Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) hat erklärt, dass der neue Präsident des Iran, Hassan Rohani, eine große Verantwortung innehabe. "Die Wählerinnen und Wähler in Iran haben am 14.6. in großer Klarheit ihre Stimme für Hassan Rohani abgegeben. Hassan Rohani hat damit ein klares Mandat und eine große Verantwortung gegenüber den Menschen in Iran, die ihm ihr Vertrauen geschenkt haben, und vor der Welt", sagte Westerwelle am So
Der als vergleichsweise gemäßigt geltende Hassan Rohani hat die Präsidentschaftswahlen im Iran offenbar schon im ersten Wahlgang gewonnen. Nach offiziellen Angaben stimmten 50,71 Prozent der Wähler für den 64-Jährigen, insgesamt bekam er rund 18,6 Millionen Stimmen, teilte das iranische Innenministerium mit. Die Wahlbeteiligung soll bei 72,7 Prozent gelegen haben, die zweitmeisten Stimmen bekam demnach der Oberbürgermeister von Teheran, Mohammad Ghalibaf mit 1
Der aus dem Iran stammende FDP-Bundestagsabgeordnete und Vorsitzende der deutsch-iranischen Parlamentariergruppe, Bijan Djir-Sarai, ist von dem möglichen künftigen iranischen Präsidenten, Hassan Rohani, nicht begeistert. "Mit dem Begriff `Reformer` würde ich sehr vorsichtig umgehen, das muss er noch beweisen", sagte Djir-Sarai am Samstag dem "Deutschlandfunk". "Unter den Kandidaten, die der Wächterrat zugelassen hat, ist er derjenige, wo man sagt
Bei der Präsidentenwahl im Iran liegt der moderate Geistliche Hassan Rohani nach ersten Ergebnissen weit vor seinen Konkurrenten. Wie das iranische Innenministerium am Samstag in Teheran mitteilte, kommt der Kandidat des Reformlagers nach Auszählung von 18 Prozent der Stimmen auf rund 52 Prozent. Auf Platz zwei folgt mit deutlichem Abstand der Bürgermeister von Teheran, Mohammed-Bagher Ghalibaf, der auf rund 17 Prozent kommt. Hardliner Said Dschalili folgt mit knapp 13 Prozent an
Bei den Präsidentschaftswahlen im Iran zeichnet sich eine hohe Wahlbeteiligung ab. Der Chef des Wächterrates, Ayatollah Ahmad Jannati, zeigte sich überwältigt von der hohen Wahlbeteiligung. Rund 50,5 Millionen Iraner sind am Freitag zum Urnengang aufgerufen und sollen einen Nachfolger des scheidenden Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad wählen. Die iranische Verfassung schließt eine erneute Kandidatur von Ahmadinedschad aus. Insgesamt sind noch sechs Kandidaten i
Der iranische Außenminister Ali Akbar Salehi warnt die Kriegsparteien in Syrien vor weiteren Chemiewaffen-Einsätzen. Iran sei im Krieg mit Irak selbst mit Giftgas angegriffen worden, so Salehi in einem Gespräch mit dem Nachrichtenmagazin "Der Spiegel": "Wir verdammen Chemiewaffen." Auf die Frage, ob Teheran auch das befreundete syrische Regime von Baschar al-Assad fallenlassen würde, sollte es Giftgas benutzen, sagte Salehi: "Wir sind entschieden geg
Kurz vor Ablauf der Frist hat sich auch der frühere iranische Staatschef Rafsandschani für die Präsidentenwahl am 14. Juni beworben. Der 78-jährige Rafsandschani war zwischen 1989 und 1997 schon einmal Präsident und gilt als vergleichsweise moderat. In den letzten Jahren hatte er immer wieder mit Kritik an Ahmadinedschad von sich Reden gemacht und gilt als Oppositionsführer. Insgesamt haben sich 400 Kandidaten beworben, die allerdings noch vom "Wächterrat&
Nach Erkenntnissen des Bundesnachrichtendiensts (BND) hat der Iran noch nicht entschieden, ob er sich tatsächlich in den Besitz von Atomwaffen bringen will. BND-Präsident Gerhard Schindler sagte in einem Interview mit "Bild am Sonntag": "Die Entscheidung, ob eine Atomwaffe gebaut wird, wird der Iran vermutlich erst treffen, wenn er die notwendige Fähigkeit erreicht hat." Schindler geht davon aus, dass die letzte Entscheidung über den Bombenbau bei dem geis
Das Assad-Regime in Syrien wird vom Iran kontinuierlich militärisch unterstützt: Lieferungen des Mullah-Regimes finden "quasi täglich" statt, wie die "Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung" unter Berufung auf Sicherheitskreise berichtet. Die Lieferungen erfolgten über den Irak durch Flüge in Fracht- und Passagiermaschinen und teilweise in Lkws auf dem Landweg. Geliefert würden vor allem Munition, darunter solche für Mörser, und auch Ha
Die 5+1 Gruppe, die aus den UN-Vetomächten und Deutschland besteht, und der Iran haben sich auf weitere Gespräche zum umstrittenen Atomprogramm Teherans geeinigt. Neben einem Treffen auf Expertenebene am 17. und 18. März in Istanbul seien neue Gespräche am 5. und 6. April in Almaty geplant, wie Vertreter beider Seiten am Mittwoch bestätigten. "Ich freue mich sagen zu können, dass das Ergebnis des Treffens positiv war, dass der richtige Weg eingeschlagen wurde u