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REHACARE 2009: Neue zukunftsweisende Behandlungseränzung bei Wahrnehmungsstörungen

„Beluga-Sandtherapie“ live auf der REHACARE 2009
Zukunftsweisende Behandlungsergänzung bei Wahrnehmungsstörungen

Der Unternehmensbereich Healthcare der Beluga-Tauchsport GmbH, Scheeßel,
präsentiert und demonstriert auf der REHACARE 2009 (Düsseldorf, 14. bis 17.10.2009) umfassend das gesamte Beluga-Sandtherapie-Hilfsmittelprogramm.
Basierend auf den Erkenntnissen sensorischer Integration und bekannter Gewichtstherapien wurden diese Produkte entwickelt und erprobt. Die „Beluga-Sandtherapie“ ist bei Ergotherapeuten als sinnvolle und zukunftsweisende Therapieergänzung bei der Behandlung von Wahrnehmungsstörungen anerkannt.*)

Einer der bekanntesten und erfolgreichsten Anwender der Beluga-Sandtherapie-Hilfsmittel ist Thorsten Albrecht von KöKi, Braunschweig. In der Einrichtung des anerkannten Vereins zur Förderung körperbehinderter Kinder setzt Albrecht das Beluga-Sandtherapie-Programm seit mehreren Jahren erfolgreich ein. **)
Er steht während der gesamten REHACARE interessierten Therapeuten, Erziehern, Eltern und Betroffenen auf dem Beluga-Messestand erläuternd, beratend und anwendend zur Verfügung.

Erstmalig umfänglich getestet wurden die Beluga-Sandtherapie-Hilfsmittel in einer
6-monatigen Erprobungsphase im DRK-Schul- und Therapiezentrum Raisdorf, unter der Leitung von Arvid Spiekermann. ***) Über seine dokumentierten Erkenntnisse, Erfahrungen und Erfolge wurde bereits in einigen Fachzeitschriften berichtet.
Weitere Verbreitung fand die Beluga-Sandtherapie über die Durchführung nationaler Sandtherapie-Workshops. Unter dem Motto „Fühlen, begreifen und sich finden“ erläutert Beluga-Firmenchef und Entwickler Jürgen Pastorino oder einer seiner kompetenten Mitarbeiter Hintergründe, Aufbau, Wirkungsweise und Anwendungsmöglichkeiten der Sandtherapiehilfsmittel.
Die Durchführung eines individuellen und kostenfreien Sandtherapie-Workshops können Einrichtungen und Institute für 10 bis 20 Teilnehmer schriftlich oder über das Internet unter www.beluga-innovations.de beantragen.

*) Ca. 60 % aller heute geborenen Kinder leiden unter Wahrnehmungsstörungen. Die am Weitesten verbreiteten Formen sind ADS und ADHS. Sie werden nach heutigem Forschungsstand neurobiologisch als Unterfunktion im Stirnhirn (Dysfunktion) erklärt. Sie sind Stoffwechselstörungen des Gehirns.
Bisher wurden diese Krankheitsbilder fast ausnahmslos rein medikamentös mit Methylphenidat u.ä. enthaltenden Psychostimulanzien behandelt, über deren abhängigkeitsfördernde Nebenwirkungen Uneinigkeit besteht.
Die Ausprägung der Symptome kann sehr unterschiedlich sein und erfordert daher eine für jeden Patienten individuell zugeschnittene Behandlung. Hauptsymptome dieses Krankheitsbildes sind erhöhte motorische Unruhe, leichte Ablenkbarkeit, geringes Durchhaltevermögen und die Neigung zu unüberlegtem Handeln. Wird eine Behandlung im Kindesalter nicht erfolgreich durchgeführt, so kann dies zu Versagen in der Schule oder im späteren Beruf führen und gegebenenfalls weitere erhebliche psychische Störungen hervorrufen.

