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Personaler sprechen Klartext: Bis zu 75% aller Bewerbungen sind fehlerhaft

Köln, den 20. September 2011. Rechtschreibfehler, falsch recherchierte Ansprechpartner, viel zu große Dateien: Laut Personalverantwortlichen bringen sich bis zu 75 Prozent aller Bewerber mit gravierenden formellen Fehlern selbst um ihre Erfolgschancen. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Umfrage des Online-Stellenmarktes kalaydo.de (http://www.kalaydo.de/anzeigen/stellen/) unter knapp 300 Personalverantwortlichen.

Die Resultate der Umfrage sind alarmierend: Die Quote fehlerhafter Bewerbungen liegt demnach bei durchschnittlich 39 Prozent. Mehr als die Hälfte aller Befragten gab an, die Fehlerquote liege zwischen 25 und 50 Prozent. Fast ein Viertel der Personalverantwortlichen hält sogar 50 bis 75 Prozent aller Bewerbungen für fehlerhaft.

Am häufigsten bemäkelten die Personalentscheider Rechtschreibfehler (85,2 Prozent), Unkenntnis über die ausgeschriebene Stelle (57 Prozent) und falsch recherchierte Ansprechpartner (54,4 Prozent). Bei Online-Bewerbungen bemängelten rund 71 Prozent der Befragten fehlende Anlagen wie Lebensläufe oder Zeugnisse. Zu große Dateien sind für 59 Prozent ein Ärgernis. Zahlreiche Bewerber disqualifizierten sich von vornherein mit unseriösen E-Mail-Adressen, wie 56,3 Prozent der Personaler bekannten.

Ein weiteres Ergebnis der Umfrage: Bewerbungen per E-Mail werden von der großen Mehrheit (83,3 Prozent) der Personalverantwortlichen bevorzugt. Nur noch rund 50 Prozent der Befragten bestehen auf handfeste Bewerbungen per Post. Doch auch bei den schnell angefertigten und abgeschickten Online-Bewerbungen lassen viele Bewerber Sorgfalt vermissen, wie die Umfrage zeigt.

„Viele Bewerber unterschätzen offenbar, wie viel die Sorgfalt in ihren Unterlagen zum Erfolg beitragen kann“, erläutert Matthias Olten, Leiter des Stellenmarktes von kalaydo.de, die Umfrageergebnisse. „Aus unserer Erfahrung wissen wir, dass nicht wenige Bewerber eher auf Masse als auf Klasse setzen und ihre Bewerbungen geradezu am Fließband produzieren. Die Umfrage zeigt jedoch, dass eine gute und sorgfältig angefertigte Bewerbung ein entscheidender Vorteil sein kann“, so der Personalexperte.

Alle Ergebnisse finden Sie in den nachstehenden Übersichtstabellen:

1. Was sind die zehn größten Fehler bei der Bewerbung?

1. Rechtschreibfehler: 85,2 %
2. Fehlende Kenntnis der ausgeschriebenen Stelle / des Unternehmens: 57,0 %
3. Falsch recherchierte Ansprechpartner: 54,4 %
4. Unpassendes Foto: 52,6 %
5. Schlecht formatierte Dokumente: 52,2 %
6. Schlechte / unpassende Formulierungen: 50,7 %
7. Textpassagen, die offensichtlich aus einem Bewerbungshandbuch abgeschrieben sind: 38,5 %
8. Anschreiben ohne Begründung: 33,0 %
9. Überzogene Gehaltsvorstellung: 26,7 %
10. Fehlende Angaben zu Gehaltsvorstellungen: 24,8 %

2. Die fünf größten Fehler in Online-Bewerbungen?

1. Unvollständige Anlagen (Lebenslauf etc.): 70,7 %
2. Zu große Dateien: 58,9 %
3. Unseriöse Mail-Adressen (z.B. 123kalle@…): 56,3 %
4. Verwendung falscher Dateiformate: 50,7 %
5. Verwendung von Abkürzungen (z.B. MfG): 41,5 %

Weitere Informationen unter:
http://www.kalaydo.de


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