Ahmadinedschad: Iran wird keine Zugeständnisse im Atomstreit machen

Der Iran wird nach den Worten seines Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad im Atomstreit mit dem Westen keine Zugeständnisse machen. "Der Iran ist heute ein Land mit nuklearem Know-how, ob es der Westen mag oder nicht", sagte der iranische Präsident am Sonntag bei einer Kundgebung in Teheran. Die Feinde seines Landes sollten wissen, dass Druck und Einschüchterung keinen Erfolg haben werden, betonte Ahmadinedschad bei der Kundgebung zum 34. Jahrestag der Islamischen Revo

Irans Außenminister gesteht heftige Folgen der Sanktionen auf die Wirtschaft ein

Iran hat lange geleugnet, dass die Sanktionen gegen das Land seine Wirtschaft mächtig belasten. Jetzt räumt Außenminister Ali Akbar Salehi erstmals ein, dass die Zwangsmaßnahmen im Atomstreit schwere Folgen für das Land haben. "Die Sanktionen treffen unsere Wirtschaft, das kann niemand bestreiten", sagte Salehi dem "Handelsblatt" (Mittwochausgabe). Salehi gab dabei zu, durch den Druck des Westens leide sein Land erheblich unter Devisenmangel und an

Irans Außenminister bietet Atom-Verhandlungen an

Der iranische Außenminister Ali Akbar Salehi hat sich im Interview mit der "Süddeutschen Zeitung" (Montagsausgabe) zu direkten Gesprächen mit den USA bereit erklärt. "Wir haben keine Einwände dagegen, über begrenzte Themen, in diesem Fall über das Nukleardossier, bilateral zu verhandeln" sagte er am Rande der Münchner Sicherheitskonferenz. Zuvor hatte US-Vizepräsident Joe Biden ein entsprechende Angebot der USA bekräftigt. Sa

Atomprogramm: Iran zu Verhandlungen mit den USA bereit

Der Iran ist nach Angaben seines Außenministers zu Verhandlungen mit den USA über sein umstrittenes Atomprogramm bereit. "Wenn es auf der anderen Seite eine ehrliche Absicht zu Verhandlungen gibt, werden wir das ernsthaft berücksichtigen", sagte Ali-Akbar Salehi am Sonntag bei der Münchener Sicherheitskonferenz. Die Gespräche mit der Sechsergruppe, bestehend aus Deutschland, Frankreich, Großbritannien, China, Russland und den USA, sollten laut Salehi am

Westerwelle und McCain besorgt über Lage in Nahost

Außenminister Guido Westerwelle (FDP) ist besorgt über die Zuspitzung der Krisen im Nahen Osten. Zu "Bild am Sonntag" sagte er am Samstag am Rande der Münchener Sicherheitskonferenz: "Das Krisendreieck aus dem Bürgerkrieg in Syrien, dem Stillstand im Nahostfriedensprozess und dem iranischen Atomprogramm macht mir große Sorgen. Wir müssen alles tun, um zu verhindern, dass sich das zu einem Flächenbrand in der ganzen Region ausweitet." Weste

US-Vizepräsident droht Teheran wegen Atomprogramm

US-Vizepräsident Joe Biden hat dem Iran wegen seines Atomprogramms gedroht. "Wir werden Iran daran hindern, eine Nuklearwaffe zu bekommen", sagte Biden der "Süddeutschen Zeitung". Der Vizepräsident der Vereinigten Staaten bot Teheran allerdings diplomatische Gespräche und sogar direkte Verhandlungen an, weil es "Zeit und Spielraum" für erfolgreiche Diplomatie gebe. "Aber dieses Fenster wird nicht unbegrenzt offen stehen", schr&auml

FDP: Iran soll inhaftierte Journalisten unverzüglich freilassen

Der Vorsitzende der Arbeitsgruppe Außenpolitik der FDP-Bundestagsfraktion, Bijan Djir-Sarai, hat den Iran aufgefordert, elf festgenommene Journalisten unverzüglich freizulassen. "Ihnen wurde zum Verhängnis, dass sie über die Probleme der iranischen Wirtschaft berichteten, die aufgrund der westlichen Sanktionen immer schärfer zu Tage traten", sagte Djir-Sarai am Donnerstag in Berlin. Die Inhaftierten arbeiteten für reformorientierte Zeitungen und sollen an

Gröhe protestiert beim iranischen Botschafter gegen Christenverfolgung

CDU-Generalsekretär Hermann Gröhe hat in einem Brief an den iranischen Botschafter in Deutschland in scharfer Form seine Empörung über Menschenrechtsverletzungen im Iran bekundet und gegen die Verfolgung von Christen protestiert. Anlass für den Brief, aus dem die "Welt" zitiert, ist die neuerliche Verhaftung des christlichen Pastors Youcef Nadarkhani. "Ich bin tief erschrocken und empört, als ich jetzt hörte, dass Herr Nadarkhani erneut in Haft g

Iran beginnt Seemanöver in der Straße von Hormus

Der Iran hat am Freitag mit einem großangelegten Seemanöver in der Straße von Hormus begonnen. Wie das staatliche iranische Fernsehen meldet, sind an der sechstägigen Übung Kriegsschiffe, Luftkissenboote, U-Boote und Kampfflugzeuge beteiligt. Die Gefechtsübung solle die Bereitschaft des Landes zeigen, die Meerenge gegen potenzielle militärische Bedrohungen zu verteidigen, so der Chef der iranischen Marine. Schiffe sollten das Gebiet bis zum 3. Januar meiden.

Iran beschwert sich über neue Cyper-Attacken

Der Iran beschwert sich über neue Cyper-Attacken auf seine Kraftwerke. Nach Angaben der iranischen Behörden wurde das Computernetz mindestens einer Industrie-Anlage erneut mit dem Computervirus "Stuxnet" attackiert. Angeblich sollen eigene Computerexperten den Angriff abgewehrt haben. Bereits 2010 hatte "Stuxnet" mehrere Atomanlagen des Iran befallen und sogar die Uran-Anreicherung vorübergehend stark beeinträchtigt. Vor einigen Monaten hatten iranische Be

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