Ost vs. West: Wo am meisten vom Gehaltübrig bleibt

Am Donnerstag jährt sich der Tag der Deutschen
Einheit zum 29. Mal. Mit dem Einigungsvertrag vom 3. Oktober 1990
sollten die Lebensverhältnisse in Ost- und Westdeutschland
vereinheitlicht werden. Allerdings verdienen Fachkräfte in den
östlichen Bundeländern immer noch deutlich weniger als im Westen:
Während das Bruttodurchschnittsgehalt für eine Fachkraft im Westen
Deutschlands aktuell bei 60.900 Euro liegt, verdient ihr Pendant im
Osten im Schnitt jährlich 48.900 Euro – das sind rund 20 Prozent
weniger. Zwischen Hessen, dem Bundesland mit dem bundesweit höchsten
Durchschnittsgehalt (65.800 Euro), und Sachsen-Anhalt (43.800 Euro)
liegen sogar 22.000 Euro Unterschied. Das hat die Online-Jobplattform
StepStone bei einer neuen Gehaltsanalyse für Fach- und Führungskräfte
herausgefunden, der rund 200.000 Datensätze zu Grunde liegen. “Das
Gehaltsgefälle zwischen Ost- und Westdeutschland lässt sich vor allem
mit der Nachfrage nach Fachkräften erklären. In Bundesländern wie
Hessen oder Baden-Württemberg wurden 2019 rund viermal so viele
Fachkräfte gesucht wie beispielsweise in Sachsen-Anhalt”, sagt Dr.
Anastasia Hermann, Head of Research bei StepStone.

Kein Ost-West-Gefälle beim Verhältnis zwischen Einkommen und Miete

Doch Fachkräfte in Ostdeutschland verdienen nicht nur weniger, sie
müssen meist auch weniger für die Miete ausgeben. StepStone hat nicht
nur die Durchschnittsgehälter ausgewertet, sondern in Zusammenarbeit
mit dem Immobilienportal immowelt.de auch die durchschnittlichen
Mieten in 384 Stadt- und Landkreisen Deutschlands. Die Analyse zeigt:
Der Anteil vom Gehalt, der in die Miete investiert werden muss, liegt
in den zehn größten Städten Ostdeutschlands bei im Schnitt 19,2
Prozent. In den größten Städten im Westen liegt dieser Anteil mit
18,9 Prozent nahezu gleichauf. Allerdings sind die Abstände zwischen
den einzelnen Städten sowohl im Osten als auch im Westen teilweise
groß: Während zum Beispiel in München 29,5 Prozent des Gehalts ins
Wohnen fließen, sind es in Hannover gerade einmal 15,4 Prozent und in
Düsseldorf nur 16,3 Prozent. Im Osten ist Berlin Spitzenreiter: Hier
müssen 23,4 Prozent vom Gehalt für die Miete ausgegeben werden –
allerdings ist Deutschlands Hauptstadt aufgrund ihrer Geschichte
sowohl mit Blick auf die Gehälter als auch mit Blick auf die Mieten
eine Ausnahme unter den ostdeutschen Städten. Aber auch in Potsdam
(23 Prozent) und Rostock (22,7 Prozent) fließt ein verhältnismäßig
großer Anteil des Gehalts in die Miete. In Chemnitz und Magdeburg
dagegen müssen Fachkräfte mit 13,7 bzw. 13,8 Prozent des Gehalts
deutlich weniger fürs Wohnen aufbringen.

Einen Überblick über das Verhältnis zwischen Gehalt und Miete in
den 10 größten Städten in Ost- und Westdeutschland finden Sie hier:
https://www.stepstone.de/Ueber-StepStone/press/ost-vs-west/

In der vorliegenden Presseinformation wurden die Gehaltszahlen
zugunsten der besseren Lesbarkeit gerundet.

Alle StepStone Studien und Informationen rund um Karriere, Gehalt,
Recruiting und Arbeitsmarkt finden Sie kostenfrei, übersichtlich und
multimedial aufbereitet unter: www.stepstone.de/wissen

Über den StepStone Gehaltsplaner

Datenbasis für die Berechnung der Durchschnittsgehälter war der
StepStone Gehaltsplaner, der auf mehr als 138.000 Datensätzen
basiert. Die Gehälter entsprechen dem Durchschnitt der genannten
Stadt- und Landkreise im Zeitraum Oktober 2017 bis März 2019. Für den
StepStone Gehaltsplaner haben Jobexperten und Marktforscher einen
Algorithmus entwickelt, der auf Basis der wichtigsten Gehaltstreiber
(z. B. Branche, Tätigkeit, Erfahrung) eine sehr genaue Prognose der
persönlichen Gehaltshöhe liefert. Weitere Informationen unter:
www.stepstone.de/gehaltsplaner

Berechnungsgrundlage

Datenbasis für die Berechnung der Mietpreise in den ausgewählten
deutschen Stadt- und Landkreisen waren auf immowelt.de inserierte
Angebote. Dabei wurden ausschließlich die Angebote berücksichtigt,
die vermehrt nachgefragt wurden. Die Preise sind jeweils Angebots-,
keine Abschlusspreise. Die Preise geben den Median der in 2018
angebotenen Wohnungen mit einer Wohnfläche zwischen 80 und 100
Quadratmetern wieder. Der Median ist der mittlere Wert der
Angebotspreise. Bei den Mietpreisen handelt es sich um
Nettokaltmieten bei Neuvermietung.

Über StepStone

Mit StepStone finden Menschen ihren Traumjob. StepStone
beschäftigt mehr als 3.000 Mitarbeiter und betreibt neben
www.stepstone.de Online-Jobplattformen in weiteren Ländern. Das 1996
gegründete Unternehmen ist eine Tochter der Axel Springer SE.

Über immowelt.de:

Das Immobilienportal www.immowelt.de ist einer der führenden
Online-Marktplätze für Wohnungen, Häuser und Gewerbeimmobilien.
Gemeinsam mit immonet.de verzeichnet das Immobilienportal eine
Reichweite von monatlich 50 Millionen Visits*. Immowelt.de ist ein
Portal der Immowelt Group, die mit bauen.de und umzugsauktion.de
weitere reichweitenstarke Portale betreibt und leistungsstarke
CRM-Software für die Immobilienbranche entwickelt. An der Immowelt
Group ist die Axel Springer SE mehrheitlich beteiligt. * Google
Analytics; Stand: Januar 2019

Pressekontakt:
StepStone Presseteam
Telefon: 0211/93493-5731/-5529
E-Mail: presse@stepstone.de
www.stepstone.de

Original-Content von: StepStone.de, übermittelt durch news aktuell

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