Auch in NRW wird es künftig Beratungsstellen für Opfer rechtsextremer Gewalt geben. Das Land stellt dafür in diesem Jahr 300.000 Euro zur Verfügung. Wenn an Rhein und Ruhr Menschen von Neonazis und anderen extremen Rechten angegriffen wurden, musste bisher in dringenden Beratungsfällen auf Experten aus Ostdeutschland zurückgegriffen werden. 149 schwere Gewalttaten mit rechtsextremem Hintergrund zählte das Statistische Bundesamt im Jahr 2010 in NRW, im Jahr 2009
Den Aufständischen in Libyen ist es gelungen, das Zentrum der strategisch wichtigen Küstenstadt Al-Sawija einzunehmen. Nach eigenen Angaben kontrollieren die Rebellen nun große Teile der Stadt. Sollte es den Regimegegner gelingen die Stadt komplett einzunehmen, würden sie einen wichtigen Zugang nach Tripolis über die Küstenstraße abschneiden. Indes wies die Regierung in Tripolis die Einnahme der Stadt durch die Rebellen zurück. Al-Sawija sei komplett unt
Die stellvertretende CDU-Vorsitzende und Bundesbildungsministerin Annette Schavan hält Krawalle wie in London auch in anderen europäischen Ländern für möglich. In einem Interview mit "Bild am Sonntag" sagte Schavan: "Mich erschreckt, dass wir in Europa fünf Millionen arbeitslose Jugendliche haben. Junge Menschen ohne Arbeit und ohne Perspektive geraten häufig in einen Kreislauf der Gewalt. Wer nicht glaubt, dass er eine Zukunft hat, hat auch kein
Syrische Truppen sind am Samstag in die Hafenstadt Latakia im Norden des Landes eingerückt. Medienberichten zufolge seien Panzer am Südeingang in Stellung gegangen, zudem sei auch Artilleriefeuer zu hören gewesen. In der Hafenstadt, wie auch in anderen Städten Syriens waren am Freitag tausende Menschen auf die Straße gegangen, um gegen das Regime von Staatschef Baschar al-Assad zu demonstrieren. Bei den Protesten vom Freitag sollen nach Angaben der Opposition mindestens
Dem Wirtschaftsforscher Hans-Joachim Voth zufolge lösen Sparpakete soziale Unruhen aus. "Ausgabenkürzungen hängen tatsächlich stark mit dem Niveau an Instabilität zusammen", sagte Voth der Tageszeitung "Die Welt" (Samstagausgabe). Das sei das Ergebnis einer Studie, bei der er in 28 europäischen Ländern von 1919 bis 2009 Indikatoren für politische und soziale Instabilität untersucht hat, darunter Demonstrationen, politische Morde od
In Syrien ist es nach den Freitagsgebeten erneut zu Kundgebungen von Regierungsgegnern gekommen, bei denen wieder Sicherheitskräfte auf Demonstranten geschossen haben sollen. In der Stadt Deir-al-Zor demonstrierten nach Angaben von Menschenrechtlern Tausende gegen die Regierung um Präsident Baschar al-Assad. Soldaten sollen das Feuer auf die Kundgebungsteilnehmer eröffnet haben. Jedoch sind die Meldungen schwer zu überprüfen, da Journalisten in Syrien nicht frei arbeiten
Der Bielefelder Soziologe Wilhelm Heitmeyer glaubt nicht, dass in Deutschland Gewaltausbrüche drohen wie jetzt in Großbritannien und zuvor in den USA und Frankreich. "Das Wutniveau, der Rassismus und der Hass auf die Polizei ist in Deutschland bei Weitem nicht so ausgeprägt", sagte Heitmeyer den Zeitungen der Essener WAZ-Mediengruppe (Donnerstagsausgaben). Der Leiter des Instituts für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung führt das auf eine im G
Nach den Randalen der letzten vier Tage auf Englands Straßen hat Großbritanniens Premierminister David Cameron einen scharfen Einsatz der Polizei angekündigt. "Teile unserer Gesellschaft sind nicht nur kaputt, sondern krank. Wenn wir zwölf- oder 13-jährige Kinder plündern sehen, wenn wir sehen, wie ein verletzter Mann ausgeraubt wird – dann wird klar, dass in unserer Gesellschaft manche Dinge schrecklich falsch laufen", sagte Cameron nach einer Sitzung d
Angesichts der gewaltsamen Ausschreitungen in London hat der britische Premierminister David Cameron seinen Familienurlaub abgebrochen. Wie das Büro des Premiers mitteilte, werde Cameron in der Nacht zum Dienstag per Flieger aus Italien zurückkehren. Für Dienstag sei ein Krisentreffen des Nationalen Sicherheitsrates anberaumt, hieß es weiter. In der britischen Hauptstadt gibt es seit dem vergangenen Wochenende Krawalle. Zuvor war am Freitag ein 29-Jähriger von einem Pol
Das US-Außenministerium hat angesichts der ausufernden Gewalt in Syrien alle US-Bürger zur sofortigen Ausreise aufgefordert. Sie sollten das Land sofort verlassen, solange es noch kommerzielle Flüge geben, hieß es in einer Reisewarnung des US-Außenamts. Die Situation in Syrien sei nicht berechenbar, es könne jederzeit zu Demonstrationen kommen, welche US-Bürger möglichst zu meiden hätten. Bereits Ende April hatten die USA Familienangehörige vo