O du einsame! Das Herz deutscher Arbeitnehmer hängt an der Weihnachtsfeier

Weihnachten mit den Kollegen ist eine liebgewonnene Tradition – zumindest dort, wo es grundsätzlich eine Weihnachtsfeier gibt

Weihnachtsfeier mit den Kollegen: Yay oder Nay? In einer repräsentativen Umfrage von Monster in Zusammenarbeit mit YouGov* hat das Online-Karriereportal Anfang Dezember 2.083 volljährige Deutsche zum Thema Weihnachtsfeier befragt. Das Ergebnis: 29 Prozent der deutschen Arbeitnehmer finden es schade, dass die Weihnachtsfeier dieses Jahr ausfällt. Es zeigt sich: An liebgewonnen Traditionen hält man gerne fest.

O du gemeinsame! Weihnachtsfeier Status quo

Corona hat 2020 so manches Unternehmen vor große Herausforderungen gestellt. Was zu Beginn der Pandemie niemand wahrhaben wollte, ist nun Wirklichkeit: Der Deutschen liebste Feiertage sehen in diesem Jahr anders aus. Und so machen AHAL-Regelungen auch vor der Weihnachtsfeier mit den Kollegen nicht halt. Die Party ist abgesagt.

Knapp ein Drittel der deutschen Arbeitnehmer finden das schade. Männer, Frauen, Ost oder West – die Enttäuschung bleibt dieselbe. Besonders betrübt sind Arbeitnehmer zwischen 25 und 44. Hier ist die Feierlaune insgesamt ausgeprägter als bei den jüngeren oder älteren Befragten. So sind knapp 40 Prozent der Arbeitnehmer mittleren Alters enttäuscht, dass das alljährliche Event ausfällt, wohingegen nur rund 20 Prozent der Befragten Ü55 dieses Gefühl teilen.

Allerdings müssen längst nicht alle Befragten ein enttäuschtes Tränchen verdrücken. Im Gegenteil: „Ich bin froh, dass die Weihnachtsfeier ausfällt!“ – das ist die klare Ansage, die 13 Prozent der Befragten machen. Ob heißgeliebte oder verhasste Tradition: Die Frage, ob man gerne mit den Kollegen gefeiert hätte, stellt sich für viele Befragte gar nicht erst. 12 Prozent geben an, dass es in ihrem Unternehmen grundsätzlich keine Weihnachtsfeier gibt. Doch nicht überall schiebt Corona der Feierei einen Riegel vor. Bei 5 Prozent** der Befragten hat das Unternehmen eine Alternative gefunden und man weicht auf ein virtuelles Event aus oder verschickt zumindest ein Präsentkörbchen an die Mitarbeiter. 2 Prozent** der Befragten gaben sogar an, trotz der aktuellen Situation zusammen zu feiern wie sonst auch.

O du perspektivische! Tradition darf sein

„An der Weihnachtsfeier scheiden sich schon immer die Geister: Die einen lieben es, die anderen empfinden die Veranstaltung als lästige Pflicht,“ resümiert Dr. Katrin Luzar, Senior Marketing Director bei Monster. „Ich glaube, 2020 hätte die Weihnachtsfeier den Leuten gutgetan: Endlich wieder außerhalb des Internets in Kontakt kommen, entspannt beisammen sein und darauf anstoßen, das Jahr geschafft zu haben, tut dem Teamzusammenhalt gut. Weil das aber nun mal nicht geht, kümmern sich Unternehmen um Alternativen und versuchen zumindest so ein wenig Weihnachtsstimmung zu verbreiten. Alte Zöpfe abzuschneiden, kann sehr heilsam sein. Doch aus verschiedenen Gründen ist eine Weihnachtsfeier eben kein alter Zopf, sondern eine liebgewonnene Tradition, die mehr ist als es auf den ersten Blick scheint. Hoffen wir, dass 2021 wieder mehr Begegnung erlaubt ist – auch im Beruf.“

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* Die verwendeten Daten beruhen auf einer Online-Umfrage der YouGov Deutschland GmbH, an der 2.047 Personen zwischen dem 01.12.2020 und 03.12.2020 teilnahmen. Die Ergebnisse wurden gewichtet und sind repräsentativ für die deutsche Bevölkerung ab 18 Jahren.** Die Zahl der Befragten liegt teilweise unter 100.

Über Monster Deutschland

Monster ist eines der bekanntesten privaten Online-Karriereportale in Deutschland. Monster bringt erfolgreich Arbeitgeber und qualifizierte Arbeitskräfte auf der ganzen Welt zusammen. Monster sorgt jeden Tag für mehr Erfolg und Zufriedenheit am Arbeitsplatz, indem Unternehmen die passenden Mitarbeiter und Kandidaten den richtigen Job finden. Seit 25 Jahren arbeitet Monster an der Transformation der Personalbranche. Heute stellt das Unternehmen fortschrittliche Technologien zur Verfügung, setzt dabei auf Services für die sozialen Medien sowie auf intelligente digitale und mobile Lösungen, wie zum Beispiel die innovative Job-Such-App. Inhaber von Monster ist Randstad North America, eine Tochtergesellschaft der Randstad N.V. (globaler Provider flexibler Arbeits- und Human-Resources-Services mit einem Gesamtumsatz von rund 23,8 Milliarden Euro im Jahr 2018).

Pressekontakt:

Julia Bellinghausen
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