Iran bietet Gespräche über Atomprogramm an

Der neue iranische Präsident Hassan Rohani hat die Bereitschaft zu Verhandlungen über das Atomprogramm seines Landes bekundet. Er strebe eine konstruktive Zusammenarbeit mit anderen Staaten an, sagte Rohani bei seiner ersten Rede vor der UN-Vollversammlung in New York. Diese müssten aber befristet und zielorientiert sein. Gleichzeitig betonte er die zivile Ausrichtung des Atomprogramms und sicherte volle Transparenz zu. Die bislang verhängten Sanktionen gegen den Iran verurte

Westerwelle sieht Bewegung im Streit um iranisches Atomprogramm

Im Streit um das iranische Atomprogramm sieht Außenminister Guido Westerwelle (FDP) neuen Anlass zur Hoffnung. "Ich begrüße ausdrücklich die neue Tonlage aus Teheran", sagte der FDP-Politiker der "Welt am Sonntag". "Das lässt neue Bewegung in den schwierigen Verhandlungen über das iranische Atomprogramm möglich erscheinen." Westerwelle betonte: "Wir sind zu Gesprächen bereit. Dann wird sich auch schnell zeigen, ob die n

Iran: Präsident Rohani verspricht Atomwaffenverzicht

Irans Präsident Hassan Rohani ist offenbar um eine Entspannung der Beziehungen zu den USA bemüht und hat versprochen, dass sein Land auf Atomwaffen verzichten wolle. "Wir haben eine Atombombe niemals angestrebt oder begehrt, und werden das auch in Zukunft nicht tun", sagte Rohani dem US-Fernsehsender CNN. "Wir wollen einfach nur eine friedliche nukleare Technologie." Zugleich betonte Rohani, dass er "ausreichenden politischen Spielraum" habe, um "dies

Medien: Iran will bei Intervention in Syrien US-Ziele angreifen

Der Iran will bei einem US-Militäreinsatz gegen Syrien offenbar Einrichtungen der Vereinigten Staaten im Irak angreifen. Als mögliches Ziel der iranischen Angriffe gelte die US-Botschaft in der irakischen Hauptstadt Bagdad, heißt es in einem Bericht des "Wall Street Journal". Demnach sollen US-Geheimdienste einen Befehl des Kommandeurs der Al-Quds-Spezialeinheit, General Ghasem Sulaimani, abgefangen haben, der an schiitische Milizen im Irak gerichtet gewesen sei. Die Mi

Iran dementiert Medienberichte über Flucht von Assad nach Teheran

Der Iran hat Medienberichte dementiert, nach denen der syrische Präsident Baschar al-Assad mit seiner Familie und hochrangigen Regierungsbeamten in die iranische Hauptstadt Teheran geflohen sei. Ein Sprecher des iranischen Außenministeriums sagte am Mittwoch, Berichte über eine Flucht Assads seien "lächerlich", wie der iranische Auslandsfernsehsender Press TV berichtet. Zuvor hatten ägyptische und iranische Medien berichtet, Assad habe Syrien per Flugzeug verl

USA reagieren zurückhaltend auf neue Töne aus Iran

Die USA haben mit Zurückhaltung auf die jüngsten Äußerungen des neuen iranischen Präsidenten Rohani reagiert. Mit Rohani an der Spitze habe der Iran die Chance, in Sachen Nuklearstreit voranzugehen, hieß es reserviert aus dem US-Außenministerium. Es gebe eine Art Bringschuld des Irans. Das Land müsse zunächst mit glaubwürdigen Aktionen für Vertrauen sorgen. Rohani hatte einen Willen zur Einigung im Atomstreit in Aussicht gestellt. Gleichz

Irans neuer Präsident will Ende der Sanktionen

Irans neuer Präsident Hassan Rohani hat nach seiner Vereidigung den Westen aufgefordert, die wegen des umstrittenen Atomprogramms verhängten Sanktionen aufzuheben. Der Schlüssel zur Lösung der Probleme liege aber im gegenseitigen Respekt, sagte Rohani am Sonntag vor dem Parlament in Teheran. "Das Land muss den radikalen Kurs vermeiden und einen moderaten einschlagen, denn nur ein moderater Kurs führt uns zu Wohlstand und Fortschritt." Skeptische Stimmen zu den

Netanjahu: Der Westen darf sich nicht von Irans neuem Präsidenten täuschen lassen

Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu warnt den Westen, sich vom neuen iranischen Präsidenten Hassan Rohani nicht täuschen zu lassen. "Man darf dem Iran nicht erlauben, dieses Spiel zu spielen", sagte Netanjahu der "Welt am Sonntag". Im Interview kündigt er zudem an, dass nicht mehr viel Zeit bleibe, bevor Israel sich gezwungen sähe, selbst gegen das Atomprogramm vorzugehen. Rohani habe sich in der Vergangenheit gebrüstet, den Westen getäusch

Mißfelder: Wahl von Rohani kann Zeichen für Hoffnung und Dialog sein

Die Wahl von Hassan Rohani zum iranischen Präsidenten kann nach Auffassung von Philipp Mißfelder (CDU) ein Zeichen der Hoffnung sein. "Die Aussage des neuen iranischen Präsidenten Hassan Rohani, seine Wahl sei ein Sieg der Mäßigung über den Extremismus, gibt Anlass zur Hoffnung", sagte der außenpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion am Montag in Berlin. Mißfelder erhofft sich von der Wahl Rohanis eine Entspannung im Konflikt mit I

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