
„Golf statt Gähn-Leerstand!“ – Deutscher Macher begeistert Händler in St. Gallen
_Von Lukas Frei, St. Gallen_
Statt leerer Schaufenster plötzlich Bewegung, hinterm Fenster und davor, statt Stillstand neue Ideen – und mittendrin ein Mann, der mit ungewöhnlichen Ansätzen für Aufsehen sorgt: Andreas Werft, Kopf von Vollblutconsulting International, bringt frischen Wind in die Diskussion um die Zukunft unserer Innenstädte.
Eingeladen von einem überregionalen Händlerkreis, präsentierte Werft in St. Gallen gemeinsam mit der sympathischen Geschäftsführerin von Vollblutconsulting Schweiz, Sonja Oeri, ein Konzept, das nicht nur durch Inhalt, sondern auch durch seine ungewöhnliche Inszenierung überzeugte.
Mit Puttern gegen Leerstand
Ein Moment blieb vielen Teilnehmern besonders in Erinnerung:
Mit einem Augenzwinkern, viel Charme – und ganz realen Golfschlägern – demonstrierten Werft und Oeri mitten im Raum, wie Citygolf und Shopping-Golf Innenstädte in Erlebnisräume verwandeln können.
„Das war kein Vortrag, das war ein Erlebnis“, so ein Teilnehmer.
„Man hat sofort verstanden, was gemeint ist.“
Mehr als nur Ideen – ein Konzept, das greift
Doch hinter der Leichtigkeit steckt Substanz.
Werfts Ansatz geht sehr weit über Einzelaktionen hinaus.
Sein Konzept _“Unsere Stadt lebt! – Von Leerstand zu Lebensfreude“_ verbindet:
Handel
Gastronomie
Leerstandsflächen
Vereine und Kultur
sowie, das wichtigste, die Bürger selbst
zu einem gemeinsamen Ganzen.
Ziel: Innenstädte wieder zu echten Lebensräumen machen.
Netzwerk, Erfahrung – und der Mut zur Umsetzung
Was viele Städte und Akteure besonders schätzen:
Vollblutconsulting greift auf ein über Jahre aufgebautes Netzwerk aus Partnern und Spezialisten zurück, das je nach Projekt flexibel eingebunden werden kann.
Doch entscheidend ist ein anderer Punkt:
Werft und sein Team entwickeln nicht nur Konzepte –
sie setzen diese auch selbst um.
„Verantwortung wird hier nicht abgegeben“, heißt es aus dem Teilnehmerkreis.
„Das Team bleibt dran – von der Idee bis zur Umsetzung.“
USA geprägt, europaweit gefragt
Ein Teil dieser Arbeitsweise geht auf Werfts Ausbildungszeit in den USA zurück, wo er früh lernte, unternehmerisch, mutig zu denken, Strukturen zu hinterfragen und neu aufzubauen, Netzwerke zu integrieren.
Diese Fähigkeit zeigt sich heute in vielen Projekten:
Neustrukturierung von Unternehmen
strategische Neuausrichtung
sowie die Begleitung von Betrieben in wirtschaftlich schwierigen Situationen
Gerade in der Hotellerie und Gastronomie, die zunehmend unter Liquiditätsdruck stehen, sieht Werft enormes Potenzial für neue, tragfähige Konzepte.
„Es geht darum, nicht nur zu reagieren, sondern aktiv neu zu denken – und dann auch zu handeln“, so Werft.
„Mut zur Umsetzung“ – das kommt an
Was in St. Gallen besonders Eindruck hinterließ, war neben der Kreativität vor allem eines:
der Mut zur Umsetzung.
„Viele haben Ideen – aber hier hat man das Gefühl, dass sie auch wirklich umgesetzt werden“, so ein Händler nach der Veranstaltung.
Oder, wie es ein Teilnehmer treffend formulierte:
„Der Glaube an den Erfolg ist hier keine Floskel – er wird gelebt.“
Ein Ansatz mit Zukunft?
Die Herausforderungen für Innenstädte sind überall ähnlich – in Deutschland wie in der Schweiz.
Leerstände, sinkende Frequenzen und wirtschaftlicher Druck verlangen nach neuen Lösungen.
Ob Citygolf, kreative Zwischennutzung oder Bürgerkampagnen, Vernetzung :
Werfts Ansatz zeigt, dass es nicht immer kompliziert sein muss – sondern vor allem mutig, vernetzt und konsequent umgesetzt.
Fazit: Bewegung statt Stillstand
Die Botschaft aus St. Gallen ist klar:
Innenstädte brauchen keine Einzelmaßnahmen – sie brauchen Menschen, die anpacken.
Und genau hier scheint Andreas Werft mit seinem Team einen Nerv zu treffen.
Oder, um es im besten Boulevardstil zu sagen:
„Wenn Ideen plötzlich rollen – dann könnte es Stadtentwicklung neu gedacht sein.“