Sicherheit am Arbeitsplatz – das ist zu beachten

Als Arbeitgeber ist man zur Umsetzung der gesetzlichen Sicherheitsvorschriften verpflichtet. Das gilt nicht nur auf Baustellen, sondern auch in vermeintlich ungefährlichen Arbeitsumgebungen wie dem Büro. Passieren kann schließlich immer etwas. Am leichtesten stellt man die Sicherheit seiner Angestellten sicher, wenn man sich dabei an einer kurzen Checkliste mit den wichtigsten Vorgaben orientiert.

 

Auf Sicherheitsrisiken hinweisen

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In jedem Arbeitsbereich bestehen Sicherheitsrisiken, die von Beruf zu Beruf verschieden sind. Um Mitarbeiter umfassend über potenzielle Gefahrenbereiche aufzuklären, sind entsprechende Kennzeichnungen notwendig. Damit weist man auf Gefahren hin, zeigt Notausgänge an und leitet Personen auf kürzestem Weg durch das Gebäude. Schnell erkennt man an diesen Beispielen, dass es viele verschiedene Bereiche gibt, in denen Kennzeichnungen zum Einsatz kommen können. Anbei die wichtigsten Typen:

 

Kennzeichenart Beispiele
 
Leitsysteme Türschilder, Deckenhänger, Etagenwegweiser
Absperrtechnik Bügel, Poller, Pfosten, Ketten, Faltsignale
Notleuchten Rettungsleuchten, Sicherheitsleuchten, Snaplights, Notstromversorgung
Rettungsschilder Notausgänge, Behindertenausgänge, Kennzeichnungen für Sanitätsräume und Verbandkästen, Türwächter, Türhauben
Warnschilder Röntgenstrahlen, Radioaktivität, ätzende Flüssigkeiten, schwere Lasten, Giftstoffe, Warnaufsteller bei Glätte
Aushänge Erste-Hilfe-Maßnahmen, Gebäudepläne
Brandschutzzeichen Feuerwehrzufahrt, Feuerlöscher, Feuerwehrschlauch
Verkehrsschilder Umleitung, Einbahnstraße, Parkverbot
Verbotsschilder Verbot für Flurförderfahrzeuge, Rauchverbot, Essverbot

 

Die Gesamtsicherheit in einem Unternehmen wird durch eine bedarfsorientierte Kombination all dieser Schildertypen gewährleistet. Weil die richtige Auswahl der Kennzeichnung mitunter kein ganz unkompliziertes Unterfangen ist, bieten zahlreiche Fachhändler für Schilder sowohl online als auch vor Ort professionelle Beratung hierzu an. Da die Kennzeichnung von Gefahrenbereichen zudem normengebunden ist, ist die Inanspruchnahme einer ausführlichen Beratung in jedem Fall empfehlenswert.

 

Vorsorgemaßnahmen treffen

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Hinweisschilder sind ein erster Schritt, wenn es darum geht, eine Arbeitsumgebung sicher zu gestalten. Völlig verhindern lässt sich ein Unfall aber nicht. Genau deshalb ist es wichtig, die Umgebung im zweiten Schritt ausreichend vorzubereiten. Zunächst einmal ist es hierbei sicherzustellen, dass sich unter den Angestellten einer oder mehrere Ersthelfer befinden, die im Notfall Erste-Hilfe-Maßnahmen ergreifen und einen Notruf absetzen können. Damit sie ihre Aufgabe wahrnehmen können, ist es wichtig, ausreichend Erste-Hilfe-Material bereitzustellen. In jedem Unternehmen müssen Erste-Hilfe-Kästen in ausreichender Anzahl vorhanden sein. Auch die Anschaffung von Defibrillatoren ist in großen Unternehmen in Erwägung zu ziehen.

 

Zur Vorsorge gehört es natürlich immer erst einmal, Gefahrenquellen so weit als möglich zu minimieren.  Anbei ein kurzer Überblick über die wichtigsten davon:

  • Gänge und Treppen frei von Stolperfallen halten
  • Kabel nicht offen herumliegen lassen
  • Maschinen regelmäßig warten
  • Gefahrstoffe sicher und unzugänglich lagern

 

Zu den Vorsorgemaßnahmen gehört es auch, die Mitarbeiter vor Berufskrankheiten zu schützen. Heutzutage spielt dieses Thema vor allem bei der Vielzahl an Bildschirmarbeitsplätzen eine Rolle. Hier müssen Arbeitgeber darauf achten, dass Mitarbeiter lange Zeit ermüdungsfrei und ohne körperliche Beeinträchtigung arbeiten können. Hierzu tragen ergonomische Stühle, Tastaturen und vor allem ein angemessener Abstand zum Bildschirm bei.

 

Die wichtigsten Maßnahmen für den Brandschutz

Marlies Schwarzin / pixelio.de

Das dritte große Thema bei der Arbeitssicherheit ist der Brandschutz. Auch hier ist zunächst einmal darauf zu achten, dass potenzielle Gefahren so weit als möglich minimiert werden. Das beginnt beim Rauchverbot in gefährdeten Bereichen und endet bei der sicheren Isolation von Verkabelungen. Kommt es doch einmal zu einem Feuer, ist es wichtig, dass alle Angestellten sofort wissen, wo sich die Notausgänge befinden. Hierzu sind die entsprechenden Schilder an den Wänden, Deckenhänger und Fluchtpläne zu beachten.

Darüber hinaus muss auch gewährleistet sein, dass sich genügend Feuerlöscher im Gebäude befinden. Damit können die Mitarbeiter kleinere Brände selbst löschen und so das Risiko bei einem Brand minimieren. Ergänzend müssen in jedem Betrieb ausreichend Rauchschutzmelder und Sprinkleranlagen vorhanden sein, sodass der Schaden im Falle eines Brandes in Grenzen gehalten wird.

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