereichs (-3% kWk)
spiegelte die geringeren Ausrüstungs­verkäufe in der Kataraktchirurgie und der
refraktiven Chirurgie wie auch den Konkurrenzdruck bei den Intraokularlinsen
wider. Diese Faktoren wurden durch das anhaltend solide Wachstum beim
Verbrauchsmaterial für die Kataraktchirurgie teilweise wettgemacht. Im Bereich
Vision Care (0% kWk) blieb der Umsatz unverändert, wobei der Zuwachs bei den
Kontaktlinsen den Rückgang in der Kontaktlinsenpflege wettmachte.

Im Gesamtjahr wurde ein operativer Verlust von USD 132 Millionen verzeichnet,
gegenüber einem operativen Gewinn von USD 281 Millionen im Vorjahr. Das
operative Kernergebnis betrug USD 850 Millionen (-31%, -27% kWk). Das Ergebnis
war durch höhere Investitionen in Marketing und Verkauf sowie Forschung und
Entwicklung im Zusammenhang mit dem Wachstumsplan sowie durch den Umsatzrückgang
geprägt. Die operative Kerngewinnmarge ging bei konstanten Wechselkursen um 5,3
Prozentpunkte zurück. Ein negativer Währungseffekt von 0,7 Prozentpunkten führte
zu einem Nettorückgang der operativen Kerngewinnmarge um 6,0 Prozentpunkte auf
14,6% des Nettoumsatzes.

Total Konzern

Auf der Ebene des gesamten Konzerns belief sich der Reingewinn 2016 auf USD 6,7
Milliarden, gegenüber USD 17,8 Milliarden im Vorjahr. Der unverwässerte Gewinn
pro Aktie ging von USD 7,40 auf USD 2,82 zurück. Der Vorjahreszeitraum hatte vom
Reingewinn aus aufgegebenen Geschäfts­bereichen profitiert, der
ausserordentliche Veräusserungsgewinne vor Steuern von USD 12,7 Milliarden aus
den Transaktionen zur Portfolioumgestaltung sowie zusätzliche
transaktionsbedingte Aufwendungen vor Steuern von USD 0,6 Milliarden beinhaltet
hatte.

Der Free Cashflow des Gesamtkonzerns belief sich 2016 auf USD 9,5 Milliarden
gegenüber USD 9,0 Milliarden im Vorjahr. Im Vorjahr war ein negativer Free
Cashflow von ungefähr USD 0,3 Milliarden aus aufgegebenen Geschäftsbereichen
angefallen.

Entscheidende Wachstumstreiber

Die Finanzergebnisse im vierten Quartal beruhen auf einer anhaltenden
Fokussierung auf entscheidende Wachstumstreiber wie Gilenya, Tasigna, Cosentyx,
Tafinlar + Mekinist, Promacta/ Revolade, Jakavi und Entresto sowie
Biopharmazeutika und Wachstumsmärkte.

Wachstumsprodukte

* Die Wachstumsprodukte, ein Indikator für die laufende Verjüngung des
Portfolios, erzielten im vierten Quartal 37% des Nettoumsatzes des Konzerns
und legten um 19% (USD) zu. In der Division Innovative Medicines lieferten
die Wachstumsprodukte im vierten Quartal 48% des Nettoumsatzes der Division,
wobei der Umsatz dieser Produkte um 20% (kWk) stieg.
* Gilenya (USD 810 Millionen, +11% kWk) zur einmal täglichen oralen
Verabreichung bei schubförmig verlaufender multipler Sklerose erzielte
weiterhin zweistellige Zuwächse.
* Tasigna (USD 458 Millionen, +9% kWk) verzeichnete im vierten Quartal solide
Umsatzsteigerungen, obwohl in den USA mehrere generische Versionen von
Gleevec auf den Markt kamen.
* Cosentyx (USD 391 Millionen) setzte im Zuge der weiteren Einführung seinen
starken Wachstumskurs im vierten Quartal fort. Seit seiner Vermarktung wurde
Cosentyx zur Behandlung von mehr als 60 000 Patienten eingesetzt, wobei alle
drei zugelassenen Indikationen berücksichtigt sind.
* Tafinlar + Mekinist (USD 178 Millionen, +24% kWk) erzielte vor allem in
Europa weiterhin kräftige Zuwächse als erste zugelassene
Kombinationstherapie für Patienten mit BRAF-V600-Mutation-positivem,
inoperablem oder metastasierendem Melanom.
* Promacta/Revolade (USD 178 Millionen, +35% kWk) erzielte einen starken
zweistelligen Zuwachs, da das Produkt nach wie vor weltweit zunehmende
Akzeptanz findet. Die Umsatzentwicklung profitierte ausserdem vom Wachstum
der Thrombopoietin-Klasse zur Behandlung chronischer Immunthrombozytopenie
(auch bekannt als Morbus Werlhof oder idiopathische immunthrombozytopenische
Purpura).
* Das Wachstum von Jakavi (USD 162 Millionen, +40% kWk) war weltweit getragen
von der steigenden Zahl behandelter Patienten in der Indikation Myelofibrose
sowie von der Neueinführung in der Indikation Polycythaemia vera in
wichtigen Märkten.
* Entresto (USD 68 Millionen) wuchs kontinuierlich weiter. Es ist mittlerweile
in mehr als 70 Ländern zugelassen und erzielte auch hinsichtlich der
Kostenerstattung weltweit solide Fortschritte. Mit positiven
Behandlungsleitlinien, einem weiteren Ausbau des Aussendienstes sowie der
Beseitigung von Zugangsbeschränkungen in den USA sind wir gut positioniert,
um die Gesamtverschreibungen von Entresto in den USA bis zum 4. Quartal
2017 zu verdreifachen.
* Die Biopharmazeutika von Sandoz (USD 277 Millionen, +28% kWk),
einschliesslich Glatopa und Zarxio, erzielten auch in diesem Quartal
kräftige Umsatzsteigerungen und erreichten im Gesamtjahr einen Umsatz von
USD 1,0 Milliarden.

