Wenn der Chef vom Bett aus lenkt

Ein Slogan mit Potenzial: outsourcing4work – remote solutions
Der Ausbau des Remote-Modells von outsourcing4work beginnt lange vor Corona. Und er ist ein Paradebeispiel für Firmen, die sich erfolgreich im Bereich digitaler Infrastruktur engagieren. Vor mehr als zehn Jahren fasste der aus Pakistan stammende Unternehmer Khalid Nadeem Arif den Beschluss, sich intensiv mit der Arbeit im Home-Office zu befassen. Grund hierfür war eine Erkrankung, die es ihm phasenweise unmöglich macht, das Bett zu verlassen. Statt seine Firma aufzugeben, baute er sie nach und nach zu einem 100-%-Remote-Unternehmen um.

Inzwischen übernimmt das IT- und Personaldienstleistungsunternehmen Aufträge aus der ganzen Welt und beschäftigt mehr als 100 Mitarbeiter aus 17 Ländern. Sie alle arbeiten remote zusammen – aus der Ferne. Geleitet und unterstützt von dem Mann, der am Beginn seiner Karriere wohl kaum geahnt hätte, welche Dimensionen sein Remote-Modell einmal erreichen würde. Als Vermittler von indischen IT-Fachkräften ist die innovative Infrastruktur auch ein zentraler Kern des Geschäftsmodells.

Manchmal ist Khalid Nadeem Arif von seiner eigenen Kraft selbst ein wenig überrascht: „Heute kann ich oft monatelang nicht aus dem Haus gehen und liege die meiste Zeit im Bett“, so Arif [https://youtu.be/ncyN1TnoJRc]. „Sobald meine Gesundheit es zulässt, fange ich an zu arbeiten, bis ich mich wieder in einem ganz stillen und dunklen Raum erholen muss. Trotz meiner Krankheiten führe ich heute, durch die Gnade Gottes, ein glückliches und sehr dankbares Leben. Mein Unternehmen outsourcing4work GmbH führe ich seit vielen Jahren hauptsächlich von meinem Bett aus“.
Der freundliche Groß-Gerauer wirkt dabei so positiv, dass seine Begeisterung und sein Eifer Menschen in einer ähnlichen Situation anstecken können. Und genau das ist sein Ziel: Männer und Frauen mit Handicap zu motivieren und zu stärken.

Vielfältige Zukunftsplanungen
Mit seinem Beispiel möchte Khalid Nadeem Arif aber nicht nur kranken und behinderten Menschen Mut machen, sondern jeden Interessierten dabei unterstützen, die Möglichkeiten der Remote-Arbeit für sich zu entdecken. Außerdem will der engagierte Hesse mit seinem 100-%-Remote-Unternehmen international weiterwachsen und in den nächsten fünf Jahren 1.000 neue Jobs in Pakistan schaffen – in erster Linie natürlich als Remote-Arbeitsplätze. „Eine der positiven Auswirkungen meiner Krankheiten ist, dass sie mich zu einem Spezialisten für Remote-Arbeit gemacht haben“, erklärt Khalid Nadeem Arif schmunzelnd und denkt schon an sein nächstes großes Projekt: Vom Bett in Deutschland aus will er eine wirtschaftlich zurückgebliebene Stadt in Pakistan zu einem IT-Hub für Remote-Arbeit machen.

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