Pharma Deutschland hat heute fristgerecht seine Stellungnahme zum GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz vorgelegt und kritisiert erneut insbesondere die fehlenden strukturellen Reformen und ausschließliche Fokussierung auf die Ausgabenseite, ohne die Konsequenzen dieser Maßnahmen auf die Einnahmenseite und wirtschaftliche Lage des Landes im Auge zu behalten.
Wer medizinische Versorgung mit Arzneimitteln wie einen Rechenfehler behandelt, der über pauschale Abschläge korrig
– Das Biotechnologie-Unternehmen Tibeay entwickelt mit Ronopterin ein Medikament zur gezielten Behandlung des sekundären Hirnschadens bei Patientinnen und Patienten mit schwerem Schädel-Hirn-Trauma (SHT).
– Die Finanzierung unterstützt die Durchführung einer europäischen, multizentrischen Phase 3b Studie für Ronopterin und die Einreichung eines Zulassungsantrages bei der Europäischen Arzneimittel-Agentur EMA.
– Ronopterin ist ein First-in-Class-Wirkstoff,
Zur heutigen Pressekonferenz von Bundesgesundheitsministerin Nina Warken erklärt BPI-Hauptgeschäftsführer Dr. Kai Joachimsen:
"Wir unterstützen die Bundesgesundheitsministerin in ihrem Ziel, die Strukturen unseres Gesundheitssystems zu reformieren und damit leistungsfähiger zu machen. Trotz der sehr angespannten Finanzlage der gesetzlichen Krankenkassen wäre es deshalb sinnvoller gewesen, zuerst über eine Strukturreform und dann über Einsparungen zu
Der Markt für Arzneimittel der Selbstmedikation (OTC) nimmt einen enorm wichtigen Stellenwert in der Apotheke ein: Mehr als jede zweite Arzneimittelpackung, die in Apotheken verkauft wird, ist verschreibungsfrei. Die neuen "OTC-Daten 2026" des Bundesverbandes der Pharmazeutischen Industrie e.V. (BPI) zeigen, wie unterschiedlich sich dieser Markt im letzten Jahr entwickelt hat: Zuwächse bei Mineralstoffen und Vitaminpräparaten – Verluste bei Hustenmitteln aufgrund der sch
Das Gesundheitshilfswerk action medeor warnt angesichts des andauernden Nahost-Konflikts vor immensen Kostensteigerungen bei Medikamenten und humanitären Hilfsleistungen. Die "Notapotheke der Welt", wie action medeor auch genannt wird, verzeichnet vor allem für lebenswichtige Basismedikamente, die in der humanitären Hilfe benötigt werden, deutliche Preissteigerungen. "Betroffen davon sind sowohl die Verpackungen der Medikamente als auch einzelne Wirkstoffe"
Pharma Deutschland vermisst bei den heute von der Finanzkommission Gesundheit vorgelegten Vorschlägen einen differenzierten Blick auf die möglichen wirtschaftlichen und gesamtgesellschaftlichen Folgen. Es zeigt sich, dass der Auftrag der Kommission zu einseitig auf Einsparungen und wenig auf strukturelle Verbesserungen ausgerichtet ist. Dass wirtschaftspolitische Aspekte unberücksichtigt bleiben, ist die große Schwäche der Vorschläge. Insbesondere im Arzneimittelbe
Verwaltungsrat verabschiedet Resolution zur zukunftsfesten Finanzierung der gesetzlichen Krankenversicherung
Die DAK-Gesundheit schlägt einen 5-Punkte-Stabilitätspakt für die Finanzen der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) vor. Der Verwaltungsrat der Kasse hat heute in Hamburg einstimmig eine entsprechende Resolution verabschiedet. Konkret werden darin eine einnahmenorientierte Ausgabenpolitik, eine Absenkung der Mehrwertsteuer auf Arzneimittel, sowie umfassende Strukturrefo
Pharma Deutschland lehnt die von einigen Krankenkassen geforderte Gruppenbildung ("Cluster") bei patentgeschützten Arzneimitteln ab. Wenn Krankenkassen über solche Verfahren festlegen können, welche Präparate vorrangig verordnet werden dürfen, droht eine Behandlung nach Kassenlage: Patientinnen und Patienten laufen Gefahr, nicht mehr die für sie medizinisch passende Therapie zu bekommen, sondern das für die Kasse günstigste Arzneimittel, Im Einze
Pharma-Deutschland-Hauptgeschäftsführerin Brakmann: Langfristige Pharmastrategie für Deutschland braucht höhere Aufmerksamkeit der gesamten Bundesregierung
Mit dem Launch der Online-Plattform TrumpRx.gov vergangene Woche setzt die US-Regierung ihre Strategie zur drastischen Senkung von Arzneimittelpreisen in die Praxis um. Über die neue Webseite sollen Patientinnen und Patienten in den USA künftig günstiger an Arzneimittel gelangen. Derzeit sind 40 Arzneimitte
Die Ausgaben der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) für Arzneimittel (ohne Impfstoffe) sind im Jahr 2025 erwartungsgemäß um 4,9 Prozent auf 56,4 Mrd. Euro (inkl. MwSt.) angestiegen. Das zeigen aktuelle Berechnungen des Deutschen Apothekerverbandes (DAV) auf Basis der Abrechnungsergebnisse von Apothekenrechenzentren. Die Rahmenvorgaben von GKV-Spitzenverband und Kassenärztlicher Bundesvereinigung (KBV), die den Anstieg des Ausgabenvolumens für Arzneimittel auf 4,9 Pr