Wachstumsmärkte

* In den Wachstumsmärkten – sie umfassen alle Märkte ausser den USA, Kanada,
Westeuropa, Japan, Australien und Neuseeland – stieg der Nettoumsatz im
vierten Quartal um 4% (kWk), angeführt von China (+9% kWk), Russland (+11%
kWk) und der Türkei (+16% kWk).

Innovation stärken

Mit positiven Zulassungsentscheidungen, wichtigen Daten aus klinischen Studien
sowie angekündigten Aktivitäten zur Geschäftsentwicklung wurden im vierten
Quartal weitere Fortschritte in der Pipeline erzielt. Die wichtigsten
Entwicklungen werden im folgenden Abschnitt vorgestellt.

Neuzulassungen und positive Gutachten

* Lucentis (Ranibizumab) erhielt die EU-Zulassung für die Behandlung von
Patienten mit Beeinträchtigungen des Sehvermögens infolge seltener
Erkrankungen, die zu choroidaler Neovaskularisation (CNV) führen.
* Die Europäische Kommission bewilligte die Zulassung für Arzerra (Ofatumumab)
in Kombination mit Fludarabin und Cyclophosphamid für die Behandlung
erwachsener Patienten mit rezidivierter chronischer lymphatischer Leukämie.
* Votubia (Everolimus) erhielt die Zulassungsempfehlung des Ausschusses für
Humanarzneimittel (CHMP) als Begleittherapie für Patienten ab zwei Jahren,
deren refraktäre partielle epileptische Anfälle, mit oder ohne sekundäre
Generalisierung, im Zusammenhang mit tuberöser Sklerose (TSC) auftreten.
* Der CHMP empfahl die Zulassung von Ilaris (Canakinumab) zur Behandlung von
drei seltenen, unterschiedlichen Formen von periodischen Fiebersyndromen.
Das japanische Ministerium für Gesundheit, Arbeit und Soziales (MHLW)
bewilligte die Zulassung von Ilaris für dieselben Indikationen.
* Die Intraokularlinsen AcrySof IQ ReSTOR +3.0D Multifocal Toric der Division
Alcon wurden in den USA zugelassen.
* Die Intraokularlinsen AcrySof IQ PanOptix Toric der Division Alcon, die
Kataraktpatienten mit Astigmatismus einen bessere Nah-, Mittel- und
Fernsicht ermöglichen, wurden in der EU zugelassen.

Zulassungsanträge

* Die US-Gesundheitsbehörde (FDA) bewilligte ein beschleunigtes
Zulassungsverfahren (Priority Review) für LEE011 (Ribociclib) in Kombination
mit Letrozol als Erstbehandlung für Frauen nach der Menopause mit
fortgeschrittenem oder metastasierendem HR-positivem/HER2-negativem
Brustkrebs. Auch die europäische Arzneimittelagentur (EMA) hat den
Zulassungsantrag für LEE011 plus Letrozol für die gleiche Patientengruppe
zur Prüfung angenommen.
* Die FDA führt auch mit der Kombinationstherapie Tafinlar + Mekinist
(Dabrafenib + Trametinib) zur Behandlung von Patienten mit nicht-
kleinzelligem Lungenkarzinom (NSCLC) mit BRAF-Mutation ein beschleunigtes
Zulassungsverfahren (Priority Review) durch.
* Die FDA bewilligte ausserdem ein beschleunigtes Zulassungsverfahren
(Priority Review) für PKC412 (Midostaurin) zur Behandlung neu
diagnostizierter FLT3-Mutation-positiver akuter myeloischer Leukämie und
fortgeschrittener systemischer Mastozytose.
* In den USA, der EU, Japan und weiteren Märkten wurden Anträge zur
Erweiterung der Indikation für Zykadia (Ceritinib) als Primärtherapie für
Patienten mit ALK-positivem nicht-kleinzelligem Lungenkarzinom eingereicht.
* Der BACE-Inhibitor CNP520 wird von der FDA in einem beschleunigten
Zulassungsverfahren (Fast Track) geprüft. CNP520 wird von Novartis und Amgen
gemeinsam entwickelt.

