DIHK-Chef Driftmann warnt vor Ende des „Made in Germany“-Labels

Der Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), Hans Heinrich Driftmann, hat die Brüsseler EU-Kommission davor gewarnt, durch neue Regeln beim Warenursprungsrecht die Existenz der Qualitätsbezeichnung "Made in Germany" zu gefährden. "Mit der geplanten Änderung gerät das Label `Made in Germany` in Gefahr. Denn wenn künftig Herkunft und Wert der Vormaterialien entscheidend sind, werden viele Produkte nicht mehr als deutsch gel

Bundesrat plant Radfahrer-Helmpflicht

Mit der geplanten Gesetzesinitiative Hamburgs im Bundesrat rückt eine Helmpflicht für Radfahrer offenbar näher. Wie die "Bild"-Zeitung berichtet, zeigt sich Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) aufgeschlossen für diese Initiative. Die Hamburger Bürgerschaft will am 25. Januar über einen Antrag in der Berliner Länderkammer beraten, der die Einführung einer Helmpflicht zumindest für Kinder und Jugendliche vorsieht. Hintergrund sind laut

FDP-Politiker fürchtet Belastung durch Wulff-Debatte im Landtagswahlkampf

Die anhaltende Debatte über Bundespräsident Christian Wulff (CDU) gefährdet nach Ansicht des schleswig-holsteinischen FDP-Fraktionsvorsitzenden Wolfgang Kubicki die Chancen von CDU und FDP bei der Landtagswahl im Mai. "Wenn das so weitergeht, dann kann das CDU und FDP den Sieg bei der Landtagswahl kosten", sagte Kubicki der "Rheinischen Post" (Montagausgabe). "Egal, wo wir mit den Bürgern diskutieren, es geht um Sitte, Anstand und Moral", sagte K

Bayrischer Finanzminister will weniger Rücksichtnahme auf US-Ratingagenturen

Nach der Herabstufung der Kreditwürdigkeit von Frankreich und acht weiteren Euro-Staaten hat sich der bayrische Finanzminister Markus Söder (CSU) für mehr Gelassenheit stark gemacht und dafür plädiert, dem Urteil der Rating-Agenturen weniger Bedeutung beizumessen. "Positiv ist, dass Deutschland ein Spitzen-Rating hat. Wir müssen uns stärker von den Rating-Agenturen emanzipieren", sagte Söder der "Bild"-Zeitung (Montagausgabe). "Ver

Studie: Betriebsunterbrechungen stellen ein immer größeres Risiko für Unternehmen dar

Der Versicherungskonzern Allianz hat wirtschaftliche Risiken, Betriebsunterbrechungen und Naturkatastrophen als die größten Gefahren für Unternehmen im Jahr 2012 identifiziert. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Industrieversicherungssparte AGCS, die der Tageszeitung "Die Welt" (Montagsausgabe) exklusiv vorliegt. "In unserer heutigen vernetzten Welt können wir einzelne Risiken nicht mehr isoliert betrachten. Eine einzelne Katastrophe kann Dominoeffekte a

Westerwelle lehnt Führungsposition in FDP ab

Bundesaußenminister Guido Westerwelle hat beim Neujahrsempfang der FDP in Nordrhein-Westfalen eine Rückkehr in die Parteiführung abgelehnt. "Ich stehe nicht auf der Brücke, aber im Maschinenraum will ich weiter mitmachen", so Westerwelle. Westerwelle machte seinen Parteikollegen weiterhin Mut, dass die FDP die schwere Krise überwinden könne. Im Anschluss an den Neujahrsempfang traf Westerwelle am Sonntagabend in Athen ein. Im Gespräch mit Griechenlan

CDU und Grüne kritisieren Reitzle-Vorstoß zu Euro-Austritt

Linde-Chef Wolfgang Reitzle hat für seine Überlegungen zu einem möglichen Euro-Austritt Deutschlands deutliche Kritik von Union und Grünen geerntet. Die Gedankenspiele seien "theoretischer Natur", denn Reitzle wäre von den von ihm selbst beschriebenen Folgen "sicherlich nicht mit der Wucht betroffen, wie es der weitaus größte Teil unserer Bürger wäre", sagte der finanzpolitische Sprecher der Unions-Bundestagsfraktion, Klaus-Peter

Rösler fordert Reform der Förderung erneuerbarer Energien

Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) hat eine grundlegende Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) gefordert. Die Förderung der Erneuerbaren in ihrer jetzigen Form habe sich überlebt, sagte Rösler dem "Handelsblatt" (Montagsausgabe). "Das sprengt auf Dauer das System und ist nicht zukunftsfähig", sagte der Minister. Besonders kritisch sieht Rösler die Photovoltaik. Die Ausbaugeschwindigkeit übersteige das wirtschaftlich vern

Berlins Finanzsenator Nußbaum weist Söder-Kritik zurück

Berlins Finanzsenator Ulrich Nußbaum (parteilos) hat die Kritik seines bayrischen Amtskollegen Markus Söder (CSU) an angeblich mangelhafter Umsetzung der Schuldenbremse für die Bundesländer zurückgewiesen. "Wir haben mit dem Stabilitätsrat und der Konsolidierungshilfen-Vereinbarung bereits Sanktionsmechanismen etabliert, die über die Regelungen auf europäischer Ebene deutlich hinausgehen", sagte er dem "Handelsblatt" (Montagsausgabe).

FDP-Fraktionsvize Wissing attackiert Linde-Chef Reitzle

Der Vize-Vorsitzende der FDP-Bundestagsfraktion, Volker Wissing, hat Überlegungen des Linde-Chefs Wolfgang Reitzle zu einem möglichen Austritt Deutschlands aus dem Euro-Raum scharf zurückgewiesen. "Ich wünsche Herrn Reitzle, dass andere über sein Unternehmen niemals so wild öffentlich herumspekulieren, wie er über die Währung von 80 Millionen Menschen", sagte Wissing "Handelsblatt-Online". Reitzle hatte als erster Chef eines Dax-Konzern