Iran: 500 Demonstranten vor Schweizer Botschaft

Vor der Schweizer Botschaft in der iranischen Hauptstadt Teheran, die auch die Interessen der USA im Iran vertritt, haben sich rund 500 Demonstranten versammelt. Wie iranische Medien berichten, sollen die Demonstranten den Tod des Machers eines islamfeindlichen Films über den Propheten Mohammed fordern. Etwa 100 mit Helmen und Schildern ausgestattete Polizisten sollen demnach gegenwärtig die Zugangsstraße zur Schweizer Botschaft blockieren. In dem Film wird der Prophet unter ande

IAEA-Bericht: Iran hat Ausbau seiner Atomanlagen massiv beschleunigt

Der Iran hat den Ausbau seiner Atomanlagen einem Bericht der Internationalen Atomenergie-Behörde (IAEA) zufolge massiv beschleunigt. Die Urananreicherungsanlage in Fordo soll beträchtlich erweitert worden sein: Rund 2.000 Zentrifugen seien in der unterirdischen Anlage nahe der Stadt Ghom installiert worden. Im Mai dieses Jahres hätte es in Fordo lediglich rund 1.000 Zentrifugen gegeben, hieß es in dem am Donnerstag veröffentlichten Bericht. Allerdings sollen lediglich 7

Ägyptischer Präsident Mursi brüskiert iranische Führung

Der ägyptische Präsident Mohammed Mursi hat zur Eröffnung des Gipfels der blockfreien Staaten in Teheran der syrischen Opposition seine Unterstützung zugesichert und damit die iranische Führung brüskiert, die als einer der letzten Verbündeten der syrischen Regierung gilt. Es sei "eine moralische Pflicht sowie eine politische und strategische Notwendigkeit", die Revolution in Syrien zu fördern, so Mursi. Die syrische Führung um Präsident

Nahost-Experte Perthes: Iran-Besuch von Ban Ki Moon ist richtig

Der Direktor der Berliner Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP), Volker Perthes, findet es "unsinnig", dass die USA und Israel versucht haben, den Generalsekretär der Vereinten Nationen, Ban Ki Moon, von seiner Reise nach Teheran zum Gipfel der blockfreien Staaten abzuhalten. "Weil es diesen Druck gab, von den USA etwas vermittelt und von Israel sehr deutlich, wird Ban Ki Moon – Diplomat, der er ist – die kritischen Themen zwischen dem Iran und den UN deutlich ansprechen&qu

Ex-Botschafter Israels warnt vor israelischen Angriff auf Iran

Der frühere israelische Botschafter in Deutschland, Shimon Stein, hat Israel davor gewarnt, den Iran schon jetzt anzugreifen. In einem Gastbeitrag für die "Süddeutsche Zeitung" schrieb Stein, auch bei einem erfolgreichen Angriff werde es zu einer iranischen Gegenreaktion kommen. In diesem Fall brauche Israel die internationale politische und militärische Unterstützung. Diese sei aber "nach einem israelischen Alleingang zu diesem Zeitpunkt längst nicht

Linke: US-Regierung geht es in Syrien nicht um Demokratie

Christine Buchholz, Mitglied im Parteivorstand der Linkspartei, hat der US-Regierung vorgeworfen, dass es ihr in Syrien nicht um Demokratie, sondern um die Vorbereitung eines Angriffs gegen den Iran gehe. "Die Drohungen Panettas verdeutlichen, dass es der US-Regierung nicht um die Demokratie in Syrien geht, sondern um die Vorbereitung eines Angriffs gegen den Iran", erklärte Buchholz mit Blick auf Äußerungen von US-Verteidigungsminister Leon Panetta, der den Iran vor ei

Iran schlägt Kontaktgruppe zur Lösung der Syrien-Krise vor

Der Iran hat zur Lösung der Syrien-Krise vorgeschlagen, eine Kontaktgruppe zu bilden. Wie der iranische Außenminister Ali-Akbar Salehi am Donnerstag auf einer Pressekonferenz in Teheran erklärte, sollen zu der Kontaktgruppe "Vertreter neutraler Staaten gehören, die eine Methode zur Beilegung des Konflikts finden und die rivalisierenden Seiten zu einem Dialog bewegen". Beobachter zeigten sich unterdessen enttäuscht von der Syrien-Konferenz in Teheran, da auch d

Iranische Opposition: Teheran schickt Spezialkräfte nach Syrien

Der Iran schickt über ein Netz von Tarnorganisationen systematisch Spezialkräfte nach Syrien. Das geht aus Informationen der oppositionellen iranischen Volksmudschaheddin hervor, die der Zeitung "Die Welt" vorliegen. Auch bei den kürzlich von Rebellen gefangen genommen 48 Iranern handele es sich um Angehörige der iranischen Revolutionsgarden. Dies hatte Teheran bisher bestritten. Nach Angaben der Volksmudschaheddin handelte es sich um einen Teil einer Gruppe von 150

Ex-Mossad-Chef: Iran ist auf Assads Regime angewiesen

Je mehr Rückschläge das syrische Regime einstecken muss, desto schwächer werde auch der Iran. Zu dieser Einschätzung kommt der ehemalige Chef des israelischen Geheimdienstes Mossad, Efraim Halevy, im Interview mit dem "Handelsblatt" (Dienstagsausgabe). Syrien sei für den Iran ein Schlüsselland im nördlichen Mittleren Osten: "Was in Syrien geschieht, ist für die Iraner eine ernsthafte Bedrohung". Teheran sei darauf angewiesen, dass das R

Standard Chartered Bank soll für Iran Geldwäsche betrieben haben

Die britische Bank Standard Chartered soll für den Iran Geldwäsche betrieben haben. Wie die New Yorker Finanzbehörde am Montag mitteilte, gehe es dabei um eine Summe von insgesamt rund 250 Milliarden US-Dollar. Die Standard Chartered Bank soll über knapp sieben Jahre hinweg etwa 60.000 Transaktionen mit staatlichen Banken im Iran und anderen iranischen Institutionen vertuscht haben. Wie die Behörde auf die angebliche Geldwäsche aufmerksam wurden, blieb zunächst

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