Trotz Bedenken des Bundeskartellamts rechnet der Netzbetreiber O2 mit grünem Licht der Kartellwächter zur geplanten Übernahme des Konkurrenten E-Plus. In einem Interview mit der "Bild-Zeitung" (Montagausgabe) sagte Der Chef von Telefonica Deutschland, René Schuster: "Wir sind zuversichtlich, dass die Behörden zustimmen." Schließlich fördere ein dritter starker Spieler den Wettbewerb in Deutschland im Sinne der Kunden. Schuster betonte, es
Die Kritik an der geplanten Übernahme von E-Plus durch die deutsche Tochter des spanischen Telefonkonzerns Telefónica reißt nicht ab: "Ich sehe die Gefahr, dass der Mobilfunkmarkt erheblich an seiner bisherigen Wettbewerbsdynamik verliert, weil der fusionierte Anbieter ein viel geringeres Interesse an Wettbewerbsvorstößen hat als die beiden kleinen bisher", sagte am Sonntag Justus Haucap, Mitglied der Monopolkommission, dem "Handelsblatt" (Montaga
KPN-Vorstand und E-Plus-Chef Thorsten Dirks geht davon aus, dass die Konsolidierungswelle auf dem europäischen Mobilfunkmarkt in den nächsten Wochen und Monaten weitergeht. In einem Interview mit dem Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" sagte Dirks: "In Europa gibt es mehr als 50 Mobilfunkfirmen. In bevölkerungsreichen Ländern wie China, Indien oder den USA sind es eine Handvoll. Ich glaube, dass man einen funktionierenden Wettbewerb mit deutlich weniger Anbietern
Die Bürger in den USA sollen keine Briefe, Karten oder Päckchen mehr nach Hause geliefert bekommen. Wie das Nachrichtenmagazin "Focus" meldet, will ein neues Gesetz, das dem US-Repräsentantenhaus vorliegt, die Heimzustellung der US-Post beenden. Stattdessen sollen Empfänger ihre Sendungen künftig aus Schließfächern ("cluster boxes") abholen, die ganze Wohnviertel zentral bedienen. Grund für die Umstellung ist das hoch defizitäre B
SAP-Aufsichtsratschef Hasso Plattner plädiert dafür, dass sich der von ihm gegründete Softwarekonzern stärker in die Bundeshauptstadt engagiert. "SAP müsste in Deutschland noch viel mehr die Berliner Karte spielen. Sie erreichen hier einfach andere Leute", sagte er der "Welt am Sonntag". Diese Äußerungen könnten die Mitarbeiter am Konzernsitz in Walldorf zusätzlich beunruhigen. Schon in den vergangenen Tagen war über einen sc
Der Chef des Ölbohr-Dienstleisters, C.A.T. Oil, Manfred Kastner, rechnet in Russland mit einer deutlichen Zunahme von High-Tech-Fördermethoden wie dem so genannten Fracking. "In Westsibirien könnte in drei bis fünf Jahren ein neues Klondike entstehen. Das birgt entsprechende Wachstumsraten", sagte Kastner der "Welt am Sonntag". Rund 50 Prozent des C.A.T. Oil-Umsatzes entfalle bereits auf Dienstleistungen im Zusammenhang mit Schiefergas-Gewinnung. In Russla
Die Axel Springer AG hat den Verkauf ihres französischen Zeitschriften-Verlags PGP vollzogen. Das bestätigte ein Springer-Sprecher gegenüber dem Medienmagazin "New Business". Neuer Eigentümer ist demnach das Medienunternehmen Reworld Media. Die Axel Springer AG, die am Donnerstag den Verkauf mehrerer deutscher Printmarken an die Funke Mediengruppe bekanntgegeben hatte, legt ihren strategischen Fokus auch in Frankreich verstärkt auf Digitalaktivitäten. PGP
SAP-Gründer und Multimilliardär Hasso Plattner bezieht im Bundestagswahlkampf Stellung gegen eine Vermögenssteuer. Eine solche Steuer würde die deutschen Wurzeln der Unternehmen bedrohen, warnt er im Gespräch mit der "Welt am Sonntag". "Was ist denn, wenn eine Firma keine deutschen Aktionäre mehr hat? Wird es dann noch eine Zukunft für den Firmensitz in diesem Lande geben?" Plattner ist einer der reichsten Menschen in Deutschland. Sein Aktie
Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt hat die Steuererhöhungspläne von SPD und Grünen als "Horrorkatalog" bezeichnet. "Wenn das Konzept auch nur teilweise umgesetzt würde, hätte das dramatische Nachteile für die Wirtschaft und würde erheblichen volkswirtschaftlichen Schaden auslösen", warnte Hundt in der "Rheinischen Post". "Für Personenunternehmen hätten die Steuererhöhungspläne eine Gewinnbesteuerun
Nach den Insolvenzanträgen der Baumarktkette Praktiker und der Tochterfirma Max Bahr rechnet der Praktiker-Aufsichtsrat mit einem massiven Stellenabbau im Konzern. In der "Bild-Zeitung" sagte der stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende von Praktiker, Ulrich Kruse: "Wir befürchten, dass bis zu 4.000 Mitarbeiter betroffen sind. Das ist eine erschreckende Zahl und eine Menge Holz." Kruse, der auch Gesamtbetriebsratschef von Max Bahr ist, warf der Praktiker-Führu