Netanjahu hält den Iran für demokratiefähig

Israels Premierminister Benjamin Netanjahu ist angesichts der Wahlsiege von islamistischen Parteien in arabischen Revolutionsländern der Meinung, dass diese Gesellschaften erst eine Phase der islamistischen Diktatur durchlaufen werden, bevor sie zur liberalen Demokratie finden. In einem Interview mit der "Welt am Sonntag" meinte Netanjahu, neben Israel sei im Moment in der Region nur der Iran demokratiefähig. "Meiner Meinung nach gibt es nur zwei Orte im Nahen Osten, wo

Verhandlungen über iranisches Atomprogramm beginnen

Die Verhandlungen über das umstrittene iranische Atomprogramm haben begonnen. Vertreter der iranischen Führung und der fünf ständigen Mitglieder des UN-Sicherheitsrats sowie Deutschlands sind nach Angaben von Diplomaten am Samstag in Istanbul zusammengekommen. Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) hatte kurz vor Beginn der Verhandlungen erklärt, dass die "Zeit für taktische Spiele" längst abgelaufen sei. "Wir erwarten von Iran, dass e

Israelischer Militärexperte: Angriff auf Iran wäre „schrecklicher Fehler“

Ein Angriff auf den Iran seitens Israels oder der USA wäre nach Ansicht des israelischen Militärexperten Martin van Creveld "ein schrecklicher Fehler". Wie die Fehlschläge der Amerikaner in Afghanistan und im Irak gezeigt hätten, würden Kriege leicht begonnen, aber oft schwer wieder beendet, schrieb van Creveld in einem Gastbeitrag für das Nachrichtenmagazin "Focus". Misslinge der Überraschungsangriff und seien die verschiedenen nuklearen Ba

Iran soll Zünder für Atombombe getestet haben

Iran soll im Jahr 2003 eine Neutronenquelle getestet haben, ein wichtiges Bauteil für den Zündmechanismus eines Atomsprengkopfs. Nach Informationen der "Süddeutschen Zeitung" (Samstagsausgabe) liegen der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) entsprechende Erkenntnisse von Geheimdiensten vor. Eine Delegation der IAEA hatte im Januar und Februar bei Gesprächen in Teheran Zugang zu einem Gebäudekomplex auf dem Militärstützpunkt Parchin verlangt.

Medien: Westen fordert Schließung iranischer Atomanlage

Der Westen verlangt im Vorfeld der Verhandlungen über das iranische Atomprogramm einem Zeitungsbericht zufolge die sofortige Schließung der unterirdischen Atomanlage in Fordo. Dies berichtet die "New York Times" am Samstag und beruft sich dabei auf europäische und US-Diplomaten. Demnach fordere die westliche Staatengemeinschaft neben der Schließung der unterirdischen Atomanlage in Fordo auch einen Stopp der Urananreicherung auf 20 Prozent. Die bereits vorhandenen

Atomstreit: Obama macht Iran Angebot

US-Präsident Barack Obama hat dem geistlichen Oberhaupt des Iran, Ajatollah Ali Chamenei, im schwelenden Konflikt um das Atomprogramm des Landes ein Angebot gemacht. Wie die "Washington Post" in ihrer Online-Ausgabe berichtet, signalisierte Obama in einer Botschaft an das geistliche Oberhaupt, dass die USA ein ziviles iranisches Atomprogramm akzeptieren könnten. Voraussetzung dafür sei allerdings, dass Chamenei seine Aussage, der Iran strebe in keinem Fall den Besitz von

US-Außenministerin Clinton: Atomgespräche finden Mitte April statt

Die seit über einem Jahr ausgesetzten Gespräche zum iranischen Atomprogramm sollen nach den Worten von US-Außenministerin Hillary Clinton Mitte April in Istanbul wieder aufgenommen werden. Wie Clinton am Samstag auf einer Pressekonferenz in Riad erklärte, werden die Verhandlungen am 13. und 14. April stattfinden. "Wir sind entschlossen, Iran am Besitz einer Atomwaffe zu hindern", sagte Clinton. Es liege an Teheran, zu zeigen, "dass es ein gutwilliger Partner&q

Obama macht Weg für härtere Sanktionen gegen Iran frei

US-Präsident Barack Obama hat den Weg für härtere Sanktionen gegen den Iran frei gemacht. Obama erklärte am Freitag in Washington, dass es genügend Öl auf dem Weltmarkt gebe, um etwaige Ausfälle iranischer Öllieferungen kompensieren zu können. Der US-Präsident erklärte dies damit, dass die weltweiten Öl-Reservekapazitäten ein hohes Level haben würden und einige Länder, darunter der weltgrößte Öl-Exporteur

Ehemaliger israelischer Botschafter lobt Diplomatiegeschick Obamas in der Israel-Iran-Krise

Deutschlands ehemaliger israelischer Botschafter Avi Primor hat nach den Verhandlungen im Israel-Iran-Konflikt das Diplomatiegeschick von US-Präsident Barack Obamas gewürdigt. In einem Gespräch mit dem Deutschlandfunk am Dienstag bescheinigte der Israel-Experte Primor dem US-Präsidenten, den aufgebrachten Netanjahu mit den "richtigen Worten" beruhigt zu haben. Er hätte seinen Willen, dass Israel den Iran nicht vor den Wahlen militärisch angreift, durchgese

Obama: USA wird mit militärischem Angriff auf Iran nicht zögern

Die USA werden nach Aussage von Präsident Barack Obama nicht zögern, den Iran militärisch anzugreifen, um das Land am Erwerb nuklearer Waffen zu hindern. Dies erklärte Obama am Sonntag vor der pro-israelischen Lobbyvereinigung AIPAC. Gleichzeitig warnte der US-Präsident davor, immer wieder über einen möglichen Krieg gegen den Iran zu reden. Dies hätte in der jüngeren Vergangenheit lediglich Teheran in die Karten gespielt und den Preis für Roh&oum

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