Ergebnisse wichtiger klinischer Studien und andere bedeutende Entwicklungen

* Neue Daten belegten, dass Cosentyx (Secukinumab) über einen Zeitraum von
drei Jahren die Anzeichen und Symptome von Psoriasisarthritis nachhaltig
verbesserte.
* Die Phase-III-Studie STRIVE zur Prävention episodischer Migräne erreichte
ihren primären Endpunkt, wobei AMG 334 (Erenumab) nach sechs Monaten im
Vergleich zu Placebo eine statistisch signifikante Reduktion der
durchschnittlichen Anzahl „Migränetage“ pro Monat gegenüber dem Ausgangswert
bewirkte. AMG 334 wird von Novartis und Amgen gemeinsam entwickelt. Novartis
besitzt Vermarktungsrechte für AMG 334 ausserhalb der USA, Kanadas und
Japans.
* Eine Post-hoc-Analyse der Daten aus der Studie PARADIGM-HF zeigte, dass
Entresto (Sacubitril/Valsartan) das Risiko erster und wiederholter
Klinikeinweisungen wegen Herzinsuffizienz sowie die Zahl
herzkreislaufbedingter Todesfälle im Vergleich zu Enalapril um 20-24%
reduzierte.
* Zusätzliche Analysen der Phase-III-Studie MONALEESA-2 zeigten, dass LEE011
(Ribociclib) zusammen mit Letrozol das progressionsfreie Überleben (PFS) bei
verschiedenen vorab definierten Untergruppen der Patientinnen mit
fortgeschrittenem oder metastasierendem HR-positivem/HER2-negativem
Brustkrebs signifikant verlängerte – einschliesslich Frauen nach der
Menopause mit De-novo-Diagnose, Frauen mit viszeralen Metastasen und Frauen,
bei denen nur die Knochen von Metastasen betroffen waren.
* Zwei von Ophthotech gesponserte Phase-III-Studien mit Pegpleranib haben ihre
primären Endpunkte nicht erreicht. Die Studien zeigten, dass die bewährte
Wirksamkeit der Monotherapie mit Lucentis (Ranibizumab) durch eine
ergänzende Behandlung mit Pegpleranib nicht verbessert wurde.
* Laut Ergebnissen aus der zulassungsrelevanten, globalen Phase-II-Studie
ELIANA mit CTL019 bei Kindern und jungen Erwachsenen mit
rezidivierter/refraktärer akuter lymphoblastischer Leukämie vom B-Zelltyp
zeigten 82% der Patienten drei Monate nach der CTL019-Infusion eine
Vollremission oder eine Vollremission mit unvollständiger Erholung des
Blutbildes.
* Laut Ergebnissen aus der Phase-III-Studie ASCEND-4 wurde bei Patienten mit
ALK-positivem nichtkleinzelligem Lungenkarzinom, die als Primärtherapie
Zykadia erhielten, ein mittleres progressionsfreies Überleben von 16,6
Monaten beobachtet, verglichen mit 8,1 Monaten bei Patienten, die als
Erstbehandlung eine Standardchemotherapie sowie eine Erhaltungstherapie
erhielten.
* Novartis übte nach positiven Ergebnissen der Phase-II-Studie SUSTAIN ihr
Recht zum Erwerb von Selexys aus. Die Studie hatte gezeigt, dass SEG101
(Crizanlizumab) bei Patienten mit oder ohne Hydroxycarbamid-Behandlung
(Hydroxyharnstoff) die mittlere jährliche Häufigkeit der Schmerzkrisen bei
Sichelzellenanämie im Vergleich zu Placebo reduzierte.
* Die Global Initiative for Chronic Lung Disease (GOLD) veröffentlichte
aktualisierte Leitlinien zur Behandlung chronisch-obstruktiver
Lungenerkrankung (COPD). Darin wird für die Mehrheit der Patienten mit
Symptomen unabhängig vom Exazerbationsrisiko die Primärtherapie mit einer
LABA/LAMA-Kombination wie Ultibro Breezhaler (Indacaterol/Glycopyrronium)
empfohlen.
* Laut neuen Daten aus zwei Vergleichsstudien mit COPD-Patienten in den USA
bewirkte Utibron Neohaler eine klinisch relevante und mit Anoro® Ellipta®
vergleichbare Broncho­dilatation, obwohl der primäre Endpunkt der Nicht-
Unterlegenheit nicht erreicht wurde. Novartis hat die US-Vermarktungslizenz
für Utibron Neohaler wie auch für Seebri Neohaler und Arcapta Neohaler an
Sunovion vergeben.
* Novartis hat Ziarco übernommen und ergänzt damit das wachsende
Dermatologie­portfolio und die entsprechende Pipeline um einen einmal
täglich oral zu verabreichenden H4-Rezeptorantagonisten, der zur Behandlung
atopischer Dermatitis entwickelt wird.
* Novartis hat mit Conatus eine exklusive Options-, Kooperations- und
Lizenzvereinbarung getroffen, um Emricasan zur Behandlung nicht-
alkoholbedingter Steatohepatitis (NASH) mit fortgeschrittener Fibrose und
Zirrhose gemeinsam zu entwickeln.
* Mit der Übernahme von Encore Vision ergänzt Novartis die Pipeline in der
Augenheilkunde um eine erstklassige krankheitsmodifizierende topische
Behandlungsoption für Alters­weitsichtigkeit.
* Im Januar schloss Novartis eine exklusive Optionsvereinbarung mit Ionis und
Akcea für die Lizenznahme zweier Entwicklungspräparate, die das Herz-
Kreislauf-Risiko von Patienten mit erhöhtem Lipoprotein-a- oder
Apolipoprotein-C3-Spiegel signifikant senken sollen. Der Abschluss dieser
Transaktion unterliegt den üblichen Bedingungen, einschliesslich der
Genehmigung durch die Aufsichtsbehörden.
* Die Studie ASSIST-FL erreichte ihren primären Endpunkt, wobei das Biosimilar
Rituximab von Sandoz zusätzlich zur Sicherheit, Pharmakokinetik und
Pharmakodynamik auch eine Wirksamkeit zeigte, die dem Referenzprodukt
MabThera® äquivalent ist.
* Daten aus der Studie EGALITY zeigten, dass über 52 Wochen keine klinisch
relevanten Unterschiede in der Sicherheit und Wirksamkeit zwischen dem
Biosimilar Etanercept von Sandoz und dem Referenzprodukt Enbrel® bestehen.

