Nach dem weltweit verurteilten Start einer
Langstreckenrakete durch Nordkorea hat der Vorsitzende des
Auswärtigen Ausschusses des Bundestages, Ruprecht Polenz (CDU), neue
Verhandlungen mit dem kommunistischen Regime gefordert. „Die
Sechs-Parteien-Gespräche über das nordkoreanische Atomprogramm müssen
nicht nur wieder aufgenommen sondern vor allem in überschaubarer Zeit
mit dem Ergebnis beendet werden, dass Nordkorea sein Streben nach
Atomwaffen überprüfbar einstellt und seine aggressive Haltung
zugunsten größerer Verständigungsbereitschaft verändert“, sagte der
CDU-Politiker der in Düsseldorf erscheinenden „Rheinischen Post“
(Donnerstagausgabe). Polenz sieht globale Gefahren durch das Vorgehen
Nordkoreas. „Es ist die brisante Mischung aus brutaler
Militärtechnologie, massiver Raketenrüstung und dem Streben nach
einsatzfähigen Atomwaffen bei gleichzeitiger Verelendung der
Bevölkerung, die das weitgehend isolierte Nordkorea zu einer
Bedrohung nicht nur für die regionale Sicherheit sondern für den
Weltfrieden macht“, sagte Polenz.
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