45 Prozent aller Motorradfahrerinnen und Motorradfahrer haben in den vergangenen zwei Jahren auf Landstraßen mindestens einmal eine kritische Fahrsituation erlebt, bei der ein Unfall nur knapp vermieden werden konnte. Das zeigt eine aktuelle repräsentative Forsa-Umfrage im Auftrag des Deutschen Verkehrssicherheitsrates (DVR) unter 501 Motorradfahrerinnen und Motorradfahrern. Die Umfrageergebnisse werden zum Start der bundesweiten Kampagne "Hartes Pflaster: Landstraße"
Ann Christin von Allwörden/Daniel Peters: Wer Drängler und Rücksichtslose stoppen will, darf die Polizei nicht ausbremsen
Medien berichten, dass die Landesregierung die bisherigen Videowagen der Polizei abschaffen lassen will und es derzeit keine unmittelbare Nachfolgelösung gibt. Fachleute und Gewerkschafter warnen vor einer Sicherheitslücke bei der Bekämpfung von Rasern und Dränglern. Die CDU-Fraktion hat bereits 2025 gefordert, die Landespolizei durch eine
Eine Realität, die oft überhört wird: Nicht alle Verkehrsteilnehmenden können sich auf ihr Hörvermögen verlassen. Zum Tag der Verkehrssicherheit am 20. Juni 2026 informiert Eberhard Schmidt, Präsident der Bundesinnung der Hörakustiker (biha), warum gutes Hören im Straßenverkehr Leben retten kann.
Räumliche Orientierung dank gutem Hören
Sich schnell nähernde Einsatzfahrzeuge oder Rufe anderer Verkehrsteilnehmenden – viele Signa
– Müdigkeit, Stress und Ablenkung sorgen oft für Gefahr
– DEKRA zeigt: Intelligente Verkehrssysteme und Sicherungseinrichtungen wirken
– Stellschrauben: Technik, Regelwerke, Infrastruktur und Eigenverantwortung
Der öffentliche Straßenraum ist nicht nur Verkehrsfläche, Aufenthalts- und Lebensraum, sondern für Millionen Menschen auch der Arbeitsplatz. Ein Arbeitsplatz, der jährlich viele Unfallopfer fordert. "Es gilt unbedingt, genauer hinzuschauen,
Eitorf, 16. April 2026 – Die Retzer Industry Eitorf GmbH & Co. KG treibt die Neuausrichtung des ehemaligen Schoeller-Geländes mit konkreten Maßnahmen, erheblichen Investitionen und klaren Entscheidungen voran. Im Rahmen eines Termins vor Ort stellt das Unternehmen, hinter dem die Familie Retzer persönlich steht, seine Strategie für die zukünftige Entwicklung des Standorts vor und erläutert Hintergründe zu aktuellen Veränderungen.
"Der Standort in
Ziel von null Verkehrstoten sollte im Straßenverkehrsgesetz verankert werden. Deutschland stagniert beim Thema Verkehrssicherheit. TÜV-Verband legt Positionspapier vor: Verbesserungen bei Infrastruktur, technischer Sicherheit, Fahrkompetenzen und Verkehrsüberwachung notwendig.
Der TÜV-Verband hat einen politischen Neustart für die Realisierung der Vision Zero gefordert: Deutschland verfolgt wie die anderen Länder in der EU das Ziel, dass in absehbarer Zeit keine M
Im Herbst 2025 hatte der ökologische Verkehrsclub VCD dazu aufgerufen, regelmäßig zugeparkte Gehwegabschnitte über ein Online-Tool zu melden. Die Auswertung der über 3.300 Meldungen zeigt ein bundesweites Problem: Häufig bleiben Fußgänger*innen viel zu schmale Wege. Der VCD fordert die zuständigen Kommunen daher auf, gemeldete Stellen zu prüfen und konsequent gegen gefährliches Gehwegparken vorzugehen.
Sie sind immer häufiger in Fahrzeugen oder auf Helmen von Motorradfahrern oder Radfahrern zu sehen: So genannte Dashcams. Die kleinen Kameras zeichnen das Verkehrsgeschehen während der Fahrt auf und sollen helfen, Unfälle objektiv zu rekonstruieren und Beweisnot zu vermeiden. Denn nach einem Verkehrsunfall steht für die Beteiligten schnell eine Frage im Raum: Wer trägt die Verantwortung und wie lässt sich der Unfallhergang eindeutig belegen? "Dashcams könn
Der 64. Deutsche Verkehrsgerichtstag (VGT) ist heute in Goslar zu Ende gegangen. Unter dem Leitgedanken der Vision Zero – dem Ziel eines Straßenverkehrs ohne Getötete und ohne Schwerverletzte – hatte der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) vorab klare Forderungen formuliert und diese aktiv während des VGT vertreten.
VGT greift Forderungen des DVR auf
Verschiedene Forderungen des DVR fanden Eingang in die Empfehlungen des VGT. Jetzt sieht der DVR Bundesverkehrsminister Schni
Ein aufblasbarer Dino hinter dem Lenkrad, der Hals ragt ins Freie, der Schwanz klemmt sich durchs Heckfenster. Ein Hingucker, zweifellos. Doch der Eindruck täuscht. Das heitere Kostümbild kaschiert eine ernste Gefahr. So sehr das bunte Treiben in der närrischen Zeit auch lockt, im Auto hat Verkleidung nur bedingt Platz. Fasching, Fastnacht oder Karneval – die Bezeichnung mag variieren, die Straßenverkehrsregeln tun es nicht. Die Narrenfreiheit endet dort, wo der Verkehr begi