Der andauernde Iran-Konflikt ist nach Ansicht des israelischen Vizepremierministers Silvan Shalom ein kritischer Moment in der Geschichte der Vereinten Nationen (UN). Nach einem Treffen mit UN-Generalsekretär Ban Ki-moon erklärte Shalom, dass die UN vor wichtigen Entscheidungen stehe. "Wir glauben, dass die UN nun in einem kritischen Moment ist, weil sie versuchen muss, das iranische Atomprogramm zu stoppen und das Massaker in Syrien zu beenden", sagte der israelische Vizepre
Der Iran plant nach Informationen der "Süddeutschen Zeitung" offenbar, die Uran-Anreicherung in einer verbunkerten Anlage bei Fordow erheblich auszubauen. Laut einer mit dem Vorgang vertrauten Person hat Teheran die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) in Wien in den Wochen seit dem Jahreswechsel informiert, dass Fordow – anders als bis dahin vorgesehen – ausschließlich zur Produktion von Uran dienen solle, und zwar sowohl mit einem Anreicherungsgrad von fünf a
Israels Premierminister Benjamin Netanjahu hat den Iran und die Hisbollah beschuldigt, die Bombenanschläge auf israelische Botschaften in Georgien und Indien verübt zu haben. Dies erklärte Netanjahu am Montag kurz nach dem Bekanntwerden der Attentate bei einem Treffen mit Abgeordneten seiner Likud-Partei. "Es gab in den letzten Monaten mehrere solcher Versuche, Anschläge gegen israelische Staatsbürger und Juden in verschiedenen Ländern zu verüben", so
Anlässlich des 33. Jahrestags der islamischen Revolution hat der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad in einer Rede weitere Fortschritte im iranischen Atomprogramm angekündigt. "In den nächsten Tagen wird der Iran der Welt einen sehr wichtigen Fortschritt im Nuklearbereich vorstellen", sagte der iranische Präsident am Samstag. Ahmadinedschad nannte keine weiteren Details, könnte sich laut Beobachtern aber auf die Inbetriebnahme einer Anlage zur Anreic
Im Streit um das iranische Atomprogramm hält US-Senator John Kerry einen Militärschlag Israels gegen den Iran in den kommenden Monaten für denkbar. Kerry, der als möglicher nächster US-Außenminister gilt, sagte "Bild am Sonntag": "Die Situation zwischen Israel und Iran ist sehr ernst. Wenn die Israelis sich bedroht fühlen, werden sie agieren. Wir wissen nicht, wann das sein wird, aber ich habe den Eindruck, dass dies in den nächsten Monaten
Der Iran will sich dem wachsenden internationalen Druck zur Einstellung seines Atomprogramms nicht beugen. "Sanktionen werden keinerlei Einfluss auf unsere Entschlossenheit haben, unseren Atomkurs fortzusetzen", sagte das geistliche Oberhaupt Ajatollah Ali Chamenei am Freitag in einer Fernsehansprache. "Als Reaktion auf Drohungen mit einem Öl-Embargo und Krieg haben wir unsere eigenen Drohungen, die wir zu gegebener Zeit umsetzen können." Wie diese Drohungen genau a
Die Sanktionen gegen den Iran sollen nach dem Willen des Weißen Hauses in einer Weise durchgesetzt werden, die weder den US-Verbündeten noch dem Ölmarkt Schaden zufügt. Dies sagte der Sprecher des Weißen Hauses, Jay Carney, am Donnerstag vor Medienvertretern. "Wir wollen sicherstellen, dass die Umsetzung dieser Sanktionen in einer Weise abläuft, die weder unseren Verbündeten noch den Ölmärkten versehentlich Schaden zufügt", erklä
Der Iran könnte nach Einschätzung der US-Regierung innerhalb von zwölf Monaten Atomwaffen entwickeln. Sollte die Entscheidung fallen, würden ein bis zwei weitere Jahre vergehen, ein Trägersystem zu bauen, um die Waffe einzusetzen, sagte US-Verteidigungsminister Leon Panetta in einem Interview mit dem Sender CBS. Der Pentagon-Chef betonte erneut, dass die USA es nicht zulassen würden, dass Teheran in den Besitz von Atomwaffen gelangt. "Wenn sie fortfahren und wi
Nach den verschärften Sanktionen gegen den Iran hat Bundeskanzlerin Angela Merkel Teheran neue Verhandlungen über das Atom-Programm angeboten. "Wenn der Iran an den Verhandlungstisch kommt, wenn es Transparenz gibt, dann sind wir dazu bereit", sagte Merkel am Donnerstagabend bei ihrem Neujahrsempfang für das Diplomatische Corps in Berlin. Die Sanktionen seien die Folge von Nicht-Verhandeln und Nicht-Transparenz im Zusammenhang mit dem Nuklearprogramm, so die Kanzlerin. D
Nach Ansicht des israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu muss sein Land im Notfall allein gegen Bedrohungen vorgehen. Dies erklärte der Ministerpräsident Israels am Dienstag in einer Rede vor dem Parlament. Netanjahu erinnerte in dieser "an die wichtigste Lehre aus dem Holocaust gegen unser Volk". Diese besage, "dass wir, in letzter Konsequenz, wenn es eine Bedrohung unserer Existenz gibt, unser Schicksal nicht in die Hände anderer legen dürfen