Die Absatzkrise in Europa zwingt den VW-Konzern zu Produktionskürzungen. In diesem Jahr werde der Absatz in Westeuropa um rund 150.000 Fahrzeuge geringer sein als geplant, berichtet das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel". Die Beschäftigten, vor allem in Emden und Zwickau, bauen Überstunden ab, die sie auf Arbeitszeitkonten angesammelt haben. Im Gegensatz zu Opel führt VW derzeit keine Kurzarbeit ein. Für das nächste Jahr könne er Kurzarbeit jedoch nicht
Die neuen Chefs der Deutschen Bank stimmen ihre Kollegen auf härtere Zeiten ein. Am Dienstag stellen Anshu Jain und Jürgen Fitschen nach Informationen des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel" ihre Strategie inklusive umfassender Sparpläne vor. Besonders betroffen sei das Investmentbanking, das Jain einst leitete. Die Bank hatte bereits im Juli den Abbau von 1.900 Stellen angekündigt, mit weiteren Streichungen wird gerechnet. Das trifft vor allem London. Außerdem
Die IG Metall bekommt bei den bevorstehenden Neuwahlen der Arbeitnehmervertreter im Siemens-Aufsichtsrat starke Konkurrenz. Das berichtet das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" in seiner am Montag erscheinenden Ausgabe. Neben den von der IG Metall ausgewählten Kandidaten bewerben sich auf einer weiteren Liste sechs Betriebsräte um einen Platz im Kontrollgremium – angeblich aus Protest gegen den Kuschelkurs der bisherigen Vertreter der IGM, darunter des Vorsitzenden Berthold Hub
200 ehemalige Mitarbeiter der BKK für Heilberufe können sich Hoffnung auf Abfindungen machen. Das Landesarbeitsgericht Düsseldorf erklärte am Freitag die Kündigungen für unwirksam, wie BKK-Sprecher Ingo Balzer der "Rheinischen Post" sagte. Die Betriebskrankenkasse war Ende 2011 wegen Unwirtschaftlichkeit geschlossen worden. Doch die Arbeitsverhältnisse endeten damit nicht automatisch, urteilte das Gericht. Die BKK hätte versuchen müssen, die
Die Bezahlung von Versicherungsvermittlern sollte sich nach Einschätzung der Ergo-Managerin Stefanie Held nicht nur an den Abschlusszahlen orientieren. "Man kann in die Steuerung auch weitere Kriterien einbeziehen, beispielsweise die Stornoquote oder den Grad der Kundenzufriedenheit", sagte Held der "Rheinischen Post". Ein Versicherungsunternehmen dürfe Kunden keine Produkte verkaufen, die sie nicht wollten. Ergo habe die Rücktrittsfrist bei Produkten mit einer
Ford-Chef Alan Mulally stellt sich in Europa angesichts der andauernden Währungs- und Staatsschuldenkrise auf eine lange Durststrecke ein: "Die Situation in Europa ist ernst, sehr ernst. Wir rechnen nicht damit, dass die Krise rasch überwunden wird" sagt der Konzernchef der "Welt". Dennoch setze Ford auf den Kontinent: "Wir erwarten, dass der Automarkt in Europa, trotz der aktuellen Krisen in den kommenden fünf Jahren, um rund 20 Prozent wachsen wird"
Die Deutsche Lufthansa und die Gewerkschaft Unabhängige Flugbegleiter Organisation (UFO) haben am Freitag eine Schlichtung vereinbart. Das teilte am Freitagabend UFO-Chef Nicoley Baublies in Frankfurt am Main mit. Die Streiks würden damit ausgesetzt, während der Schlichtung herrscht Friedenspflicht. Baublies hatte am Morgen bereits Gesprächsbereitschaft signalisiert. Einzelheiten über den geplanten Ablauf der Schlichtung wurden bislang allerdings nicht bekannt, auch ein
Die Deutsche Bahn hat aufgrund des Streiks der Flugbegleiter bei der Deutschen Lufthansa am Freitag deutlich mehr Fahrgäste transportiert. Wie das Unternehmen am Freitag mitteilte, habe es das erhöhte Fahrgastaufkommen gut bewältigt. Rund 10.000 Flugreisende nutzten demnach die Züge der Bahn. Vor allem auf den Verbindungen Berlin-Frankfurt (Main) und Frankfurt (Main)-München waren mehr Fahrgäste unterwegs als üblich. Zu größeren Störungen oder V
Der neue Hauptstadtflughafen Berlin Brandenburg soll Ende Oktober des kommenden Jahres eröffnet werden. Medienberichten zufolge habe der Aufsichtsrat am Freitag den 27. Oktober 2013 als Eröffnungstermin festgelegt. Damit wurde der Termin um weitere sieben Monate verschoben. Zuletzt war der Eröffnungstermin für März 2013 geplant. Gründe für die erneute Verschiebung des Termins wurden bislang nicht genannt.
Die Deutsche Lufthansa will in Berlin künftig kein externes Kabinenpersonal einsetzen. Das kündigte am Freitag der Vorstandsvorsitzende Christoph Franz in Frankfurt am Main an. "Lufthansa verzichtet einseitig, auf absehbare Zeit und ohne weitere Vorbedingungen auf den Einsatz von externen Kabinencrews in Berlin", so Franz. "Damit gehen wir einen großen Schritt auf unseren Tarifpartner zu. Wir hoffen, dass dieser Schritt der Gewerkschaft UFO hilft, mit uns gemeinsam