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Rheinquerung als Kombibrücke realisieren

Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Bonn/Rhein-Sieg bewertet die Höherstufung der Rheinquerung zwischen Godorf und Niederkassel als Erfolg für die regionale Zusammenarbeit, dem aber weitere folgen müssten. ?Erfreulich ist die Aufnahme der neuen Rheinquerung in den vordringlichen Bedarf, aber sie muss auch als Kombibrücke realisiert werden?, sagt IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Hubertus Hille. Nur in der Kombination von Schiene und Straße kann die Querung ihre volle Wirkung entfalten und u.a. dazu beitragen das prognostizierte Wachstum im Güterverkehrsaufkommen zu bewältigen. ?Dann können wir auch das geplante trimodale Terminal im Hafen Lülsdorf anbinden?, so Hille: ?Zudem könnten wir – bei entsprechender Bauweise ? auch den Flughafen endlich per Schiene an den Bonner Hauptbahnhof anbinden.?
Bei der Rheinquerung dürfe es allein aber nicht bleiben: ?Die Infrastruktur im IHK-Bezirk muss dringend ausgebaut werden?. Dazu gehört nach Auffassung der IHK auch die Aufnahme des sechsstreifigen Ausbaus der A565 in den vordringlichen Bedarf, damit so schnell wie möglich geplant und gebaut werden könne. ?Auch muss die Südtangente,? so Hille weiter, ?mit allen Mitteln geplant werden, damit das Projekt zum Wohle der Region realisiert werden kann. Gutachten zufolge kann die Tangente für spürbare Entlastung auf der A565, der Reuterstraße und vielen Landstraßen, insbesondere im Siebengebirge sorgen.? Das Projekt sei auch aus Umweltaspekten zu begrüßen, denn bei entsprechender Tunnelbauweise können Belastungen der Bewohner und der Flora und Fauna auf ein Minimum reduziert werden. ?Es wäre geradezu nachlässig,? so Hille,? ein so wichtiges Projekt jetzt nicht weiter zu verfolgen.?

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