Studie: Zwei von drei Kommunen nutzen noch keine professionelle Software für ihr Schuldenmanagement / Online-Marktplatz CommneX startet das Kreditmanagement-System CredineX

Für die Ausarbeitung ihrer Finanzierungspläne schöpfen zwei Drittel der Kommunen oder kommunalen Unternehmen die Möglichkeiten der Digitalisierung noch nicht aus. Laut dem “Kommunal-Barometer 2020” nutzen lediglich 34 Prozent von ihnen eine professionelle Software für ihr Schuldenmanagement. Für die Studie hat das Münchner FinTech CommneX zusammen mit der TU Darmstadt mehr als 300 Experten aus Kommunen, kommunalen Unternehmen und Finanzinstituten befragt.

“Städte und Gemeinden können heute aus einem vielfältigen Angebot unterschiedlichster Finanzierungsoptionen die für sie optimale Lösung herauspicken. Aber um das dahinter liegende Einspar- und Effizienzpotenzial zielsicher zu identifizieren und schlussendlich zu heben, brauchen sie die richtigen Werkzeuge”, ist CommneX-Geschäftsführer Carl von Halem überzeugt. “Ein professionelles Schuldenmanagement-System versetzt Kämmerer genauso wie die Finanzchefs kommunaler Unternehmen in die Lage, die richtigen Entscheidungen zu treffen. Wir haben deshalb in Kooperation mit msgGillardon das Beratungs- und Kalkulationssystem MARZIPAN in unsere Plattform eingebunden. Mit dem Kreditmanagement-System CredineX (https://commnex.de/credinex) stellen wir unseren Usern echte Profi-Funktionen zur Verfügung: Analyse- und Vergleichsrechner, Simulationen, Portfolioberechnungen, Reporting-Tools und Auswertungen sowie automatische und stichtagsbezogene Bewertungs- und Kennzahl-Ausgaben.”

Noch dominieren Taschenrechner und Excel-Tabellen

Bislang wird auf Seiten der öffentlichen Hand häufig noch mit Stift, Papier und Taschenrechner gearbeitet: 42 Prozent der Studienteilnehmer greifen auf eine manuelle bzw. analoge Lösung zurück, und 20 Prozent arbeiten mit einem selbst erstellten Berechnungstool, zum Beispiel einer Excel-Tabelle. Weitere 4 Prozent haben sich gegen ein Schuldenmanagement-Tool entschieden, da “herkömmliche Lösungen zu kostenintensiv sind”. Lediglich 34 Prozent der befragten Kommunen und kommunalen Unternehmen nutzen eine professionelle Software für das Management ihres Kreditportfolios.

Laut Friedrich von Jagow, ebenfalls Gründer und Geschäftsführer von CommneX, ist auch angesichts der Corona-Krise eine stärkere Digitalisierung im kommunalen Kreditgeschäft notwendig. “Im Zuge der Pandemie sind die Einnahmen der deutschen Kommunen drastisch gesunken”, so der Kreditexperte. “Jetzt müssen optimale Finanzierungskonditionen ausgehandelt werden, um den Haushalt und die notwendigen kommunalen Dienstleistungen langfristig zu sichern. Digitale Marktplätze wie CommneX lindern die zum Teil dramatischen Auswirkungen dieser Krise und sorgen bei den Kommunen für Transparenz, Effizienz und günstige Vertragsbedingungen. Und natürlich können diese digitalen Lösungen im Team von überall, auch aus dem Homeoffice genutzt werden.”

Prof. Dr. Dirk Schiereck von der TU Darmstadt, der das “Kommunal-Barometer” auch in diesem Jahr wieder wissenschaftlich begleitet hat, empfiehlt ebenfalls eine digital unterstützte Optimierung des Zins- und Schuldenmanagements: “Neben Arbeitserleichterung, Fehlervermeidung und automatisierten digitalen Prozessen in der Verwaltung erleichtert es die Kontrolle und gibt den Entscheidern einen besseren Überblick. Mit digitalen Tools gehen die Kommunen auf Augenhöhe in die Verhandlungen mit ihrem Bankberater. Auch die Kontrolle der Altverträge wird erleichtert, weil Möglichkeiten zur Umschuldung oder Neustrukturierung mittels der verschiedenen Simulations- und Analysemöglichkeiten durchgespielt werden können.”

Kommunal-Barometer 2020

Die CommneX-Studie “Kommunal-Barometer 2020” beruht auf einer Anfang des Jahres abgeschlossenen Online-Befragung zum Thema Kommunalfinanzierung. Insgesamt nahmen 321 Kämmerer, Finanzentscheider kommunaler Unternehmen sowie Kommunal-Experten privater, öffentlich-rechtlicher und genossenschaftlicher Finanzinstitute daran teil. Die Studie wurde wissenschaftlich begleitet von Prof. Dr. Dirk Schiereck, Leiter des Fachgebiets Unternehmensfinanzierung an der TU Darmstadt.

Die Studie kann bestellt werden unter: https://www.commnex.de/kommunal-barometer

Über die msgGillardon AG – http://www.msg-gillardon.de

msgGillardon macht Banking stabil und zukunftssicher – seit 100 Jahren! Innovationen prägen unser unternehmerisches Handeln seit 1920. Von der Zinstabelle über programmierbare Taschenrechner bis zu Cloud-Lösungen: Wir erkennen Trends, greifen sie auf und setzen sie in nachhaltige Lösungen für die Branche Banking um. Heute bieten wir unseren Kunden Business Consulting, Standard- und Individualentwicklungen sowie Systemintegration aus einer Hand und realisieren mit langjähriger Branchen- und IT-Kompetenz erfolgreiche Projekte bei Rechenzentren und Finanzdienstleistern jeder Größenordnung. Mit anerkannter Expertise in den Themen Strategie & Geschäftsmodelle, Finance, Risk & Compliance, Capital Markets, Payments und Digital Transformation & IT unterstützen wir die Stabilität und Zukunftsfähigkeit von Banken und beraten sie bei der Optimierung ihres Geschäftserfolgs. msgGillardon ist Teil der unabhängigen, international agierenden Unternehmensgruppe msg.

Über CommneX – http://www.commnex.de

CommneX ist der unabhängige digitale Marktplatz für den Finanzierungs- und Einlagebedarf der öffentlichen Hand in Deutschland und Österreich. Das FinTech-Unternehmen mit Sitz in München wurde 2016 von den beiden Geschäftsführern Friedrich v. Jagow und Carl v. Halem gegründet. Seit dem Frühjahr 2017 online, führt CommneX auf der digitalen Ausschreibungs- und Vermittlungsplattform Finanzprojekte von Kommunen, anderen öffentlich-rechtlichen Körperschaften und kommunalnahen Unternehmen mit Finanzpartnern wie Banken, Versicherungen und institutionellen Investoren zusammen. Als zentraler Online-Marktplatz eröffnet CommneX dadurch etablierten wie auch neuen Marktteilnehmern einen direkten und effizienten Zugang zum gesamten kommunalen Kredit- und Anlagemarkt in Deutschland und Österreich.

Pressekontakt:

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