Die Börse in Frankfurt hat nach dem Handelsstart am Donnerstag zunächst kaum Kursveränderungen verzeichnet. Kurz vor 09:30 Uhr wurde der Deutsche Aktienindex mit 7.876,10 Punkten berechnet. Dies entspricht einem Plus von 0,02 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag. An der Spitze der Kursliste stehen die Papiere von Fresenius Medical Care, der Deutschen Telekom und der Commerzbank. Die Aktien von Adidas, Volkswagen sowie der Deutschen Bank bilden die Schlusslichter der List
In Deutschland haben im Jahr 2011 rund 3,2 Millionen Unternehmen eine Umsatzsteuer-Voranmeldung mit einem voraussichtlichen Nettoumsatz von 5,7 Billionen Euro abgegeben. Sowohl bei der Zahl der Unternehmen als auch bei den absoluten Umsatzwerten wurden damit laut Statistischem Bundesamt die seit der Wiedervereinigung erzielten bisherigen Höchststände aus dem Jahr 2008 übertroffen. Der Wert der Lieferungen und Leistungen stieg gegenüber 2010 mit 8,5 Prozent stark an, währ
Die Ausgaben für Gesundheit sind in Deutschland im Jahr 2011 um 1,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Das teilte das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mit. Insgesamt lagen die Ausgaben bei 293,8 Milliarden Euro, 5,5 Milliarden Euro mehr als 2010. Auf jeden Einwohner entfielen gut 3.590 Euro. Die Gesundheitsausgaben betrugen damit 11,3 Prozent des Bruttoinlandsproduktes. In den beiden Vorjahren lag dieser Wert noch bei 11,5 Prozent (2010) beziehungsweise 11,8 Prozent (2009). De
Der Rüstungsexperte Jan Grebe vom Bonner Konversionszentrum BICC zeigt sich skeptisch, dass das UN-Abkommen zur Regulierung des weltweiten Waffenhandels künftig alle kritischen Exporte unterbindet. "Es gibt in dem Vertrag zu viele Schlupflöcher", sagte er der "Stuttgarter Zeitung". "Mit diesem Vertrag wird sich der Waffenhandel nicht von heute auf morgen grundlegend ändern." Für den deutschen Rüstungsexport habe es ohnehin keine Auswirk
Nach der Verständigung der Vereinten Nationen auf mehr Waffenkontrolle hat die FDP auch für Deutschland eine schärfere Regelung verlangt. "Der Bundestag muss bei Rüstungsexporten zeitnah informiert werden", sagte der FDP-Außenexperte Bijan Djir-Sarai der "Rheinischen Post". Die derzeitige Regelung mit der Vorlage eines Berichtes im Folgejahr sei nicht zeitgemäß, so der FDP-Politiker. Er forderte zugleich ein parlamentarisches Kontrollgremi
Die schwarz-gelbe Koalition will noch in dieser Legislaturperiode ein von Vermögenden häufig genutztes Steuerschlupfloch schließen: Nach einem Gesetzentwurf der Koalitionsfraktionen soll die Umgehung der Erbschaftsteuer mit Hilfe so genannter "Cash-GmbHs" eingedämmt werden. Das berichtet die "Rheinische Post". Dabei geht es um die Übertragung von hohen Geldsummen auf eine Firma allein zum Zweck der Steuervermeidung. Da Betriebsvermögen steuerlic
Die SPD erwägt im Fall eines Sieges bei der Bundestagswahl, die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall von sechs auf zwölf Wochen auszudehnen. Sollten Arbeitgeber kein funktionierendes Eingliederungsmanagement für Mitarbeiter anbieten, die nach einer Krankheit an ihren Arbeitsplatz zurückkehren, "muss die Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall von sechs Wochen auf zwölf Wochen verdoppelt werden", sagte die arbeitsmarktpolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion,
Der ehemalige Generalinspekteur der Bundeswehr, Harald Kujat, hat die Verteidigungsexperten der Koalitionsfraktionen kritisiert, weil sie anders als Verteidigungsminister Thomas de Maizière (CDU) behauptet hatten, die Anschaffung von bewaffneten Drohnen sei nicht eilig. "Das ist nicht eilig, weil bald Wahlen sind", spottete er in der "Mitteldeutschen Zeitung". "De Maizière hat völlig Recht. Aber das ist eben kein Thema bei uns. Denn Politiker wollen so
Verdeckte Testeinkäufer in Banken sind mit der Verfassung vereinbar: Zu diesem Ergebnis kommt ein Gutachten des Wissenschaftlichen Dienstes des Bundestages, das der "Süddeutschen Zeitung" (Donnerstagausgabe) vorliegt. Verbraucherministerin Ilse Aigner (CSU) hatte 2010 vorgeschlagen, mithilfe von Testeinkäufern die Beratungsqualität in Bankfilialen zu überprüfen. Bis heute ist jedoch nichts passiert, weil Finanz- und Justizministerium den Vorschlag aus verf
Die "Süddeutsche Zeitung" bezeichnet es als "das größte Datenleck in der Geschichte": Der Zeitung, dem Norddeutschen Rundfunk und zahlreichen anderen Medienunternehmen in 46 Ländern ist ein 260 Gigabyte großer Datensatz mit Informationen über Briefkastenfirmen und sogenannte "Trusts" zugespielt worden. Diesmal geht es nicht um die Schweiz, sondern um zehn exotische Steuerparadiese rund um den Globus. Von diesem Donnerstag an wollen ne