Pasemann: Kurdische Kämpfer müssen Befriedung der nordsyrischen Region vorantreiben

Nach erfolgreicher fünfstündiger Verhandlung konnte
der US-Vizepräsident Mike Pence am 17. Oktober eine fünf Tage
währende Waffenruhe für die Region Nordsyrien verkünden. Diese wurde
mit dem türkischen Außenminister Mevlüt Cavusoglu vereinbart. Sollte
innerhalb dieser Zeit die von der Türkei zur Grenzsicherung
beanspruchte, 30 Kilometer breite Sicherheitszone von den vorwiegend
kurdischen Kämpfern verlassen werden, wird die Türkei ihre
Militäroperation für beendet erklären.

AfD-Bundesvorstand Frank Pasemann MdB, Leiter der
Bundestagskontaktgruppe Syrien: “Auch wenn die USA in diesem Falle
als Schlichter dieses Konfliktes agierten, zeigt die ganze Krise,
dass Macht und Einfluss der verbliebenen Supermacht im Nahen Osten
zunehmend schwinden und längst andere Akteure auf dem Schachbrett der
Geopolitik erschienen sind.”

Erdogan hat durch die Militäroperation in Nordsyrien die
Verhandlungen erst notwendig gemacht und am Ende bekommen, was er
wollte. Diplomatie besteht eben nicht nur aus besänftigenden Worten
ohne Konsequenzen, sondern auch aus Taten, die auf diese Worte
folgen, sollte man nicht ernst genommen werden.

“Nun gilt es,”, so Pasemann weiter. “dass sich alle
Konfliktparteien an die Abmachungen halten, um weiteren militärischen
Interventionen seitens der Türkei die Grundlage zu entziehen. Allen
voran die kurdischen Kämpfer sehe ich jetzt in der Pflicht, die
Stabilität und weitere Befriedung der Region voranzutreiben.”

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