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Ryoji Ikeda:?superposition?

Der japanische Klang- und Videokünstler und auch als Komponist elektronischer Musik bekannte Ryoji Ikeda stellt im ZKM | Karlsruhe sein neustes Projekt in einer Vor-Weltpremiere vor. Der Künstler hinterfragt in „superposition“ (2012) das menschliche Naturbild auf atomarer Ebene. Inspiration und Ausgangspunkt bilden seine Erkenntnisse im Bereich der Quantenmechanik und -mathematik, mit welchen er aus digitalen Quellen einzigartige und faszinierende Sounds auch visuell generiert.
Interview-Anfragen bitte an: szope@zkm.de
Ryoji Ikeda (*1966, Japan) beschäftigt sich in seinen Werken mit den wesentlichen Merkmalen des Visuellen und Akustischen. Er arbeitet mit Licht und Dunkelheit, Ton und Stille – diese Kontraste führen ihn immer näher heran an die numerische Unendlichkeit und deren Paradoxa. Auf musikalischer Ebene widmet sich Ikeda der menschlichen Wahrnehmung hörbarer Frequenzen. Analog dazu erschafft der Künstler visuell beeindruckende Installationen: gleißendes weißes Licht als reinste Form der Elektrizitätsumwandlung, erfüllt einen Raum und will so die Verwandlung der Umwelt für den Betrachtenden erfahrbar machen. Ikeda bedient sich damit sowohl visuellen, akustischen aber auch physikalischen Phänomenen und mathematischen Begrifflichkeiten, die er zu einem Gesamtwerk vereint.
Das Prinzip von Ikedas aktuellem Projekt „superposition“ (2012-) greift auf das Phänomen zurück, das bei der Bestimmung der Eigenschaften subatomarer Teilchen auftritt: Wenn der Zustand eines Teilchens zu einem bestimmten Zeitpunkt nicht bekannt ist, befindet es sich zeitgleich in allen möglichen Zuständen. Ikeda erschafft aus den Voraussetzungen dieses Verhältnisses eine beeindruckende Performance, die Ton, Bild, physikalische und mathematische Konzepte, menschliche Verhaltensweisen und Zufall (re-)kombiniert. Erstmals werden bei diesem Projekt auch AkteurInnen auf der Bühne erscheinen. Sie setzen eine Partitur um, welche die Einflüsse verschiedenster Disziplinen wie Musik, Tanz und Semiotik verarbeitet. Zusätzlich laufen Videowerke live auf insgesamt 21 Leinwänden.
Entstanden ist „superposition“ im Rahmen des Gastkünstlerprogramms des ZKM | Karlsruhe. Die Weltpremiere findet am 14. und 15. November 2012 im Centre Pompidou, Paris im Auftrag des Festival d–Automne, Paris statt.
Ryoji Ikeda lebt und arbeitet in Paris, Frankreich.
Die Veranstaltung findet im Rahmen der Ausstellung „Sound Art. Klang als Medium der Kunst“ statt: http://soundart.zkm.de/
Weitere Informationen: http://bit.ly/LfsME0
Weitere Informationen zum Künstler: http://www.ryojiikeda.com/

Das ZKM | Zentrum für Kunst und Medientechnologie ist eine weltweit einzigartige Kulturinstitution. Es reagiert auf die schnelle Entwicklung der Informationstechnologien und den Wandel der sozialen Strukturen. In seiner Arbeit vereint das ZKM Produktion und Forschung, Ausstellungen und Veranstaltungen, Vermittlung und Dokumentation.
www.zkm.de

Weitere Informationen unter:
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