Rund um den Valentinstag häufen sich nicht nur Blumenbestellungen und Liebesbekundungen. Auch bei der Passwortwahl setzen viele Nutzer auf romantische Begriffe. Im aktuellen Breached Password Report hat Specops Milliarden kompromittierter Zugangsdaten ausgewertet. Das Ergebnis: Begriffe wie „love“, „beauty“, „valentine“, „romance“ oder „flowers“ finden sich millionenfach in geleakten Passwortdatenbanken. Aber auch Vornamen, Kosenamen oder popkulturelle Anspielungen mit romantischem Bezug zählen zu den besonders häufig verwendeten Passwortbestandteilen.
Das Problem hier liegt vor allem in der Vorhersehbarkeit. Cyberkriminelle arbeiten mit umfangreichen Passwortlisten, die auf realen Datenlecks basieren. Häufig genutzte Begriffe werden systematisch in automatisierten Angriffen eingesetzt. Zum Beispiel bei sogenannten Credential-Stuffing-Attacken, hier werden bekannte Kombinationen aus E-Mail-Adresse und Passwort massenhaft auf verschiedenen Plattformen getestet.
Warum romantische Passwörter so riskant sind:
-Hohe Wiederverwendungsrate: Emotionale Begriffe werden oft mehrfach und plattformübergreifend genutzt.
-Leicht zu erraten: Wörter aus Alltag, Beziehungen oder Popkultur sind Bestandteil gängiger Angriffslisten.
-Trügerisches Sicherheitsgefühl: Kombinationen wie „Love2025!“ wirken komplex, sind aber algorithmisch leicht vorhersehbar.
Mehr Informationen zum Thema erhalten Sie im Blog: https://specopssoft.com/de/blog/romantische-passwoerter-die-cyberkriminelle-lieben/