Die Performance der Division Alcon verbessern

Die Division Alcon setzte im vierten Quartal ihren Wachstumsplan weiter um und
ergriff Massnahmen, um Innovation und Verkauf zu beschleunigen,
Kundenbeziehungen zu stärken und grundlegende Abläufe zu verbessern.

Im Geschäftsbereich Vision Care (Umsatzsteigerung von 5% kWk im 4. Quartal)
investierte die Division Alcon weiter in direkte Verbraucherwerbung für
entscheidende Marken in Europa und den USA. Dies trug dazu bei, dass bei den
Kontaktlinsen im dritten Quartal in Folge Zuwächse verzeichnet wurden.

Im Augenchirurgiebereich (Umsatzrückgang von 4% kWk im 4. Quartal) setzte die
Division Alcon ihre Massnahmen fort, um die grundlegenden Abläufe zu stärken und
die Lieferkapazitäten zu verbessern. Dies führte auch zu einem besseren
Kundenservice. Nachdem die Lieferprobleme weitgehend behoben sind, ist die
Division Alcon in einer besseren Position, um sich gegen Konkurrenzdruck zu
behaupten und den Wiederaufschwung voranzutreiben. Die Division erzielte im
vierten Quartal weitere Fortschritte in ihrer Pipeline mit zwei neuen
Zulassungen für Intraokularlinsen: AcrySof IQ ReSTOR +3.0D Multifocal Toric in
den USA und AcrySof IQ PanOptix Toric in der EU. Ausserdem investierte die
Division Alcon in die erweiterte Einführung neuer Produkte wie CyPass und
NGENUITY 3D.

Optionen zur Maximierung des Shareholder-Value der Division Alcon werden geprüft

Novartis prüft gegenwärtig die Optionen für die Division Alcon. Die Prüfung wird
sämtliche Möglichkeiten berücksichtigen, von der Weiterführung des Geschäfts bis
zur Abspaltung über eine Kapitalmarkttransaktion (z.B. erstes öffentliches
Zeichnungsangebot oder Ausgliederung), um zu ermitteln, wie der Unternehmenswert
für die Aktionäre maximiert werden kann. Die Prüfung wird im Lauf des Jahres
2017 in einer Weise durchgeführt werden, die es den Mitarbeitenden der Division
Alcon ermöglicht, sich voll auf den Wiederaufschwung des Geschäfts zu
konzentrieren.

Die Division Alcon umfasst die Geschäftsbereiche Surgical (Augenchirurgie) und
Vision Care (Kontaktlinsen und Kontaktlinsenpflege), die beide in ihren
jeweiligen Segmenten führend sind. Novartis ist davon überzeugt, dass die
Division Alcon ein hoch attraktives Unternehmen ist, das von einem starken
Managementteam geführt wird und über eine sehr solide Kundenbasis verfügt.
Novartis untersucht, ob zusätzliche Chancen bestehen, um den Wert der Division
Alcon als unabhängiges Unternehmen oder in anderer Form zu maximieren.

Das Portfolio der ophthalmologischen Pharmazeutika ist jetzt vollständig in
unsere Division Innovative Medicines integriert und ist nicht Bestandteil der
heute angekündigten Überprüfung.

Novartis wird voraussichtlich gegen Ende des Jahres 2017 über den Stand der
Prüfung informieren.

Divisionenübergreifende Synergien nutzen

Novartis hat im vierten Quartal die Initiativen zur Produktivitätssteigerung
fortgesetzt, was zur Unterstützung der Margen des Konzerns beigetragen hat.

* Die divisionenübergreifende Dienstleistungsorganisation Novartis Business
Services (NBS) nutzte weiterhin die globale Reichweite von Novartis, um die
Geschäftsabläufe zu straffen und zu konsolidieren. Die von den Novartis
Business Services verwalteten Kosten gingen im Vergleich zum Vorjahr zurück,
während die Qualität der Dienstleistungen stieg. So wurden beispielsweise
Massnahmen eingeleitet, um die Infrastrukturdienste an ausgewählten
Produktionsstandorten zu standardisieren. Ausserdem wurden die Facilities
Services weiter konsolidiert und die Zahl der Dienstleister von mehr als
100 auf drei gesenkt. Auch die Zahl der Informatikanwendungen wurde weiter
reduziert. Darüber hinaus wurde die geografische Präsenz des Unternehmens
weiter auf die fünf Novartis Global Service Centers fokussiert.
* Die Einheit Novartis Technical Operations schloss die organisatorische
Integration der sechs Technologieplattformen ab, was auch eine effizientere
Nutzung der funktionalen Kapazitäten und Ressourcen ermöglicht. Um Synergien
zu nutzen und Einsparungen zu erzielen, wurde ein Fünfjahresplan erstellt,
der auf drei Säulen basiert: die Kapazitätsauslastung zu optimieren, die
externen Ausgaben zu senken und operative Höchstleistungen zu erzielen.
* Im vierten Quartal schloss Novartis die Schaffung ihrer neuen
Entwicklungsorganisation Global Drug Development (GDD) ab, die für die
Entwicklung innovativer Arzneimittel und Biosimilars zuständig ist. Der
unternehmensweite Ansatz des Portfoliomanagements – ein Grundprinzip von GDD
– hat es bereits ermöglicht, mehrere neue konfirmatorische
Entwicklungsprojekte zu finanzieren, ohne die Entwicklungskosten insgesamt
zu erhöhen. Ausserdem ermöglicht die Integration aller
Entwicklungsfunktionen weltweit einen flexibleren Einsatz der Ressourcen im
gesamten Portfolio und schafft eine starke Plattform für die beschleunigte
Umsetzung wichtiger Technologieprojekte, um die Qualität und Effizienz der
Entwicklungsaktivitäten weiter zu verbessern.

