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Social Media: Daneben benehmen ist voll daneben

Social Media boomt. Umso interessanter erscheint es, dass viele Privat- und Geschäftspersonen sich weder des Einflusses noch des eigentlichen Sinnes von sozialen Netzwerken im Klaren scheinen. Leicht erhält man den Eindruck, dass einige Vertreter einfach nur mitmachen wollen, weil alle davon sprechen und alle sagen, dass man dabei sein muss. Aus dieser Erkenntnis lässt sich dann auch leicht die Erklärung finden, warum so mancher Auftritt völlig daneben geht. Soziale Netzwerke sind keine Selbstläufer, keine Bühne für Selbstdarsteller und erst recht kein einseitiges Vorteilsgeschäft. Doch mit dieser Erwartungshaltung gehen anscheinend zahlreiche User ans Werk. Wie sonst wäre das unpassende Verhalten und die vielen peinlichen Aussetzer zu erklären?

Worum geht es also in sozialen Netzwerken? Um Kontakte knüpfen, um Kommunikation mit Familie, Freunden oder seiner Zielgruppe, um das Erreichen bestimmter Ziele im unternehmerischen Bereich, wie beispielsweise das Bekanntmachen einer Marke oder das Erreichen neuer Zielgruppen. Für jede dieser Zielsetzungen eignen sich die verschiedenen Netzwerke mal mehr und mal weniger. Was man bei seinen Aktivitäten aber komplett außen vor lassen sollte, ist die Tatsache, etwas erzwingen zu wollen. Egal, ob es sich dabei um Kommunikation, um Aufmerksamkeit oder um Umsätze handelt.

Auch muss man sich darüber bewusst sein, dass gewisse Vorgehensweisen rechtlich nicht immer unbedenklich sind. So nehmen einige Experten eine Verbindung auf Facebook oder Xing gerne zum Anlass, die Mailadresse eines neuen Kontaktes sofort in ihren Newsletter-Verteiler aufzunehmen. Dafür bedarf es aber der ausdrücklichen Zustimmung des Kontaktes – das unerlaubte Zusenden von Werbemails oder Newslettern ist rechtswidrig.

Gerne wird man ebenso von einigen Unbelehrbaren mit regelmäßigen Nachrichten, Eventeinladungen und sonstigen Angeboten bombardiert – ganz egal, ob man diese Informationen verwerten kann oder nicht. Ein Vertriebler für Sportbekleidung in München wird beispielsweise kontinuierlich zu Weiterbildungen im Versicherungsbereich nach Hamburg eingeladen. Macht überhaupt keinen Sinn, ist aber so. Wie viel erfolgsversprechender wäre eine solche Einladung, wenn vorher recherchiert würde, welche Kontakte überhaupt in der Versicherungsbranche tätig sind. Für manche Netzwerker scheint das bereits zu viel der Mühe.

Leider vergessen viele Menschen weiterhin, dass sie durch die sozialen Netzwerke ihren Ruf nachhaltig schädigen und gewisse Dinge nicht mehr rückgängig machen können. Das gilt nicht nur im privaten Bereich. Unpassendes Verhalten, überzogene Reaktionen und sonstige negativen Ausfälle sollten insbesondere in der Kommunikation mit dem Kunden genausowenig Platz wie im echten Leben haben.

Bildrechte: Bildagentur, Fotolia.com

Weitere Informationen unter:
http://www.iforc.de


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