Die Verhandlungen über ein transatlantisches Freihandelsabkommen könnten schwieriger werden als gedacht. "Die Liste potenzieller Streitthemen ist lang: Nach wie vor zahlen Unternehmen Milliarden an Zöllen im Warenhandel. Die Partner leisten sich mengenmäßige Einfuhrbeschränkungen, hinderliche Regelungen für Dienstleistungen, Beschränkungen für Direktinvestitionen oder lassen Beteiligungen an öffentlichen Ausschreibungen nicht ausreichend zu
Die schwache Konjunktur im Schlussquartal wird voraussichtlich keine dauerhaften Folgen für den Arbeitsmarkt haben. Das Ifo-Beschäftigungsbarometer für die gewerbliche Wirtschaft in Deutschland stieg im Februar spürbar auf 106,9 Punkte an und rangiert nun wieder auf dem Niveau des vergangenen Sommers. "Es besteht weiterhin die Tendenz, neues Personal einzustellen", sagte Ifo-Experte Klaus Wohlrabe dem "Handelsblatt" (Dienstagausgabe). Laut Ifo stieg das Be
Die EADS-Tochter Cassidian beendet ihr Joint Venture mit dem brasilianischen Mischkonzern Odebrecht. Ein Auslaufen der 2010 gegründeten Partnerschaft bestätigte das Unternehmen dem "Handelsblatt" (Dienstagausgabe). Odebrecht und die EADS-Rüstungstochter hofften gemeinsam milliardenschwere Großaufträge für Sicherheitstechnik im Vorfeld der Fußballweltmeisterschaft 2014 und der Olympischen Spiele 2016 zu erhalten. Die brasilianische Regierung hatte al
Bei Fehlern im Rahmen einer Unternehmensübernahme
schreitet heute – anders als noch vor einigen Jahren – die
Staatsanwaltschaft häufiger ein. Jüngstes Beispiel: Die gerade
bekannt gewordenen Ermittlungen gegen den kompletten
Porsche-Aufsichtsrat wegen Ungereimtheiten bei der geplatzten
VW-Übernahme. Durch professionelle Planung und Durchführung des
Übernahmeprozesses mit Hilfe von Spezialisten lassen sich Risiken und
Haftung insbesondere auch beim Firmenverkau
Europas größter Autobauer Volkswagen baut einem Bericht des "Handelsblatts" (Montagsausgabe) zufolge nur noch jedes vierte Auto der Kernmarke VW im Heimatland. Drei Viertel der 2012 produzierten Autos kamen demnach aus dem Ausland. Mehr als jedes dritte Auto baute die Marke VW in China, so das Ergebnis einer noch unveröffentlichten Studie des Center Automotive Research (CAR) der Universität Duisburg-Essen, die dem "Handelsblatt" vorliegt. CAR-Chef Ferdina
Im vergangenen Jahr wurden nach einem Bericht des "Handelsblatts" (Montagsausgabe) mehr Unternehmen geschlossen als gegründet. Das wird das Institut für Mittelstandsforschung (IfM) am Montag in Bonn bekannt geben. 376.400 Unternehmer gaben ihr Geschäft auf, aber nur 350.000 Menschen gründeten ein Unternehmen oder Kleingewerbe. Die neue IfM-Präsidentin Friederike Welter sagte: "Einen noch stärkeren Einbruch haben Gründungen durch ausländische
Der Unternehmer Karlheinz Kögel verkauft nach Informationen des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel" seine Anteile an der Media Control GfK International GmbH. Bislang hält Kögel 30 Prozent an dem Joint Venture, 70 Prozent gehören der GfK. Nach dem Verkauf wird sie alleiniger Eigner des Unternehmens sein, das Marktforschung und Verkaufscharts von Büchern, Musik und Filmen anbietet. Das Mutterunternehmen Media Control jedoch gehört Kögel weiterhin zu 100
Deutsche Konzerne verzeichnen nach Erkenntnissen der Bundesregierung immer mehr Angriffe chinesischer Hacker. Vor einigen Monaten habe es "eine bemerkenswerte" Attacke auf die Rechner des Luft- und Raumfahrtkonzerns EADS gegeben, bestätigten Unternehmenskreise dem Nachrichtenmagazin "Der Spiegel". Offiziell spricht EADS von einem "Standardangriff" und schweigt zu einem möglichen Schaden. Der Vorgang war laut dem Bericht aber so gravierend, dass EADS ihn de
Der Chef des Sonnenstudio-Betreibers Sunpoint, Wolfgang Müller, zeigt sich skeptisch, wenn es um die Zukunft seiner Branche geht: "Das Geschäft ist rückläufig, und es wird auch weiter schrumpfen", sagte Müller der "Welt am Sonntag". Von den vormals 400 Sonnenstudios betreibt der Marktführer in Deutschland nur noch 300. Davon führt das Unternehmen 40 Prozent in Eigenregie, Kleinbetriebe als Franchise-Unternehmer hätten kaum noch eine Cha
Die Mittelstandsholding Gesco AG ist auf der Suche nach neuen Kandidaten für ihr Unternehmensportfolio. "Für weitere Zukäufe im laufenden Jahr stehen rund 20 Millionen Euro bereit", sagte Vorstandsvorsitzender Hans-Gert Mayrose der "Welt am Sonntag". Zwar sei eine konkrete Prognose noch schwierig, weil man bei möglichen Aspiranten noch auf die Geschäftszahlen zum vergangenen Jahr warten müsse, grundsätzlich stünden die Chancen auf eine