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SafeTIC AG: Kriminalstatistik präsentiert Deutschland als Einbrecher-Eldorado

SafeTIC AG
 

Die Zahlen der Kriminalstatistik, im Detail unter http://www.safetic-kriminalstatistik.de nachzulesen, sind alarmierend. Innerhalb von nur einem Jahr stieg die Zahl der Haus- und Wohnungseinbrüche von 132.595 auf 144.117 Fälle an. eine Steigerung um 8,7 Prozent. Im gleichen Zeitraum sank die Aufklärungsquote um 0,5 Prozentpunkte. Mit 15,7 Prozent liegt sie damit deutlich unter dem Wert für die Gesamtkriminalität (54,4 Prozent), informiert die SafeTIC AG aus Mannheim.

Für Räuber sind Einbrüche ein lohnendes Geschäft mit verhältnismäßig geringem Risiko, das zunehmend lukrativer wird. Das liegt vor allem an teuren elektronischen Geräten, wie Tablets und Smartphones, die in vielen Haushalten gleich mehrfach anzutreffen sind, verweist die SafeTIC AG auf den Polizeibericht. Durch sie hat sich der durchschnittliche Beutewert im vergangenen Jahr um 250 Euro erhöht. Dem Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) entstand so ein Schaden von durchschnittlich 3.300 Euro pro betroffenen Haushalt. Insgesamt belief sich der Versicherungsschaden durch Einbruch 2012 auf die Rekordsumme von 450 Millionen Euro.

Statistisch wird in Deutschland alle vier Minuten eingebrochen, informiert die SafeTIC AG

Um an wertvolle Beute zu gelangen, gehen die Täter immer dreister und rücksichtsloser vor. Im Vergleich zu 2011 nahm die Anzahl der tagsüber begangenen Einbruchsdelikte um 9, 5 Prozent zu. Das entspricht 61.200 Straftaten. Zugleich stiegen die Delikte, in denen die Einbrecher tätlich gegen Haus- und Wohnungsbesitzer vorgingen, um 3,9 Prozent auf 3.025 Fälle an.

Doch worin begründen sich die starke Zunahme an Einbrüchen und die sinkende Aufklärungsrate? Statistiker sehen einen deutlichen Anstieg der Einbruchzahlen seit Beginn der Finanzkrise. Viele Straftaten würden dabei laut Polizei von organisierten Banden ausgeführt werden, so die SafeTIC AG.

Der Bund Deutscher Kriminalbeamter (BDK) bemängelt das Fehlen kriminalistisch ausgebildeten Personals für eine qualifizierte Tatort-, Ermittlungs- und Analysearbeit. Einen weiteren Grund für die niedrige Aufklärungsrate von Haus- und Wohnungseinbrüchen sehen Experten in den Einsparungen der Bundesländer, die zu einer Ausdünnung und Zusammenlegung vieler Einbruchskommissariate zu einer „Einheitspolizei“ geführt haben, sodass eine spezialisierte Kripo mancherorts gar nicht mehr existiert.

Weitere Informationen unter:
http://www.safetic-kriminalstatistik.de


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