?Und was hörst du so? der neue Online-Hörtest der Fördergemeinschaft Gutes Hören


 

(Mynewsdesk) FGH, 2019 ? Die meisten Schwierigkeiten beim Hören und Verstehen haben wir, wenn es um uns herum laut und lebhaft zugeht. Denn schlechter zu hören heißt nicht allein, die leisen Töne kaum noch wahrzunehmen. Vielmehr müssen die Ohren zumeist aus einer Vielzahl von Schallquellen gezielt das Wichtige erkennen und heraushören. Denn der Nutzschall wird sehr häufig von Störgeräuschen überlagert. Deshalb macht sich Schwerhörigkeit anfangs vor allem in geräuschvoller Umgebung bemerkbar. Man kann dabei aber selbst kaum beurteilen, wann es sinnvoll wird, den Rat eines Hörakustikers einzuholen.

Der neue Online-Hörtest der Fördergemeinschaft Gutes Hören (www.fgh-info.de) berücksichtigt genau diese Zusammenhänge. Und noch mehr: Der Test ist einfach und nach einmaligem Einstellen der Lautstärke innerhalb von rund drei Minuten online durchgeführt. Notwendig sind Internet-Zugang, Lautsprecher oder Kopfhörer und eine ruhige Umgebung. So lässt sich im Selbsttest überprüfen, wie gut wir Sprache verstehen, wenn sie von Störschall überlagert bzw. ?maskiert? wird. Diese Überprüfung der persönlichen Hörleistung ist wissenschaftlich evaluiert und im Ergebnis aussagekräftig.

Das Verfahren wurde unter der Bezeichnung Ziffern-Tripel-Test vom Kompetenzzentrum für Hörgeräte-Systemtechnik in Oldenburg entwickelt und steht für eine große Genauigkeit der Messergebnisse. Diese Art des Hörtests ersetzt zwar nicht die fachgerechte Überprüfung der Ohren durch einen Hörakustiker, aber sie gibt den Menschen eine sehr realistische Einschätzung ihrer Hörleistung. Beim bewussten und konzentrierten Hören der Testsequenzen wird außerdem deutlich, wie schnell Unsicherheiten beim Verstehen ähnlich klingender Laute entstehen können und welche Präszisionsarbeit das Gehör im täglichen Leben leisten muss.

Und so funktioniert der Test: Es werden insgesamt 18 Hörproben mit zufälligen Kombinationen von jeweils drei Ziffern gesprochen, während im Hintergrund ein gleichbleibendes Rauschen zu hören ist. Nach jeder Darbietung müssen die drei Ziffern, die verstanden wurden, über das Zahlenfeld auf dem Bildschirm eingegeben werden. Wurden alle Ziffern richtig verstanden, steigt die Schwierigkeit bei der nächsten Darbietung, indem die Sprache im Vergleich zum Rauschen leiser wird. Bei mindestens einer falsch eingegebenen Ziffer wird die nächste Hörprobe wieder leichter. Zum Abschluss erfolgt eine Einschätzung, wie gut Sprache im Störgeräusch verstanden wird. Je nach Ergebnis gibt es dann Empfehlungen für eine weiterführende Abklärung und Beratung durch einen Hörakustiker.

Aber auch wenn das Test-Ergebnis keine Hinweise auf Hörminderungen zeigt, ist es ratsam, die Ohren in regelmäßigen Abständen von 6 bis 12 Monaten zu überprüfen. Denn das Gehör aller Menschen verändert sich im Laufe des Lebens. Das geschieht meistens so langsam, dass die Unterschiede selbst kaum bemerkbar sind und man sich nach und nach an das schlechter werdende Hören gewöhnt. Um die damit einhergehende zunehmende Höranstrengung und den Verlust an Lebensqualität zu vermeiden, ist es daher umso wichtiger, seinen Hörstatus aktuell zu kennen. Nur so kann bei Bedarf mit Hörsystemen vom Hörakustiker das Hören und Verstehen wirksam, komfortabel und nachhaltig ausgeglichen und gesichert werden.

Der neue Online-Hörtest der Fördergemeinschaft Gutes Hören bietet dafür einen schnellen und problemlosen Zugang zur persönlichen Hörprävention auf der FGH Website: www.fgh-info.de/hoertest/hoertest-online. Als Experten vor Ort stehen allen Interessierten darüber hinaus die Partnerakustiker in ganz Deutschland zur Verfügung. Sie bieten das gesamte Leistungsspektrum vom kostenlosen Hörtest über Gehör- und Lärmschutz, In-Ear-Monitoring und Hörgeräteanpassung. Die FGH Partner informieren außerdem über neueste Trends und technische Entwicklungen. Zu erkennen sind sie am Ohrbogen mit dem roten Punkt. Einen Fachbetrieb in der Nähe findet man unter www.fgh-info.de

Hier geht es zum direkt Online-Hörtest: https://www.fgh-info.de/hoertest/hoertest-online

Verwendung und Nachdruck des Textes honorarfrei mit Quellennachweis: “FGH”

Diese Pressemitteilung wurde via Mynewsdesk versendet. Weitere Informationen finden Sie im Fördergemeinschaft Gutes Hören

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