Nach tagelangen Massenprotesten mit Toten und Verletzten hat sich Ägyptens Präsident Mohammed Mursi nun laut Medienberichten dem Druck ein Stück weit gebeugt. Das Dekret über die Ausweitung seiner Befugnisse werde zumindest in den am meisten umstrittenen Teilen außer Kraft gesetzt, sagte der Jurist und Generalsekretär der Ägyptischen Gesellschaft für Kultur und Dialog, Mohamed Selim El-Awa, am Samstagabend nach Beratungen eines von Mursi eingesetzten Grem
Unionsfraktionschef Volker Kauder hat die Behandlung von Christen in Ägypten beklagt und Kairo mit Konsequenzen gedroht. "In Ägypten verschlechtert sich die Lage der Christen gerade rapide", sagte Kauder der "Welt am Sonntag" (E-Tag: 9. Dezember 2012). "Acht Millionen christliche Kopten leben dort und siebefürchten mehr und mehr, dass sie ihren Glauben bald nicht mehr in ihrem Heimatland leben können. Das ist dramatisch." Kauder drohte damit, die
Die ägyptische Opposition hat das Gesprächsangebot von Präsident Mohammed Mursi abgelehnt, der in einer Fernsehansprache am Donnerstagabend angeboten hatte, am Samstag zu Gesprächen zusammenzukommen. Da Mursi allerdings erklärt hatte, dass es keine Änderungen am Verfassungsentwurf geben werde und auch der Termin für das Referendum nicht zur Disposition stehe, will die ägyptische Opposition nun mit Protestaktionen Druck auf den Präsidenten ausüben
Ägyptens Präsident Mohammed Mursi will trotz andauernder Proteste weiter an dem umstrittenen Dekret, das seine Machtbefugnisse stark ausweitet, festhalten. Das bestätigte sein Sprecher nach einem Treffen des Präsidenten mit dem Obersten Justizrats Ägyptens am Montag. Gegenüber den Richtern habe Mursi demnach bekräftigt, dass er seine Befugnisse nicht überschritten habe und die Verfügungen, die lediglich Fragen der "Souveränität" be
Am 20. und 21. März diesen Jahres fand in Kairo die zweite International Shariah Investment Convention 2012 statt.
Die Tagung wurde von rund 200 Personen aus dem Bereich der Regulierung sowie dem Bereich Banken und Versicherungen besucht. Das Medieninteresse war sehr groß.
Dr. Manfred J. Dirrheimer war gebeten worden, vor dem Hintergrund seiner langjährigen Praxiserfahrung eine der zwei Eröffnungsansprachen zu halten.
Dr. Dirrheimer verdeutlichte, dass es sich bei Taka
Die ägyptische Hauptstadt Kairo ist am Sonntag erneut von schweren Ausschreitungen erschüttert worden. Behördenangaben zufolge seien dabei mindestens 24 Menschen ums Leben gekommen und mehr als 200 Personen verletzt worden. Damit handle es sich um die schlimmsten Ausschreitungen seit dem Sturz von Präsident Husni Mubarak. Der Auseinandersetzung zwischen Christen, Muslimen und Sicherheitskräften sei eine Demonstration tausender koptischer Christen gegen einen Angriff auf
Bei dem Angriff auf die israelische Botschaft in der ägyptischen Hauptstadt in Kairo sind mindestens drei Menschen getötet worden. Zudem habe es über 1.000 Verletzte gegeben, teilte das ägyptische Gesundheitsministerium mit. Unter den Verletzten seien auch 46 Polizisten und Soldaten. Diese hatten versucht, die Erstürmung der Botschaft zu verhindern. Demonstranten hatten die Botschaft in der Nacht zum Samstag gestürmt und waren nach Überwindung einer Mauer in da
In der ägyptischen Hauptstadt Kairo haben Demonstranten in der Nacht zum Samstag die israelische Botschaft gestürmt. Medienberichten zufolge seien sie in das Gebäude eingedrungen. Zuvor hatten sie eine Schutzmauer niedergerissen. Bei den Zusammenstößen sollen nach Angaben des Innenministeriums mindestens 450 Menschen verletzt worden sein. Der israelische Botschafter Itzhak Levanon soll nach Berichten des arabischen Nachrichtensenders al-Dschasira noch in der Nacht das L
Der Prozess gegen Ägyptens Ex-Präsident Husni Mubarak hat am Mittwochmorgen in der Polizeiakademie in Kairo begonnen. Der ehemalige Diktator wurde in einem Krankenhausbett in den Verhandlungssaal gebracht. Bis kurz vor Prozessauftakt war unklar, ob der kranke 83-Jährige überhaupt erscheinen würde. Mubarak wird die gewaltsame Niederschlagung der Demonstrationen in Ägypten vorgeworfen. Außerdem muss er sich gemeinsam mit seinen zwei Söhnen und dem ehemalige
Kairo, 17. Februar 2011. Ägyptens Jugendrevolte vom 25. Januar bis 11. Februar gilt bereits heute als eine der friedlichsten Revolutionen in der modernen Geschichte. Trotzdem ist sie, so wie jeder Wandel, nicht nur mit Gewinnen, sondern auch mit Verlusten verbunden. Das Ministerium für Handel und Industrie ist fest entschlossen, die nun erreichten politischen Errungenschaften zu nutzen und wirtschaftliche Verluste zu minimieren.