Eine leistungsstärkere Organisation aufbauen

Novartis setzt sich im Rahmen ihrer Strategie zur Qualitätssicherung nach wie
vor proaktiv für eine hohe Regelkonformität, verlässliche Produktqualität und
nachhaltige Effizienz ein. 2016 fanden weltweit insgesamt 206 (im vierten
Quartal 79) Inspektionen durch Gesundheitsbehörden statt, wovon 26 (im vierten
Quartal neun) von der FDA durchgeführt wurden. Mit vier Ausnahmen kamen von den
206 Inspektionen alle zu einem guten oder zufriedenstellenden Ergebnis. Das
Ergebnis der vierten Inspektion, die zu keinem guten oder zufriedenstellenden
Ergebnis kam, ging im vierten Quartal ein. Es betrifft eine Inspektion der EMA
an einem Standort von Sandoz in Deutschland als Sponsor einer klinischen Studie.
Entsprechende Abhilfe- und Präventionsmassnahmen wurden festgelegt und werden
umgesetzt, um auf alle Beanstandungen einzugehen.

Kapitalausstattung und Nettoschulden

Eine gute Ausgewogenheit zwischen Investitionen in die Geschäftsentwicklung,
einer starken Kapitalausstattung und attraktiven Aktionärsrenditen bleibt
vorrangig.

Als Zeichen der Zuversicht in die Wachstumsaussichten leitet Novartis einen
Aktienrückkauf von bis zu USD 5,0 Milliarden im Rahmen des siebten
Aktien­rück­kaufs­programms ein, das die Generalversammlung der Aktionäre im
Februar 2016 genehmigt hatte. Novartis plant, den Rückkauf im Lauf des Jahres
2017 durchzuführen und durch neue Fremdmittel zu finanzieren. Damit bringt
Novartis die Bereitschaft zum Ausdruck, die starke Bilanz des Unternehmens
angesichts historisch niedriger Zinssätze aktiv zu nutzen.

Im Jahr 2016 wurden 13,1 Millionen eigene Aktien als Folge ausgeübter Optionen
und Lieferungen von Aktien im Zusammenhang mit aktienbasierten
Mitarbeiterbeteiligungsprogrammen ausgegeben. Um den Verwässerungseffekt dieser
Transaktionen zu kompensieren, kaufte Novartis über die zweite Handelslinie an
der SIX Swiss Exchange sowie von Mitarbeitenden 12,9 Millionen Aktien zurück.

Ausserdem gab Novartis 2016 zwei in Euro denominierte Anleihen im Umfang von
insgesamt USD 2,0 Milliarden aus. Eine 2009 begebene, in Euro denominierte
Anleihe im Umfang von insgesamt USD 1,7 Milliarden wurde im zweiten Quartal bei
Fälligkeit zurückgezahlt.

Die Nettoverschuldung sank im Vergleich zum 31. Dezember 2015 von USD 16,5
Milliarden auf USD 16,0 Milliarden per 31. Dezember 2016. Der Free Cashflow von
USD 9,5 Milliarden wurde vor allem für die Dividendenausschüttung von USD 6,5
Milliarden, Zahlungen im Zusammenhang mit Akquisitionen und Desinvestitionen von
USD 1,5 Milliarden sowie Nettokäufe eigener Aktien im Umfang von USD 0,9
Milliarden verwendet.

Die langfristige Bonität des Unternehmens von AA (Moody–s Aa3; Standard & Poor–s
AA-; Fitch AA) bleibt unverändert.

Ausblick 2017

Vorbehaltlich unvorhersehbarer Ereignisse

Auf Konzernebene wird 2017 mit einem Nettoumsatz weitgehend auf dem Niveau des
Vorjahres (kWk) gerechnet, wobei die Einbussen durch Generikakonkurrenz,
einschliesslich weiterer generischer Versionen von Glivec/Gleevec in den USA und
Europa, wettgemacht werden. Die Umsatzeinbussen durch Generikakonkurrenz dürften
sich 2017 voraussichtlich auf etwa USD 2,5 Milliarden belaufen.

Auf Ebene der Divisionen wird 2017 folgende Entwicklung der Nettoumsätze (kWk)
erwartet:
* Division Innovative Medicines: weitgehend auf Vorjahresniveau
* Division Sandoz: Zuwachs im niedrigen einstelligen Prozentbereich
* Division Alcon: weitgehend auf Vorjahresniveau oder Wachstum im niedrigen
einstelligen Prozentbereich

Das operative Kernergebnis des Konzerns wird 2017 voraussichtlich weitgehend auf
Vorjahresniveau liegen oder um einen niedrigen einstelligen Prozentsatz (kWk)
zurückgehen.

Sollten sich die Wechselkurse im restlichen Jahresverlauf auf dem
Durchschnittsniveau von Mitte Januar halten, rechnet Novartis im Jahr 2017 mit
einem negativen Effekt von 2 Prozentpunkten auf den Umsatz bzw.
3 Prozentpunkten auf das operative Kernergebnis. Der geschätzte
Wechselkurseffekt auf die Ergebnisse wird monatlich auf der Website von Novartis
veröffentlicht.

Generalversammlung

Dividendenvorschlag
Der Verwaltungsrat von Novartis schlägt für 2016 eine Dividende von CHF 2,75 pro
Aktie vor. Das würde einer Erhöhung um 2% gegenüber der Vorjahresdividende von
CHF 2,70 pro Aktie entsprechen und wäre seit der Gründung von Novartis im
Dezember 1996 die 20. Dividendenerhöhung in Folge. Die Aktionäre werden im
Rahmen ihrer ordentlichen Generalversammlung am 28. Februar 2017 über diesen
Vorschlag abstimmen.

