Der frühere Bundesbank-Vorstand und Bestseller-Autor Thilo Sarrazin arbeitet einem Medienbericht zufolge an einem neuen Buch. Wie das Nachrichtenmagazin "Focus" aus Verlagskreisen erfuhr, soll es im Mai oder Juni erscheinen. Sarrazin sagte "Focus", das Thema sei noch vertraulich, es solle aber keine thematische Fortführung des umstrittenen Titels "Deutschland schafft sich ab" sein. Er zeigte sich nicht interessiert an der Gründung einer neuen Partei.
Der Bielefelder Historiker Hans-Ulrich Wehler hat die Eignung von Christian Wulff für das Amt des Bundespräsidenten in Frage gestellt. Die Bürger erwarteten vom höchsten Repräsentanten des Staates eine besondere Integrität, sagte Wehler im Interview mit dem Nachrichtenmagazin "Focus". "Die Serien von Fehlgriffen haben große Zweifel aufkommen lassen." Freundschaftsdienste anzunehmen sei nicht statthaft, "wenn der Verdacht besteht, dass
Entwicklungshilfeminister Dirk Niebel glaubt, dass sich seine Partei, die FDP, langsam von ihrer strikten Ablehnung von Lohnuntergrenzen lösen wird. Niebel, der beim Landesparteitag der baden-württembergischen FDP am Donnerstagabend in Stuttgart mit einem Antrag für Lohnuntergrenzen knapp gescheitert war, sagte der "Saarbrücker Zeitung" nach der Abstimmung, er sei sich dennoch sicher, "dass sich auch die Meinung der Mehrheit der FDP früher oder später
Der Sohn des früheren bayrischen Ministerpräsidenten Franz-Josef Strauß, Max Josef Strauß, hat das Euro-Krisenmanagement der deutschen und der europäischen Politik scharf kritisiert. Es gebe "keine Vision, wo man eigentlich hin will. Und darin zeigt sich das Versagen der europäischen Führungsspitze", sagte Strauß im Interview mit der Onlineausgabe des "Handelsblatts". "Die dauernden Besuche von Frau Merkel bei Herrn Sarkozy und
Der Politikwissenschaftler Gerd Langguth empfiehlt Bundespräsident Christian Wulff, seine ablehnende Haltung zur Veröffentlichung des Anrufs bei der "Bild"-Zeitung im Zusammenhang mit dem privaten Hauskredit zu überdenken. "Einerseits ist das nachvollziehbar, weil Wulff endlich den Deckel über dieser unseligen Geschichte schließen will. Es wäre aber besser, wenn der Bundespräsident den Text freigeben würde, zumal dieser sowieso bald den Weg
Die Bundesbürger finden das Auftreten von Bundespräsident Christian Wulff im Fernsehinterview vom Mittwoch nicht überzeugend, eine Mehrheit will ihm aber eine zweite Chance geben. In einem "ARD-DeutschlandTrend extra" vom Donnerstag fanden 61 Prozent derjenigen, die das Gespräch gesehen hatten, das Auftreten Wulffs während des Interviews eher nicht überzeugend, 30 Prozent fanden es überzeugend. Allerdings ist nun eine Mehrheit der Deutschen von 60 Pro
Die stellvertretende FDP-Vorsitzende Birgit Homburger hat Bundespräsident Christian Wulff aufgefordert, Klarheit über seinen Anruf beim Chefredakteur der "Bild"-Zeitung zu schaffen. "Die "Bild"-Redaktion hat eine neue Frage aufgeworfen. Auch diese muss beantwortet werden", sagte Homburger der Tageszeitung "Die Welt" (Freitag). Wulff lehnte die Veröffentlichung seines Drohanrufs bei "Bild"-Chefredakteur Kai Diekmann ab. Damit wollte
Die BW Bank hat den Darstellungen von Bundespräsident Christian Wulff in einem zentralen Punkt widersprochen. Dies berichtet die Tageszeitung "Die Welt". Demnach kam der Vertrag für ein langfristiges Darlehen zur Finanzierung seines Einfamilienhauses nicht bereits im November 2011 zustande, wie es Wulff am Mittwoch im Interview mit ARD und ZDF dargestellt hatte. Denn im November hatten sich die Bank und Wulff lediglich mündlich geeinigt. Dies reicht jedoch nach Auskunft
Bei der Pharma-Sparte des Bayer-Konzerns, Bayer Health Care, regt sich Widerstand gegen den geplanten Jobabbau. Die Gespräche verliefen "sehr schwierig", berichtet die "Rheinische Post" (Freitagsausgabe) unter Berufung auf Konzernkreise. Health Care soll in Deutschland 700 Stellen streichen. Aber wer in Leverkusen, Wuppertal, Berlin oder Bergkamen gehen muss, ist zum größeren Teil offen. "Die Auftragslage ist gut, Einführungen von wichtigen Medikamen
Nach den Wahlerfolgen der Islamisten in Ägypten hat sich Unionsfraktionschef Volker Kauder besorgt über die Entwicklung in dem nordafrikanischen Land geäußert. "Die Christen leben zum Teil in großer Gefahr", schreibt Kauder in einem Gastbeitrag für die "Rheinische Post" (Freitagsausgabe). Mit Durchsuchungen würden Organisationen wie die Konrad-Adenauer-Stiftung unter Druck gesetzt. "Ob in Ägypten die Demokratie wirklich siegt, is