Daniel Kahnemann hat für alle Werbestrategen eine Stilvorlage geliefert: sein Buch „Thinking, Fast and Slow“ liefert ein nützliches Erklärungsmodell für das menschliche Entscheidungsverhalten. Kahnemann geht davon aus, dass die „kognitive Leichtigkeit“ zu positiv zugewandten Emotionen in das aus der Psychologie bekannte „System 1“ führt. Was ich schon kenne gefällt mir. Das erspart Bewertungen und Denken und die Entscheidung für ein Produkt fällt leichter.
Die Frage stellt sich, seit vor 2000 Jahren die ersten Werbebotschaften an die Wände des Forum Romanum in Rom geschrieben wurden: wie verkaufe ich erfolgreich mein Produkt. Ist es der Text, die Form, die Struktur, die Farbe, der Klang….
In den vergangen Tagen erreichte die Werbebranche die Nachricht: Vilim Vasata (ehemals BBDO und späte Vasata, Schröder, Florenz) ist tot. Seine Arbeiten sind jedoch ein Ansporn für alle Werbetexter und Kreativen. Unvergessen der AUDI-Spot mit
Verabschieden wir uns soeben von der Digitalen out of Home Werbung (DooH) und der Werbung am POS? Auch ohne in die Kristallkugel zu schauen ist jetzt bereits klar: ab 2020 wird jede Außenwerbung und die Kinowerbung für Tabakprodukte verboten sein. Und ab 2016 werden wir uns auf Zigarettenschachteln mit Schockbildern einstellen müssen. Ansonsten wird die Verpackung schlicht und farblos sein – und ohne jede Produktwerbung zum potentiellen Raucher kommen.
Wie wird es die Werbebranch
Um die Aufmerksamkeit der Verbraucher auf ein Produkt zu ziehen, müssen sich die Kreativen und Werbetreibenden so manches einfallen lassen. Häufig werden die Kaufentscheidungen erst vor Ort getroffen, sodass der Verkaufsraum einer besonderen Beachtung bedarf: Die Kunden müssen durch aufmerksamkeitsstarke, attraktive Point-of-Sale-Werbemittel angesprochen, informiert und überzeugt werden.
Auf Grund von Platzmangel scheitert es häufig an Regalwobblern, -stoppern oder &aum
Untersuchungen haben ergeben, dass 78 % der Käufe zusätzlich zum geplanten Einkaufzettel stattfinden. Einkauf findet also unbewusst, bez. auf der Basis von Reizen statt. Diese transportieren sich über TV + Radiowerbung, die Printmedien und vor allem am POS: denn dort fällt die endgültige Entscheidung für ein Produkt. Seit den 80er Jahren hat sich die Anzahl der Produkte in einem Supermarkt von ca 5000 Stück auf 13.000 Stück mehr als verdoppelt. Daher gilt