Nur Bares ist Wahres? Kartenzahlung auf dem Vormarsch / Wie Deutsche im Ausland am liebsten bezahlen

Die Lockerungen der durch das Corona-Virus bedingten Einschränkungen nehmen langsam Fahrt auf. Nachdem nach und nach die Grenzen wieder geöffnet und die Reisewarnungen für zahlreiche Länder aufgehoben sind, rückt – wenn auch zaghaft – die Urlaubsplanung für viele Deutsche wieder auf die Agenda und mit ihr die Frage, wie man am besten vor Ort bezahlt. Aufgrund der Pandemie hat das bargeldlose Zahlen zweifellos an Beliebtheit gewonnen. Im Rahmen einer aktuellen bevölkerungsrepräsentativen Umfrage hat die norisbank sich deshalb mit der Frage beschäftigt, welche Auswirkungen diese Entwicklung auf das Bezahlverhalten speziell im Urlaub hat.

Cash ist weiterhin (noch) King. Trotz des durch die Corona-Pandemie veränderten Zahlungsverhaltens bleibt Bargeld am Urlaubsziel die erste Wahl. 53,7 Prozent (2019: 60,1 Prozent; 2018: 55,6 Prozent) der Befragten gaben an, auch im Urlaub noch immer am liebsten bar zu zahlen. Vor allem bei jungen Menschen ist Cash weiterhin überdurchschnittlich beliebt, bei Frauen noch mehr als bei Männern. Dennoch: Die Kartennutzung, und hierbei speziell die Nutzung der Kreditkarte, gewinnt an Beliebtheit – besonders im Vergleich zum Vorjahr.

Da nach Ansicht der Befragten Kartenzahlungen in manchen Ländern nicht flächendeckend möglich sind, nutzt jeder Sechste (2020: 18,4 Prozent; 2019: 22,1 Prozent; 2018: 21,9 Prozent) seine Kreditkarte vorrangig für die Auszahlung von Bargeld vor Ort. Nur Debitkarten wie beispielsweise die Maestro-Card sind für diesen Zweck noch beliebter (2020: 25,3 Prozent; 2019: 28,7 Prozent; 2018; 21,7 Prozent).

Bargeldanhänger finden sich in allen Altersgruppen: Insbesondere die jüngere Generation zwischen 18 bis 34 Jahre nutzt trotz rückläufiger Veränderung mit 55,8 Prozent (2019: 66,4 Prozent; 2018: 59,2 Prozent) diesen Klassiker weiterhin besonders ausgeprägt. Insgesamt ist entsprechend ein Anstieg der Nutzung von Debit- und Kreditkarte als Zahlungsmittel im Vergleich zum Vorjahr um 11 Prozentpunkte in dieser Zielgruppe erkennbar. Eine Entwicklung, die sicherlich durch die Corona-Pandemie begünstigt ist, aber letztlich einen anhaltenden Trend über die letzten Jahre zeigt. Interessant ist, dass die Kartenzahlung vor allem bei Frauen stark an Nutzung zunimmt (2020: 45,4 Prozent; 2019: 32,5 Prozent; 2018: 40,8 Prozent).

Kartenzahlung auf Reisen erfreut sich wieder wachsender Beliebtheit

Auch auf Reisen bevorzugen immer mehr Menschen die Kartenzahlung. So zahlt mit 46,3 Prozent (2019: 39,9 Prozent; 2018: 44,4 Prozent) immerhin fast die Hälfte aller Befragten inzwischen lieber mit Debit- oder Kreditkarte als bar. Die Gründe dafür sind vielseitig: Rund jeder Dritte (30,6 Prozent) empfindet die Zahlung zum Beispiel mit der Maestro-Card schlichtweg einfacher. Für mehr als die Hälfte der befragten Kartenzahler (55,7 Prozent) ist hingegen die Kreditkarte das unkompliziertere Zahlungsmittel. Jeder Fünfte (20,3 Prozent) zahlt mit Karte, weil er über den Kontoauszug alle Ausgaben einwandfrei nachvollziehen kann – unabhängig von Land und Währung.

46,0 Prozent (2019: 46,9 Prozent) aller Befragten haben sich sogar extra zu Reisezwecken eine Kreditkarte zugelegt oder besitzen bereits eine. Weitere 18,1 Prozent (2019: 17,6 Prozent) könnten sich vorstellen, eine Kreditkarte zu beantragen. Dabei sind Männer in Summe mit 69,0 Prozent (2019: 72,5 Prozent) wesentlich Kreditkarten-affiner als Frauen mit 59,1 Prozent (2019: 56,9 Prozent).

Die Kreditkarte kommt am Urlaubsort dabei hauptsächlich für größere Ausgaben, wie Ausflüge, Kleidung oder Mietwagen (56,3 Prozent) zum Einsatz. Anders als zuvor: In diesem Jahr zahlt der Urlauber auch kleinere und kleinste Ausgaben wie Kaffee oder Brötchen mit Kreditarte (2020: 40,1 Prozent; 2019: 26,1 Prozent). Vor allem bei Männern hat sich diesbezüglich der Anteil mit 48,8 Prozent mehr als verdoppelt (2019: 22,6 Prozent).

Mit modernen Konzepten die Vorteile einer Kreditkarte ohne Sorge vor bösen Überraschungen nutzen

Für viele bedeutet die Nutzung einer Kreditkarte die Sorge, unkontrolliert Geld auszugeben – nicht selten verbunden mit bösen Überraschungen beim Anblick der Kartenabrechnung. Mit neuen Angeboten – wie beispielsweise mit der “Mastercard direkt” – begegnen die Banken und Kreditkartenanbieter nun diesen Ablehnungsgründen. Beispielsweise kombiniert die “Mastercard direkt” der norisbank die Zahlungsfunktion und -vorteile der normalen Kreditkarte mit den Stärken einer Debitkarte: “Mit der –Mastercard direkt– genießen unsere Kunden viele Funktionen, haben den Einsatzvorteil einer Kreditkarte und zugleich sind sie vor ungewünschten Überziehungen des Kontos geschützt. Dazu können sie stets schon kurz nach dem Einsatz der Karte alle Bargeldauszahlungen und Einkäufe auf ihrem Girokonto prüfen und müssen hierzu nicht auf die Kartenabrechnung warten”, erklärt Maik Wennrich, Leiter Produktmanagement bei der norisbank.

Mehr Informationen zur norisbank finden Sie unter http://www.norisbank.de oder besuchen Sie uns auf Twitter https://twitter.com/norisbank

Über die Umfrage

Die norisbank hat zusammen mit dem Marktforschungsinstitut Innofact AG im März 2020 1.074 Personen ab 18 Jahren bevölkerungsrepräsentativ nach Alter und Geschlecht befragt.

Pressekontakt:

Christian Jacobs
Kommunikation & Presse
Reuterstraße 122, 53129 Bonn
Tel.: +49 (0228)280 45-190
E-Mail: christian-a.jacobs@norisbank.de

Weiteres Material: https://www.presseportal.de/pm/71699/4640579
OTS: norisbank GmbH

Original-Content von: norisbank GmbH, übermittelt durch news aktuell

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