Nominierung für die Wahl in den Verwaltungsrat
Der Verwaltungsrat von Novartis gab heute bekannt, dass er Frans van Houten für
die Wahl in den Verwaltungsrat nominiert, die im Rahmen der ordentlichen
Generalversammlung der Aktionäre 2017 stattfinden wird.

Frans van Houten ist seit 2011 CEO und Chairman des Executive Committee und des
Board of Management des führenden Gesundheitstechnologieunternehmens Royal
Philips. Er hatte bei Philips verschiedene globale Führungspositionen auf drei
Kontinenten inne, unter anderem als Co-CEO der Division Consumer Electronics und
als CEO der erfolgreichen Philips-Ausgliederung NXP Semiconductors. Mit seiner
langjährigen Erfahrung als Führungskraft in den Branchen für
Informationstechnologie, Verbrauchergesundheit und Medizintechnik wird Frans van
Houten die Kompetenz des Verwaltungsrats auf dem Gebiet digitaler
Gesundheitslösungen verstärken.

Wiederwahl des Präsidenten und der Mitglieder des Verwaltungsrats
Der Verwaltungsrat von Novartis beantragt die Wiederwahl von Jörg Reinhardt,
Ph.D. (auch als Präsident des Verwaltungsrats), Nancy C. Andrews, M.D., Ph.D.,
Dimitri Azar, M.D., MBA, Ton Buechner, Srikant Datar, Ph.D., Elizabeth Doherty,
Ann Fudge, Pierre Landolt, Ph.D., Andreas von Planta, Ph.D., Charles L. Sawyers,
M.D., Enrico Vanni, Ph.D., und William T. Winters in den Verwaltungsrat, jeweils
für eine Amtszeit bis zum Abschluss der ordentlichen Generalversammlung 2018.

Wiederwahl und Wahl in den Vergütungsausschuss
Der Verwaltungsrat von Novartis beantragt die Wiederwahl von Srikant Datar,
Ph.D., Ann Fudge, Enrico Vanni, Ph.D., und William T. Winters in den
Vergütungsausschuss, jeweils für eine Amtszeit bis zum Abschluss der
ordentlichen Generalversammlung 2018.

Zusammenfassung der finanziellen Performance

4. 4.
Fortzuführende Quartal Quartal Veränderung Geschäfts- Geschäfts- Veränderung
Geschäftsbereiche[7] 2016 2015 in %   jahr 2016 jahr 2015 in %

Mio. Mio.
  USD USD USD kWk   Mio. USD Mio. USD USD kWk
————————————————– ———————————-
Nettoumsatz 12 322 12 520 -2 0   48 518 49 414 -2 0

Operatives Ergebnis 1 455 1 677 -13 -9   8 268 8 977 -8 -3

In % des
Nettoumsatzes 11,8 13,4       17,0 18,2

Operatives
Kernergebnis 3 013 3 057 -1 1   12 987 13 790 -6 -2

In % des
Nettoumsatzes 24,5 24,4       26,8 27,9

Reingewinn  936 1 054 -11 0   6 698 7 028 -5 1

Gewinn pro Aktie
(USD)  0,40  0,44 -9 2    2,82  2,92 -3 2

Free Cashflow 2 976 2 942 1     9 455 9 259 2
————————————————– ———————————-
4. 4. Geschäfts-
Quartal Quartal Veränderung Geschäfts- jahr Veränderung
Innovative Medicines 2016 2015[8] in %   jahr 2016 2015[8] in %

Mio. Mio.
  USD USD USD kWk   Mio. USD Mio. USD USD kWk
————————————————– ———————————-
Nettoumsatz 8 273 8 498 -3 -1   32 562 33 345 -2 0

Operatives Ergebnis 1 360 1 499 -9 -4   7 426 7 815 -5 0

In % des
Nettoumsatzes 16,4 17,6       22,8 23,4

Operatives
Kernergebnis 2 407 2 411 0 4   10 354 10 862 -5 -1

In % des
Nettoumsatzes 29,1 28,4       31,8 32,6
————————————————– ———————————-
4. 4. Geschäfts-
Quartal Quartal Veränderung Geschäfts- jahr Veränderung
Sandoz 2016 2015[8] in %   jahr 2016 2015[8] in %

Mio. Mio.
  USD USD USD kWk   Mio. USD Mio. USD USD kWk
————————————————– ———————————-
Nettoumsatz 2 605 2 554 2 3   10 144 10 070 1 2

Operatives Ergebnis  365  291 25 22   1 445 1 300 11 14

In % des
Nettoumsatzes 14,0 11,4       14,2 12,9

Operatives
Kernergebnis  521  497 5 4   2 071 2 045 1 4

In % des
Nettoumsatzes 20,0 19,5       20,4 20,3
————————————————– ———————————-
4. 4. Geschäfts-
Quartal Quartal Veränderung Geschäfts- jahr Veränderung
Alcon 2016 2015[8] in %   jahr 2016 2015[8] in %

Mio. Mio.
  USD USD USD kWk   Mio. USD Mio. USD USD kWk
————————————————– ———————————-
Nettoumsatz 1 444 1 468 -2 0   5 812 5 999 -3 -2

Operatives Ergebnis -120  29 n.a. n.a.   -132  281 n.a. n.a.

