DAX am Mittag mit leichten Verlusten

Die Börse in Frankfurt hat am Donnerstagmittag zunächst leichte Kursverluste verzeichnet. Kurz vor 12:30 Uhr wurde der Deutsche Aktienindex mit 6.041,42 Punkten berechnet. Das entspricht einem Minus von 0,78 Prozent gegenüber dem Vortag. An der Spitze der Kursliste stehen die Anteilscheine von Deutsche Börse, Fresenius Medical Care und Infineon. Die Aktien von Bayer, RWE und Allianz stehen am Ende der Kursliste.

Bundesregierung drängt Russland zu rückhaltloser Aufklärung im Todesfall Magnitski

Die jüngsten Enthüllungen im Fall des russischen Rechtsanwalts Sergej Magnitski, der im November 2009 in einem Moskauer Gefängnis unter mysteriösen Umständen ums Leben kam, haben die deutsche Politik alarmiert. Wie die Tageszeitung "Die Welt" (Freitagausgabe) berichtet, äußerten Vertreter der Bundesregierung und Abgeordnete des Bundestags scharfe Kritik an der russischen Justiz und forderten eine umfassende Aufklärung. Auch Rufe nach Sanktionen

DAX startet mit leichten Verlusten

Die Börse in Frankfurt hat nach dem Handelsstart am Donnerstag zunächst leichte Kursverluste verzeichnet. Kurz vor 09:30 Uhr wurde der Deutsche Aktienindex mit 6.063,74 Punkten berechnet. Das entspricht einem Minus von 0,41 Prozent gegenüber dem Vortag. An der Spitze der Kursliste stehen die Aktien von Beiersdorf, Commerzbank und SAP. Die Aktien von Siemens, Daimler und Allianz bilden die Schlusslichter der Liste.

Deutsche Exporte im dritten Quartal gestiegen

Die deutschen Gesamtausfuhren sind im dritten Quartal 2011 gegenüber dem Vorjahr um 10,1 Prozent auf 266,2 Milliarden Euro gestiegen. Das teilte das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mit. Preisbereinigt erhöhten sich die Ausfuhren um 5,9 Prozent. Die Exporte in die Mitgliedstaaten der Europäischen Union (EU) erhöhten sich dabei nominal mit 9,9 Prozent auf 155,1 Milliarden Euro leicht unterdurchschnittlich. Zwei Drittel dieser Ausfuhren, nämlich 102,9 Milliarden Euro, w

Linken-Chef Ernst kritisiert Führungsdebatte

Der Vorsitzende der Linkspartei, Klaus Ernst, hat die von Dietmar Bartsch angestoßene Führungsdebatte in der Partei kritisiert. "Jeder und jede hat das Recht, zu kandidieren", sagte Ernst der "Leipziger Volkszeitung". Allerdings habe er "immer gesagt, dass ich es momentan für notwendiger halte, dass wir politische Inhalte diskutieren". Dietmar Bartsch, stellvertretender Fraktionschef seiner Partei im Bundestag, hatte am Mittwoch seine Bewerbung um da

Unions-Außenpolitiker Polenz kritisiert iranische Behörden

Der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses des Bundestages, Ruprecht Polenz (CDU), hat den Iran wegen des jüngsten Sturms auf die britische Botschaft in Teheran scharf kritisiert. "Diese so genannte Demonstration hat nicht ohne Wissen und Wollen der iranischen Behörden stattfinden können", sagte er der "Mitteldeutschen Zeitung". "Und wir lassen uns vom Iran nicht auf der Nase herumtanzen." Der Rückzug britischer und deutscher Diplomaten aus

Ex-Bundesverfassungsrichter sieht Versäumnisse im Vorfeld eines neuen NPD-Verbotsverfahrens

Der ehemalige Richter am Bundesverfassungsgericht, Hans-Joachim Jentsch, hat Bundestag und Bundesrat politische Versäumnisse im Vorfeld eines neuen NPD-Verbotsverfahrens vorgeworfen. "Man hätte das Bundesverfassungsgerichtsgesetz ändern können, bevor man jetzt möglicherweise wieder in die Schlacht zieht", sagte er der "Mitteldeutschen Zeitung". Das Gesetz sehe nämlich vor, dass eine Zwei-Drittel-Mehrheit, also sechs von acht Richtern des zust&aum

Linken-Vize Wagenknecht will nicht gegen Bartsch um den Parteivorsitz kandidieren

Die stellvertretende Vorsitzende der Linkspartei, Sahra Wagenknecht, wird sich trotz der Kandidatur des stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden Dietmar Bartsch nicht um den Parteivorsitz bewerben. "Ja, es bleibt dabei", sagte sie der "Mitteldeutschen Zeitung". Der thüringische Fraktionsvorsitzende Bodo Ramelow hatte zuvor ein Duo Wagenknecht/Bartsch ins Gespräch gebracht. Aus führenden Parteikreisen verlautet dem Blatt zufolge zugleich, dass der amtierende Part

Sachsen-Anhalt: Chemie warnt vor Millionenkosten durch Wassercent

Die Chemie-Industrie in Sachsen-Anhalt warnt vor Millionenkosten durch die Einführung eines Wassercents. "Die vier großen Chemie-Standorte im Land müssten etwa 80 Prozent der Kosten tragen", sagt Paul Kriegelsteiner, Hauptgeschäftsführer des Verbandes der Chemischen Industrie Nordost, der "Mitteldeutschen Zeitung". Allein die beiden Sodawerke in Bernburg und Staßfurt müssen nach eigenen Angaben mehr als zwei Millionen Euro zahlen. Verbands

Wirtschaftsforscher gibt dem Euro noch maximal sechs Monate

Nach Einschätzung des Direktors des gewerkschaftsnahen Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK), Gustav Horn, bleibt den Euro-Regierungschefs nicht mehr viel Zeit, die Euro-Schuldenkrise zu bewältigen. "Ich gebe dem Euro noch drei bis sechs Monate, wenn nichts geschieht", sagte Horn der Onlineausgabe des "Handelsblatts". Dabei gebe es Möglichkeiten, ihn zu retten. Die erste Möglichkeit ist nach Ansicht Horns ein Eingreifen der Eu