„Ich glaube nicht, dass ich ein schlechtes Gewissen haben muss“ / Postchef Frank Appel bekennt sich im BILANZ-Interview zur Härte im Tarifkonflikt und spricht über seine Zeit als politischer Aktivist

Der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Post, Frank
Appel (53), gibt sich auch nach drei Wochen Streik seiner Briefträger
und Paketboten hart. "Wenn ich immer nur tun würde, was populistisch
erwünscht ist, würde ich scheitern – weil die Resultate ausblieben",
sagte er im Interview mit dem am Freitag erscheinenden
Wirtschaftsmagazin BILANZ. Den öffentlichen Druck sieht der Postchef
gelassen: "Ich glaube nicht, dass ich ein schlechtes Gewissen haben
mus

Gute Arbeitsbedingungen für einheimische Pflegekräfte statt Abwerbung aus dem Ausland / Deutsche Gesundheitspolitik missachtet Richtlinien der Weltgesundheitsorganisation

An diesem Montag treten die Pflegekräfte
am Berliner Klinikum Charité in einen unbefristeten Streik für
bessere Arbeitsbedingungen. Das europaweite Netzwerk »Health Workers
for all« und sein deutscher Partner terre des hommes unterstützen die
Forderungen der Pflegekräfte nach besseren Arbeitsbedingungen aus
entwicklungspolitischer wie auch aus kinderrechtlicher Perspektive.

»Wir beobachten mit großer Sorge, wie die schlechten
Arbeitsbed

Streik bei der Post ausgeweitet – Fristen trotzdem einhalten

Die Gewerkschaft Ver.di weitet die Streiks
bei der Post weiter aus. Das Risiko wird immer größer, dass Briefe
nicht mehr innerhalb der vorgegebenen Fristen ankommen. Was ist zu
tun?

"Wer jetzt fristgerechnet ein Schreiben bei der Finanzbehörde
abgeben muss, der kann das Schriftstück auch faxen", darauf weist
Bernd Werner hin, Vorstand der Lohnsteuerhilfe für Arbeitnehmer e.
V., Lohnsteuerhilfeverein, Sitz Gladbeck. Wichtig bei der
fristgerechten &Uu

Sozial- und Erziehungsdienst: dbb stimmt Schlichtung zu

Die Tarifverhandlungen im Sozial- und
Erziehungsdienst sind am 4. Juni 2015 erneut gescheitert. Nun sollen
die Gespräche in einer Schlichtung fortgesetzt werden. dbb
Verhandlungsführer Willi Russ sagte: "Wir haben viel
Kompromissbereitschaft signalisiert, um endlich zu einem Ergebnis zu
kommen. Die Arbeitgeberseite war aber nur zu marginalen
Zugeständnissen bereit, die keine substanzielle Aufwertung der Arbeit
im Sozial- und Erziehungsdienst bedeuten."

Auch in

Live: GDL-PK zu neuem Streik – Montag, 18. Mai 2015, ab 16 Uhr

Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer
(GDL) hat einen weiteren Streik bei der Deutschen Bahn angekündigt.
Näheres will die Gewerkschaft am Nachmittag in Berlin bei einer
Pressekonferenz bekannt geben. phoenix ist ab 16 Uhr live dabei.

In der Sendung vor Ort ab 14 Uhr berichten wir außerdem von der PK
mit Bahnvorstand Ulrich Weber.

Pressekontakt:
phoenix-Kommunikation
Pressestelle
Telefon: 0228 / 9584 192
Fax: 0228 / 9584 198
presse@phoenix.de
presse.phoenix.de

A.T.Kearney: Kita-Streik zeigt Abhängigkeit von Kinderbetreuung / Arbeitsministerin Nahles und „Geht alles gar nicht“-Autoren diskutieren über „Ver(n)einbarkeit“ von Beruf und Familie

"Der Kita-Streik zeigt, wie abhängig
Familien, in denen beide außerhaus arbeiten, von einer
funktionierenden Kinderbetreuung sind", sagt Dr. Martin Sonnenschein,
A.T.Kearney Managing Director Central Europe, "Betreuung ist einer
der zentralen Punkte, wenn es um das Thema Vereinbarkeit von Familie
und Beruf geht – und wird daher als Thema auch für Unternehmen immer
wichtiger."

Welche weiteren Lösungsansätze es für den Spagat "zwisch

Ohoven: Tarifstreik schadet deutschem Mittelstand

"Die Bundesregierung muss endlich zur Feder greifen
und ein Gesetz zur Tarifeinheit vorlegen. Kleine Gewerkschaften wie
die GDL dürfen nicht länger ihre Interessen zu Lasten Unbeteiligter
durchsetzen. Denn die massiven Einschränkungen im Güter- und
Personenverkehr treffen nicht nur die Bürger, sondern auch den
Mittelstand besonders hart", erklärte Mario Ohoven, Präsident des
Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft (BVMW).

Die Hö

phoenix Runde: Schon wieder! Bahnstreik und kein Ende? – Mittwoch, 22. April 2015, 22.15 Uhr

An diesem Dienstag streikt die Gewerkschaft Deutscher
Lokomotivführer (GDL) schon wieder – zum siebten Mal seit September
2014. Kaum einer hat dafür noch Verständnis. GDL-Chef Weselsky will
nicht nur für Lokführer, sondern für das gesamte Zugpersonal
Tarifverträge abschließen dürfen.

Die Zeit wird knapp: Bis zur Sommerpause will die Bundesregierung
ein Gesetz zur Tarifeinheit verabschiedet haben. Verlierer wären die
kleinen Spartengewer

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