In % des
Nettoumsatzes -8,3 2,0       -2,3 4,7

Operatives
Kernergebnis  163  264 -38 -36    850 1 235 -31 -27

In % des
Nettoumsatzes 11,3 18,0       14,6 20,6
————————————————– ———————————-
4. 4.
Quartal Quartal Veränderung Geschäfts- Geschäfts- Veränderung
Corporate 2016 2015 in %   jahr 2016 jahr 2015 in %

Mio. Mio.
  USD USD USD kWk   Mio. USD Mio. USD USD kWk
————————————————– ———————————-
Operatives Ergebnis -150 -142 -6 -14   -471 -419 -12 -25

Operatives
Kernergebnis -78 -115 32 22   -288 -352 18 4
————————————————– ———————————-
4. 4.
Aufgegebene Quartal Quartal Veränderung Geschäfts- Geschäfts- Veränderung
Geschäftsbereiche 2016 2015 in %   jahr 2016 jahr 2015 in %

Mio. Mio.
  USD USD USD kWk   Mio. USD Mio. USD USD kWk
————————————————– ———————————-
Nettoumsatz    0          601

Operatives Ergebnis   -94         12 477

In % des
Nettoumsatzes   n.a.         n.a.

Operatives
Kernergebnis   -2         -225

In % des
Nettoumsatzes   n.a.         n.a.
————————————————– ———————————-
4. 4.
Quartal Quartal Veränderung Geschäfts- Geschäfts- Veränderung
Total Konzern[9] 2016 2015 in %   jahr 2016 jahr 2015 in %

Mio. Mio.
  USD USD USD kWk   Mio. USD Mio. USD USD kWk
————————————————– ———————————-
Reingewinn  936 1 056 -11 -1   6 698 17 794 -62 -59

Gewinn pro Aktie
(USD) 0,40 0,44 -9 2   2,82 7,40 -62 -59

Free Cashflow 2 976 3 002 -1     9 455 9 029 5
————————————————————————————-
n.a. = nicht anwendbar

Eine Kurzfassung des Finanzberichts mit den im nachstehenden Inhaltsverzeichnis
aufgeführten Informationen ist in englischer Sprache abrufbar unter
http://hugin.info/134323/R/2073212/779220.pdf.

Novartis – Kurzfassung des Finanzberichts für das vierte Quartal und das
Geschäftsjahr 2016 – Ergänzende Daten

INHALT Seite
——————————————————————————-
OPERATIVE PERFORMANCE DES KONZERNS UND DER DIVISIONEN
(4. Quartal und Geschäftsjahr 2016)

Konzern 2

Innovative Medicines 6

Sandoz 15

Alcon 17
——————————————————————————-
GELDFLUSS UND BILANZ DES KONZERNS 20
——————————————————————————-
AKTUELLER STAND DER INNOVATIONEN 23
——————————————————————————-
KURZFASSUNG DER KONZERNRECHNUNG

Kurzfassung der konsolidierten Erfolgsrechnungen 31

Kurzfassung der konsolidierten Gesamtergebnisrechnungen 33

Kurzfassung der konsolidierten Bilanzen 34

Kurzfassung der Veränderungen des konsolidierten Eigenkapitals 35

Kurzfassung der konsolidierten Geldflussrechnungen 36

Anhang zur Kurzfassung der Konzernrechnung, einschliesslich des 38
aktuellen Stands der Rechtsfälle
——————————————————————————-
ERGÄNZENDE INFORMATIONEN 50

KERNERGEBNISSE

Überleitung der nach IFRS ausgewiesenen Ergebnisse zu den 52
Kernergebnissen

Konzern 54

Innovative Medicines 56

Sandoz 58

Alcon 60

Corporate 62

Aufgegebene Geschäftsbereiche 64

ZUSÄTZLICHE INFORMATIONEN

Kurzfassung der Veränderungen der konsolidierten 65
Nettoschulden/Aktieninformationen

Free Cashflow 66

Nettoumsätze der 20 führenden Produkte von Innovative Medicines 67

Innovative Medicines: Umsätze nach Geschäftsbereichen 69

Nettoumsatz nach Regionen 71

Wechselkurse 73

Ertrag aus assoziierten Gesellschaften 74
——————————————————————————-
DISCLAIMER 75
——————————————————————————-

Disclaimer
Diese Mitteilung enthält in die Zukunft gerichtete Aussagen, die bekannte und
unbekannte Risiken, Unsicherheiten und andere Faktoren beinhalten, die zur Folge
haben können, dass die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den erwarteten
Ergebnissen, Leistungen oder Errungenschaften abweichen, wie sie in den
zukunftsbezogenen Aussagen enthalten oder impliziert sind. Einige der mit diesen
Aussagen verbundenen Risiken sind in der englischsprachigen Version dieser
Mitteilung und dem jüngsten Dokument –Form 20-F– der Novartis AG, das bei der
–US Securities and Exchange Commission– hinterlegt wurde, zusammengefasst. Dem
Leser wird empfohlen, diese Zusammenfassungen sorgfältig zu lesen.

Bei den Produktbezeichnungen in kursiver Schrift handelt es sich um eigene oder
in Lizenz genommene Warenzeichen der Novartis Konzerngesellschaften. Anoro(®)
Ellipta(®) sind eingetragene Marken von GlaxoSmithKline Ltd. MabThera(®) ist
eine eingetragene Marke der F. Hoffmann-La Roche AG. Jakafi(®) ist eine
eingetragene Marke der Incyte Corporation. Enbrel(®) ist eine eingetragene Marke
von Amgen Inc.

