Rodungen für Tesla-Werk: Grünen-Politiker kritisiert Grüne Liga

Berlin – Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Grünen,
Oliver Krischer, hat die Grüne Liga für ihr Vorgehen gegen die Rodungsarbeiten
auf dem Gelände des geplanten Tesla-Werkes scharf kritisiert. “Eine
Kiefernholzplantage zum Kampffeld zu machen, ist absurd. Das hat mit Naturschutz
nichts zu tun!”, sagte der Bundestagsabgeordnete dem Tagesspiegel
(Mittwochausgabe). Der 50-Jährige warf der Grünen Liga vor, das Artenschutzrecht
für ihre Zwecke zu missbrauchen. In Deutschland herrsche ein “nie dagewesenes
Artensterben”, dieses habe aber nichts mit Teslas Fabrik zu tun. Für
“Investitionen in nachhaltige Infrastruktur und zukunftsfähige Industrie” müsste
auch Fläche entsprechend bereitgestellt werden, sagte er. “Schade, dass einige
Vereine offensichtlich weniger den Natur- und Artenschutz als vielmehr den Kampf
gegen Klimaschutz und Energiewende im Fokus haben und das Artenschutzrecht
missbrauchen.” Klimaschutz, eine zukunftsfähige Industrie und Naturschutz seien
keine Gegensätze, betonte der 50-Jährige. “Wir brauchen Natur- und Artenschutz,
wo er etwas bringt und keine Stellvertreter-Auseinandersetzungen anhand von
Kiefernplantagen.”

https://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/das-hat-mit-naturschutz-nichts-zu-tun-gru
enen-fraktionsvize-krischer-kritisiert-gruene-liga/25557216.html

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