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Studienergebnisse zur Hannover Messe: Wie die Digitalisierung die Unternehmenskulturen im der Industrieändert / Neue Anforderungen an Industriemanager / Interne Kommunikation über Social Media

Führungskräfte in der deutschen Industrie
beobachten im Zuge der Digitalisierung große Veränderungen im eigenen
Betrieb. Da sich die Unternehmenskultur stark wandelt, sind bei
Führungskräften zunehmend andere Kompetenzen gefragt, die im
Recruiting berücksichtigt werden müssen. 89 Prozent der Entscheider
geben außerdem an, dass Kommunikation innerhalb des Unternehmens
schneller wird, etwa durch den Einsatz interner
Social-Media-Plattformen. Zu diesen Ergebnissen kommt die Studie
„Digitale Transformation und ihre Auswirkung auf die Führung im
Mittelstand“ der Personalberatung InterSearch Executive Consultants.
Dafür wurden 400 Topmanager aus mittelständischen Unternehmen ab 100
Mitarbeitern befragt, davon über 130 aus der Industrie.

54 Prozent der Industriemanager geben an, dass in ihren
Unternehmen bereits interne Social-Media-Plattformen genutzt werden
oder dass dies kurzfristig geplant ist. Auch wenn dies im
Branchenvergleich ein unterdurchschnittlicher Wert ist, ist dies ein
Beispiel dafür, wie sich die Unternehmenskultur auch in der Industrie
verändert. Aus Sicht von 87 Prozent der Entscheider aus den
wichtigsten Industriezweigen Produktion sowie Anlagen- und
Maschinenbau wird zukünftig auch der Wissenstransfer zwischen den
Mitarbeitern wichtiger. 79 Prozent sagen, dass der IT-Bereich durch
den Einsatz neuer Technologien enger mit anderen Abteilungen
zusammenwächst. Mit der Digitalisierung entstehen außerdem neue
Jobprofile, wie 72 Prozent der Industriemanager angeben. Positionen
wie Chief Digital Officer, Data Scientists und Data Architects sind
in der Mehrheit der industriellen Betriebe in Deutschland entweder
schon vorhanden oder sollen in naher Zukunft geschaffen werden.

Im Branchenvergleich zeigt die Studie, dass sich die Führungsriege
aus der Industrie von den genannten Veränderungen deutlich stärker
betroffen sieht als der Durchschnitt. „Die deutsche Industrie steht
unter besonders hohem Innovationsdruck, vor allem wegen der
wachsenden Konkurrenz im Ausland“, sagt Julia Böge, Client Partner
der Personalberatung InterSearch Executive Consultants. „Unternehmen
werden im internationalen Wettbewerb nur bestehen, wenn das Projekt
Industrie 4.0 an Fahrt gewinnt. Das geht nicht ohne einen Wandel in
der Unternehmenskultur, hin zu schnellerer Kommunikation und
vernetztem Arbeiten.“

Von Managern wird verstärkt kooperatives Handeln und
Datenverständnis erwartet

Die beschriebenen Veränderungen haben zur Folge, dass auch
Führungsqualitäten in Zukunft anders definiert werden müssen. Die
Studie zeigt, dass auch dies für die Industrie in besonderem Maße
gilt. So gehen 66 Prozent der Industriemanager davon aus, dass
Datenverständnis als Führungskompetenz stark an Bedeutung gewinnen
wird. 63 Prozent rechnen damit, dass die Bereitschaft zu kooperativem
Handeln zukünftig wichtiger wird, beispielsweise weil Manager für
einzelne Projekte in wechselnden Konstellationen zusammen arbeiten.
Jeweils 58 Prozent der Industrieentscheider sagen einen
Bedeutungszuwachs voraus für Kommunikationsstärke als
Führungskompetenz sowie für die Bereitschaft, Vernetzung zu fördern.

„Die Fähigkeit, Daten gründlich zu analysieren und die richtigen
Schlüsse aus ihnen zu ziehen, sind für Führungskräfte der Industrie
besonders wichtig, gerade vor dem Hintergrund von Industrie 4.0″,
sagt Julia Böge. „Doch sollten sich Unternehmen im Recruiting nicht
auf diese Hard Skills versteifen. Ein guter, moderner Manager fördert
aktiv das vernetzte Arbeiten über althergebrachte Strukturen und
Hierarchien hinweg“, so die Expertin. In den Industrieunternehmen hat
man bereits erkannt, dass die genannten Kompetenzen daher auch
verstärkt in Recruitingverfahren überprüft werden müssen. 88 Prozent
der Entscheider sagen, dass bei ihnen die Bereitschaft zu
kooperativem Handeln bereits im Einstellungsprozess kontrolliert wird
oder dies kurzfristig eingeführt werden soll. Bezogen auf das
Verständnis für Daten sind es 86 Prozent.

Hintergrundinformation

Ende 2014 führte die Personalberatung InterSearch Executive
Consultants eine Befragung zum Thema „Digitale Transformation und
ihre Auswirkung auf die Führung im Mittelstand“ durch. 400 Topmanager
aus Unternehmen ab 100 Mitarbeitern wurden für die Studie online
befragt. Durchführendes Marktforschungsinstitut: respondi AG. Über
InterSearch Executive Consultants

InterSearch Executive Consultants sind spezialisiert auf die
Rekrutierung von Führungskräften und systematische Analysen des
Führungskräftepotenzials (Management Audit) insbesondere
mittelständisch geprägter Unternehmen. Die 1985 unter dem Namen „MR
Personalberatung“ gegründete Gesellschaft ist in Deutschland mit drei
Standorten in Hamburg, Frankfurt und München vertreten und
beschäftigt insgesamt mehr als 30 Mitarbeiter. InterSearch Executive
Consultants gehört zum weltweit agierenden InterSearch-Netzwerk mit
annähernd 100 Standorten in mehr als über 50 Ländern. Im FOCUS
Deutschland-Vergleich wurde InterSearch Executive Consultants auf
Basis einer unabhängigen Datenerhebung zu einem der „Top
Personaldienstleister 2014″ in der Kategorie Executive Search
gewählt.

Weitere Informationen: http://www.intersearch-executive.de.

Pressekontakt:
InterSearch Executive Consultants GmbH & Co. KG
Thomas Bockholdt
Managing Partner
Bergstraße 11
20095 Hamburg
Tel.: +49 40 46 88 42 0
E-Mail: t.bockholdt@intersearch-executive.de

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