Die Atom-Gespräche mit dem Iran sind am Samstagabend in Genf ohne eine greifbare Einigung zu Ende gegangen. Das sagte die EU-Außenbeauftragte Catherine Ashton nach den Gesprächen. Am 20. November sollen die Verhandlungen fortgesetzt werden. Zuvor waren die Außenminister aller an den Gesprächen beteiligten Länder angereist, was als gutes Zeichen gewertet wurde. Der französische Außenminister Laurent Fabius sagte, es gebe noch viele offene Fragen. Bundesa
Außenminister Guido Westerwelle (FDP) hat sich in den Verhandlungen über das iranische Atomprogramm optimistisch über den angestrebten Beschluss geäußert: "Es gab in den vergangenen Jahren mehrmals Momente, in denen alles auf der Kippe stand. Jetzt sind wir so nahe dran an einer vernünftigen Lösung wie seit vielen Jahren nicht mehr", sagte Westerwelle der "Welt am Sonntag". Er hoffe, dass man einen Weg zu Vereinbarungen über das irani
Der frühere Botschafter Israels in Deutschland, Avi Primor, hat sich gegen eine Lockerung der Sanktionen gegen Iran im Atomstreit ausgesprochen. "Weil wir gehen davon aus, dass die Iraner nachgeben, wenn sie überhaupt nachgeben, wenn das nicht nur ein Lippenbekenntnis ist, nur weil sie unter Druck der Sanktionen tatsächlich sehr bitter leiden", so Primor in einem Interview mit dem "Deutschlandfunk" am Samstag. Der neue Präsident Rohani müsse etwas vor
Bei den Gesprächen über das iranische Atomprogramm in Genf zeichnet sich ein Kompromiss ab. "Wir arbeiten hart", sagte US-Außenminister John Kerry am Freitagabend nach einer fünfstündigen Verhandlungsrunde mit iranischen Amtskollegen Mohammed Dschwad Sarif. Eine Einigung sei jedoch noch nicht erzielt worden. Beide Minister bezeichneten die Gespräche als positiv, nannten jedoch keine Einzelheiten. Mittlerweile ist auch der russische Außenminister Law
US-Präsident Barack Obama hat dem Iran "maßvolle Erleichterungen" angeboten, wenn das Land seinerseits Zugeständnisse bei seinem umstrittenen Atomprogramm macht. Die zentralen Sanktionen gegen den Iran würden jedoch aufrecht erhalten, sagte der US-Präsident in einem Interview mit dem US-Fernsehsender NBC. Obama warnte in dem Gespräch die iranische Führung davor, eine Einigung im Atomstreit platzen zu lassen. In diesem Falle könne man "den Z
Die erneuten Gespräche über das iranische Atomprogramm zwischen Vertretern des Iran und den ständigen Mitgliedern des UN-Sicherheitsrates sowie Deutschland sollen vom kommenden Dienstag an in der Schweizer Stadt Genf stattfinden. Die Schweiz fungiere als Gastgeber der Verhandlungsrunde, wie das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) am Mittwoch mitteilte. Eine Rolle als Mediatorin oder Moderatorin werde die Eidgenossenschaft aber nicht einne
Nachdem Irans neuer Präsident Hassan Rohani milde Töne im Atom-Streit angeschlagen hat, will Großbritannien langfristig die diplomatischen Beziehungen zu dem islamischen Land wieder normalisieren. Großbritannien werde einen Diplomaten nach Teheran entsenden, sagte Großbritanniens Außenminister William Hague am Dienstag. Dieser soll eine Wiedereröffnung der Botschaft vorbereiten. Die britische Vertretung im Iran war 2011 geschlossen worden, nachdem sie von D
Nach Erkenntnissen deutscher Geheimdienste zählen die Machthaber in Iran zu den letzten großen Unterstützern des syrischen Herrschers Baschar al-Assad, schreibt der "Spiegel" in seiner am Montag erscheinenden Ausgabe. In einem als "geheim" eingestuften Bericht verweist das Bundesamt für Verfassungsschutz auf die enge militärische Kooperation zwischen Teheran und Damaskus. Nicht nur die von Iran finanzierten Hisbollah-Milizen kämpfen in Syrien an
Das iranische Parlament laut eines Berichtes der iranischen Nachrichtenagentur "Fars" die jüngsten Äußerungen von Präsident Rohani zum Atomprogramm des Landes unterstützt. Der neue iranische Präsident hatte vor der UN-Vollversammlung die Bereitschaft zu Verhandlungen über das Atomprogramm seines Landes bekundet. Er strebe eine konstruktive Zusammenarbeit mit anderen Staaten an, diese müssten aber befristet und zielorientiert sein. Gleichzeitig b
Ein persönliches Treffen im Rahmen der UN-Vollversammlung fand nicht statt, doch nun haben US-Präsident Barack Obama und sein iranischer Amtskollege Hassan Rohani zumindest telefoniert. Es war das erste direkte Telefonat zwischen den Staatschefs der USA und des Irans seit 1979. Obama sagte am Freitag Reportern im Weißen Haus, das Telefonat sei "konstruktiv" verlaufen. Er glaube, dass die beiden Länder eine Einigung im Atom-Streit finden könnten. Zuvor hatte au