Rheinische Post: Werte Union arbeitet an “Rückkehrer-Programm” für enttäuschte Unionsanhänger

Die Werte Union, eine konservative Gruppe von
CDU und CSU, will enttäuschte Anhänger mit scharf formulierten Thesen
zur Migrations- und Sozialpolitik zurückgewinnen und gemeinsam mit
ihnen eine Kursänderung der Schwesterparteien erwirken. “Mitglieder,
die wegen des Linkskurses von Kanzlerin Angela Merkel ausgetreten
sind, wollen wir mit einem Rückkehrer-Programm direkt ansprechen. Wir
rufen ihnen zu: Kommt zurück zur Union. Gemeinsam können wir die
Politik der Partei von innen verändern”, sagte der Vorsitzende der
Werte Union, Alexander Mitsch, der Düsseldorfer “Rheinischen Post”
(Dienstag). Parteilose ehemalige Unionsmitglieder oder
Unions-Sympathisanten könnten stimmrechtsloses Fördermitglied der
Werte Union werden – mit dem Ziel, dass sie später wieder in die
Partei einträten und gemeinsam die Ausrichtung der Union unter Merkel
korrigierten. Die Union müsse wieder eine bürgerliche Politik ohne
SPD und Grüne machen. Beiträge zur Kranken- und Rentenversicherung
müssten gesenkt und dafür Krankenversicherte – sozial gestaffelt –
stärker an Behandlungskosten beteiligt werden. Die Behandlungskosten
für Asylbewerber sollten nicht von den Beitragszahlern, sondern aus
dem Bundeshaushalt finanziert werden. Die Kontrolle an den Grenzen
müsse deutlich ausgeweitet werden. “Ungesteuerte Masseneinwanderung
gefährdet unsere Gesellschaft und unsere Werte”, sagte Mitsch.

Pressekontakt:
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Telefon: (0211) 505-2621

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