
Amsterdam / Berlin Mit Blick auf die kommende EU-Verpackungsverordnung (PPWR) stehen Gastronomie, Handel, Eventwirtschaft und Catering-Unternehmen vor der Herausforderung, Einwegprodukte künftig nicht nur nachhaltiger, sondern vor allem regulatorisch zulässig, lebensmittelsicher und operativ einsetzbar zu gestalten.
Ein besonderer Fokus liegt dabei auf sogenannten „kleinen Einwegartikeln“ wie Trinkhalmen, die im Zuge der neuen Regelungen zunehmend unter Beschaffungs-, Compliance- und ESG-Gesichtspunkten bewertet werden.
Regulatorischer Hintergrund: Warum Trinkhalme neu bewertet werden
Die PPWR verschärft ab 2026 die Anforderungen an Verpackungen und Einwegprodukte in der EU deutlich. Für Unternehmen bedeutet dies:
stärkere Dokumentationspflichten
höhere Anforderungen an Produktsicherheit und Materialtransparenz
zunehmende Relevanz von Food-Contact-Konformität
stärkere Einbindung in ESG- und CSRD-Logiken
Insbesondere im HORECA-Bereich, bei Airlines, Kliniken und Veranstaltern rücken Produkte in den Fokus, die bislang als austauschbar galten.
Lebensmittelsicherheit als zentrales Entscheidungskriterium
Vor diesem Hintergrund hat Roots Europe B.V. mit den Earth Saver Straws eine Trinkhalm-Lösung entwickelt, die gezielt auf prüfbare Produktsicherheit und regulatorische Anschlussfähigkeit ausgelegt ist.
Die Trinkhalme wurden von TÜV Rheinland in Deutschland getestet und erfüllen die Anforderungen der EU-Verordnung (EU) Nr. 10/2011
Die durchgeführten Migrationstests umfassen auch Anwendungen mit alkoholischen Getränken.
Materialansatz und Einsatzpraxis
Earth Saver Straws basieren auf einem hybriden Kunststoffmaterial mit definiertem biogenem Anteil.
Die Materialwahl zielt nicht auf Marketingeffekte, sondern auf produktspezifische Anforderungen der Lebensmittelsicherheit, Stabilität und regulatorischen Einordnung ab.
Im Kontext der PPWR werden die Trinkhalme als Kunststoffprodukt mit klarer Materialtransparenz positioniert und sind damit eindeutig klassifizierbar und dokumentierbar für Beschaffung, Kennzeichnung und Compliance.
Einordnung im Vergleich zu Alternativen
Im Markt werden derzeit zahlreiche Alternativen zu klassischen Kunststofftrinkhalmen diskutiert. In der Praxis zeigen sich jedoch häufig Einschränkungen:
Papiertrinkhalme verlieren bei längerer Nutzung ihre Stabilität
PLA-basierte Lösungen erfordern industrielle Kompostierungsstrukturen, die regional oft nicht verfügbar sind
Bambusprodukte sind sensorisch und hygienisch nicht in allen Anwendungen geeignet
Vor diesem Hintergrund rücken hybride Materiallösungen zunehmend als pragmatische Übergangslösung zwischen klassischem Einweg und Mehrwegsystemen in den Fokus der Beschaffung.
Bedeutung für Beschaffung und ESG-Strategien
Für Einkaufs- und Nachhaltigkeitsabteilungen gewinnt weniger die kommunikative Nachhaltigkeitswirkung, sondern vor allem die Prüfbarkeit und Entscheidungssicherheit an Bedeutung.
Produkte mit klarer Dokumentation, nachvollziehbarer Materialzusammensetzung und geprüfter Lebensmittelsicherheit lassen sich einfacher in bestehende ESG-, CSRD- und Compliance-Strukturen integrieren.
Ausblick
Die Earth Saver Straws sind bereits im Innovationsökosystem von GRIDX Luxembourg gelistet. GRIDX fungiert als Plattform zur Förderung und Sichtbarmachung marktreifer, nachhaltiger Lösungen mit Skalierungspotenzial in Europa.
Das Listing unterstreicht die Einordnung der Earth Saver Straws als validierte, innovationsgetriebene Lösung im Kontext von Bioökonomie, nachhaltigen Materialien und regulatorischer Zukunftsfähigkeit. Weitere Anwendungen auf Basis des gleichen Materialansatzes befinden sich laut Hersteller in Vorbereitung.
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