Der Friedensnobelpreis geht in diesem Jahr an die drei Frauenrechtlerinnen Ellen Johnson Sirleaf, Leymah Gbowee und Tawakkul Karman. Das teilte das norwegische Nobel-Komitee am Freitag in Oslo mit. Sirleaf ist Präsidentin von Liberia und die erste Frau, die durch eine Wahl das Amt eines Staatsoberhauptes in Afrika erlangte. Gbowee ist eine Bürgerrechtlerin und Politikerin aus Liberia. Karman ist eine Oppositionelle aus dem Jemen. Die Preisträgerinnen werden für ihren "ge
Der Friedensnobelpreis geht in diesem Jahr an die drei Frauen Ellen Johnson Sirleaf, Leymah Gbowee und Tawakkul Karman. Das teilte das norwegische Nobel-Komitee in Oslo mit. Die dts Nachrichtenagentur sendet in Kürze weitere Informationen.
Bei den Kommunalwahlen in Norwegen sind die Sozialdemokraten erneut als Gewinner hervorgegangen. Nach dem am Dienstagmorgen veröffentlichten vorläufigen Endergebnis kam die Arbeiterpartei von Ministerpräsident Jens Stoltenberg auf 31,6 Prozent. Nachdem seine Partei vor dem Attentat in den Umfrageergebnissen einen deutlichen Rückgang verzeichnen musste, konnte er nun sogar zwei Prozentpunkte zulegen. Er wurde für den Umgang mir dem Attentat zuletzt viel gelobt. Den st&aum
In Norwegen soll mit einer großen nationalen Trauerfeier an die 77 Todesopfer der Terroranschläge von Oslo und der Ferieninsel Utöya gedacht werden. Das kündigte Ministerpräsident Jens Stoltenberg am Montag vor dem Parlament an. Zu der Feier, die am 21. August stattfinden soll, werden Überlebende und Angehörige zusammen mit Helfern eingeladen. Zuvor hatte das norwegische Parlament mit einer Gedenkstunde der Opfer gedacht. Dabei verlas der Parlamentspräsid
Der norwegische Handels- und Industrieminister Trond Giske hat das Ideal der offenen Gesellschaft verteidigt. "Wir möchten uns nicht hinter Zäunen, Toren und bewaffneten Bewachern verstecken", sagte Giske im Deutschlandfunk. "Wir wollen, dass es so bleibt, wie es war und nicht, dass die verrückte Tat eines Einzelnen das ändert." Alle europäischen Länder seien verpflichtet, ihre Sicherheit, Identität und Tradition mit einer neuen globalen Wel
Der norwegische Schriftsteller und Philosoph Jostein Gaarder ("Sofies Welt") glaubt nicht, dass sich der Doppel-Anschlag in Oslo und auf der Insel Utoya als "norwegischer Fall" isolieren lässt. "Das hätte auch in Schweden, Finnland oder in Deutschland passieren können", sagt er in einem Interview der "Frankfurter Rundschau" (Donnerstagausgabe). Gaarder zeigte sich skeptisch, ob sich die Forderung von Premier Jens Stoltenberg, Norwegen dü
Nach den Terroranschlägen in der norwegischen Hauptstadt Oslo und auf der Ferieninsel Utöya hat Ministerpräsident Jens Stoltenberg eine Überprüfung des Polizeieinsatzes angekündigt. Die unabhängige Untersuchung solle nach Ablauf der Trauerphase beginnen und dem norwegischen Parlament innerhalb eines Jahres Bericht erstatten, erklärte Stoltenberg am Mittwoch auf einer Pressekonferenz in Oslo. Nach den Attentaten mit insgesamt mindestens 76 Toten waren Vorw&
Der Politiker der liberalen Partei "Venstre" in Norwegen, Abid Raja, hat den rechtslastigen Parteien vorgeworfen, durch antimuslimische Rhetorik in Norwegen wie auch in Europa ein Klima der Angst zu schaffen. Aussagen entsprechender Politiker, dass alle Terroristen Muslime seien, schürten ein "Klima der Angst", sagte Raja im Deutschlandfunk. Die Fortschrittspartei "haben dazu beigetragen, dass ein Klima der Feindseligkeit zwischen der Mehrheit und den Minderheiten e
US-Präsident Barack Obama hat überraschend die norwegische Botschaft in Washington besucht und zusammen mit Vize-Präsident Joe Biden dem Botschafter sein Mitgefühl ausgedrückt. Bereits in der vergangenen Woche hatte Obama erklärt, dass sich angesichts der tragischen Ereignisse in Oslo und auf der Insel Utøya die internationale Gemeinschaft um ein Ende des Terrorismus bemühen müsse.
Der Attentäter von Oslo hat möglicherweise in Kontakt mit der Neonazi-Szene in Hamburg gestanden. Das hat Innensenator Michael Neumann (SPD) in der "Bild-Zeitung" (Montagausgabe) nicht ausgeschlossen. Nach seinen Angaben überprüfen die Sicherheitsbehörden in der Hansestadt derzeit Verbindungen von Hamburger Rechtsextremisten zu Gesinnungsgenossen in skandinavischen Ländern. "Wir wissen von Kontakten der Hamburger rechten Szene nach Skandinavien",