Über Novartis
Novartis bietet innovative medizinische Lösungen an, um damit auf die sich
verändernden Bedürfnisse von Patienten und Gesellschaften einzugehen. Novartis,
mit Hauptsitz in Basel (Schweiz), verfügt über ein diversifiziertes Portfolio,
um diese Bedürfnisse so gut wie möglich zu erfüllen: mit innovativen
Arznei­mitteln, Produkten für die Augenheilkunde und kostengünstigen generischen
Medikamenten. Novartis ist das einzige Unternehmen mit weltweit führenden
Positionen in diesen Bereichen. Im Jahr 2016 erzielte der Konzern einen
Nettoumsatz von USD 48,5 Milliarden und wies Kosten für Forschung und
Entwicklung in Höhe von rund USD 9,0 Milliarden (USD 8,4 Milliarden unter
Ausschluss von Wertminderungen und Abschreibungen) aus. Die Novartis
Konzerngesellschaften beschäftigen rund 118 000 Mitarbeitende
(Vollzeitstellenäquivalente). Die Produkte von Novartis werden in rund
155 Ländern weltweit verkauft. Weitere Informationen finden sich im Internet
unter http://www.novartis.com.

Der Geschäftsbericht 2016 von Novartis wurde heute veröffentlicht und steht auf
der Konzernwebsite unter www.novartis.com zur Verfügung. Novartis wird den
Geschäftsbericht 2016 auch auf Form 20-F bei der US Securities and Exchange
Commission einreichen und dieses Dokument unter www.novartis.com zur Verfügung
stellen. Die Aktionäre von Novartis erhalten auf Anfrage eine kostenlose
gedruckte Kopie dieser Dokumente, die die vollständige geprüfte Jahresrechnung
von Novartis beinhalten. Ausserdem gab Novartis heute den Corporate
Responsibility Performance Report 2016 heraus, der ebenfalls unter
www.novartis.com abrufbar ist.

Wichtige Termine
28. Februar 2017 Ordentliche Generalversammlung der Aktionäre

25. April 2017 Ergebnisse des ersten Quartals 2017

30.-31. Mai 2017 „Meet Novartis Management“ Investorenveranstaltung in Boston,
MA (USA)

18. Juli 2017 Ergebnisse des zweiten Quartals 2017

24. Oktober 2017 Ergebnisse des dritten Quartals 2017

[1] Die Definitionen der Wachstumsprodukte und Biopharmazeutika finden sich auf
Seite 3 bzw. Seite 4.
[2] Die Angaben in konstanten Wechselkursen (kWk), die Kernergebnisse und der
Free Cashflow sind keine in den IFRS definierten Angaben. Erläuterungen der
Nicht-IFRS-Kennzahlen finden sich auf Seite 50 der in englischer Sprache
vorhandenen Kurzfassung des Finanzberichts. Sofern nicht anders angegeben,
beziehen sich alle in dieser Mitteilung erwähnten Wachstumsraten auf den
Vergleichszeitraum des Vorjahres.
[3] Die Angaben in konstanten Wechselkursen (kWk), die Kernergebnisse und der
Free Cashflow sind keine in den IFRS definierten Angaben. Erläuterungen der
Nicht-IFRS-Kennzahlen finden sich auf Seite 50 der in englischer Sprache
vorhandenen Kurzfassung des Finanzberichts. Sofern nicht anders angegeben,
beziehen sich alle in dieser Mitteilung erwähnten Wachstumsraten auf den
Vergleichszeitraum des Vorjahres.
[4] Bezieht sich auf fortzuführende Geschäftsbereiche gemäss Definition auf
Seite 41 der in englischer Sprache vorhandenen Kurzfassung des Finanzberichts.
[5] Die „Wachstumsprodukte“ sind ein Indikator für die Verjüngung des Portfolios
und umfassen die Produkte, die 2011 oder später in einem der wichtigsten Märkte
(EU, USA, Japan) eingeführt wurden oder in den wichtigsten Märkten noch
mindestens bis 2020 durch Exklusivrechte geschützt sind. Dies gilt nicht für die
Angaben zu Sandoz, die nur Produkte umfassen, die in den letzten 24 Monaten
eingeführt wurden. Die Wachstumsprodukte beinhalten den Effekt der Übernahme des
Onkologiebereichs von GSK.
[6] Die Biopharmazeutika umfassen Biosimilars, biopharmazeutische
Auftragsproduktion und Glatopa.
[7] Die fortzuführenden Geschäftsbereiche umfassen die Aktivitäten der
Divisionen Innovative Medicines (ehemalige Division Pharmaceuticals), Alcon und
Sandoz sowie Aktivitäten von Corporate wie auch – seit dem 2. März 2015 – die
Ergebnisse der von GSK übernommenen neuen Onkologiebereiche und der 36,5%igen
Beteiligung an GSK Consumer Healthcare Holdings Ltd. (Letztere wird als Teil des
Ertrags aus assoziierten Gesellschaften ausgewiesen). Eine genaue Erläuterung
findet sich auf Seite 41 der in englischer Sprache vorhandenen Kurzfassung des
Finanzberichts.
[8] In Übereinstimmung mit den International Financial Reporting Standards
(IFRS) wurde die Segmentberichterstattung sowohl für das laufende Jahr als auch
für das Vorjahr im Hinblick auf die am 27. Januar 2016 bekannt gegebene neue
divisionale Struktur aktualisiert, um die Vergleichbarkeit der Ergebnisse beider
Jahre zu gewährleisten.
[9] Der Reingewinn und der Gewinn pro Aktie des gesamten Konzerns 2015
beinhalten den Effekt der aus

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