**) Albrecht, der seine Therapiesitzungen auch per Videomitschnitt dokumentiert, ist von der Wirkungsweise der Beluga-Hilfsmittel überzeugt. „Beim Einsatz von Beluga-Sandtherapiehilfmitteln wird die Körperwahrnehmung deutlich verbessert. Dies geschieht durch eine optimale (flächendeckende und gleichmäßige) Gewicht- und Druckverteilung auf die Muskel- und Belastungssensoren.
Hierdurch wird eine schnelle und sichtbare Steigerung der kognitiven Leistungsfähigkeit erreicht.
Beluga-Sandtherapie-Hilfsmittel lassen sich als begleitende Therapie bei vielen Krankheitsbildern einsetzen; auch bei ADS und ADHS. Richtig angewendet sind sie eine Maßnahme mit sehr hohem Wirkungsgrad.
Ihr Einsatz z. B. bei Anzeichen einer beginnenden Demenz führt zu einer momentanen Leistungssteigerung. Um eine anhaltendere Wirkung zu erreichen muss die Therapie in solchen Fällen langfristig durchgeführt werden. Ein gänzliches Aufhalten der Demenz kann aber nicht erreicht werden.
Die bisher beeindruckendsten Erfolge wurden bei der Behandlung von Tonusschwächen, Rumpfkoordinationsdefiziten oder dem Down-Syndrom erzielt. Bei diesen Krankheitsbildern ist sogar eine völlig Medikamenten-freie Anwendung der „Beluga-Sandtherapie“ möglich und zeigt innerhalb kürzester Zeit sichtbare Resultate.
Gerade in diesem Zusammenhang zeigt sich, dass eine erfolgreiche Behandlung auch aus dem Erlernen von lebenslang anzuwendenden Kompensationsstrategien bestehen kann.“

***) Die anfängliche und auslösende Fragestellung für die Erprobung dieser Therapie war: bewegen sich Patienten vermehrt, weil sie zentral nervös erregt sind oder weil sie ihren Körper und ihre Umgebung spüren möchten. Ist eine Hyperaktivität also ein Teil der Symptomatik oder sogar ein Teil der Ursache dafür? Diese Fragestellung gilt gleichermaßen für hyperaktive Kinder wie auch für erwachsene neurologische Patienten.
Spiekermann kam zu dem Schluss, dass die Beluga-Sanddecke ein äußerst effektives Therapiemittel ist. „Sie vermittelt einen großflächigen Körpereindruck und wirkt viel intensiver als die bekannten kleinen Sandsäckchen. Sie erlaubt eine nicht-medikamentöse Beruhigung. Sie bietet eine spastikhemmende Lagerung und öffnet durch die stabilen Informationen über Körperpositionen einen Freiraum für neue ergotherapeutische Impulse.“
„Kindern, die zu früh oder zu schnell geboren wurden, vermittelt die Sanddecke elementare Kuschelerfahrungen, die durch den notwendigen Aufenthalt im Inkubator meistens für das eigene Körperverständnis fehlen. Die Kinder, die eine Behinderung seit der Geburt haben, weisen oftmals auch große Defizite auf in den Bereichen der frühkindlichen Erfahrung von mütterlicher Nähe, Geborgenheit und körperlicher Begrenzung. Dies fällt im Einzelfall nicht so auf, da die körperliche Behinderung in den Vordergrund rückt und andere Prioritäten setzt.“
Spiekermann stellt fest: „Unter der Sanddecke fühlen die Kinder sich trotz des hohen Gewichtes sehr wohl und können ihren Körper völlig neu erleben. Spastiken werden gehemmt, erwünschte Lagerungen können durch Wülste mit der Decke fixiert werden. So können Kinder allein und ohne Beaufsichtigung ausruhen.“
Eine interessante Kombinationsmöglichkeit ergibt sich nach Spiekermann auch, wenn die Sanddecke zusammen mit einer Kuschelkugel eingesetzt wird. „Dies vermittelt gerade frühgeborenen Kindern eine kuschelige Erfahrung, die sichtbar genossen wird. Diese Kinder, die nicht allein im Bett liegen möchten, werden oftmals zu Schreikindern.“
Weiter wurde im DRK-Zentrum Raisdorf festgestellt, dass auch sehbehinderte Kinder sich unter der Sanddecke völlig entspannen, ihren Körpererfahrungen hingeben und neue Reize erleben können, die man ihnen sonst nur schwer und auch nicht mündlich-intellektuell vermitteln kann.
Auch Kinder mit autistischen Zügen werden unter der Sanddecke ruhig und offen für Impulse von außen, die sie sonst durch ihre Eigenstimulation wie Zähneknirschen oder Kopfdrehen nicht bemerken können.

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