Standortfaktor Fachkräfte: Akquise muss auch in der Krise weitergehen

„Unsere Wirtschaft braucht dringen Fachkräfte“, sagte Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier im Februar 2020 anlässlich des neuen Fachkräfteeinwanderungsgesetz. Daran hat sich auch in der Corona-Pandemie nichts geändert. Denn auch wenn das Coronavirus Wirtschaft und Gesellschaft heute hart trifft, ist es unwahrscheinlich, dass sich der Talentmangel in Luft auflöst. Deshalb ist es für Unternehmen, Behörden und Organisationen nicht ratsam, in der aktuellen Zeit eine Vollbremsung im Recruiting zu vollziehen. Auch die Akteure des öffentlichen Sektors wollen keinen Stillstand und rüsten sich für die Zeit nach der Krise. Wie – das legen sie in der aktuellen Ausgabe 8-9/2020 von PUBLIC MARKETING dar.

Dr. Katrin Ihle, Leiterin der Abteilung Arbeit im Sächsischen Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, erläutert, warum die Fachkräftegewinnung nach wie vor wichtig ist: „Zuerst müssen wir alles tun, damit wir bestmöglich aus der Krise kommen. Gleichzeitig gilt es, auch in dieser Phase kontinuierlich die Voraussetzungen für ein gelungenes –danach– zu schaffen, damit Sachsen handlungsfähig bleibt, wenn Wirtschaft und Arbeitsmarkt wieder Fahrt aufnehmen.“

Andreas Leinhaas, Leiter des Personal- und Organisationsamts der Stadt Bonn, fügt hinzu: „Fachkräfte und Auszubildende zu gewinnen ist zu jeder Zeit eine wichtige Aufgabe für den vielfältigen Arbeitgeber Stadtverwaltung. Deshalb dürfen wir auch in Krisenzeiten nicht nachlassen, neues Personal zu gewinnen.“

Thomas Weise, stellvertretender Leiter für die Abteilung Beruf und Qualifikation bei der IHK Region Stuttgart, antwortet auf die Frage, warum das Werben um Fachkräfte auch in der Krise wichtig ist, wie folgt: „Weil sie gebraucht werden. Die Auszubildenden, die jetzt nicht eingestellt werden, fehlen den Unternehmen in zwei bis drei Jahren als ausgebildete Fachkräfte.“

Allen gemein ist, dass sie in der Corona-Krise verstärkt auf digitale Marketingmaßnahmen setzen. So wirbt die Stadt Gelsenkirchen mit ihrer neuen Kampagne „Wir sind ein bunter Haufen“ als Arbeitgeber vor allem via Instagram, Facebook, LinkedIn und Xing. Auch die Ausbildungskampagne „Mach doch, was du willst“ der IHKs in Baden-Württemberg nutzt die Reichweite der sozialen Medien. Die Kampagne läuft auf Instagram, Snapchat und Spotify.

Die Umfrage, in der diverse Player des öffentlichen Sektors über die Relevanz von digitalen Tools beim Recruiting und im Standortmarketing sprechen, findet sich in der aktuellen Ausgab von PUBLIC MARKETING (www.publicmarketing.eu).

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Das Fachmagazin PUBLIC MARKETING aus dem New Business Verlag, Hamburg, präsentiert strategische, kreative und markenorientierte Kommunikationsmaßnahmen aus dem öffentlichen Sektor. Es informiert Entscheider aus Agenturen, Marketinggesellschaften und kulturellen Institutionen über Status Quo, Entwicklungen und Trends der Branche.

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