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Weser-Kurier: Stefan Lakebandüber die Probleme des Deutschen Milchkontors

Es ist eine verspätete Rechnung, die das Deutsche
Milchkontor (DMK) nun bekommt. Zahlreiche Bauern haben ihre
Lieferverträge gekündigt. Dem DMK könnte somit ein Viertel seines
wichtigsten Rohstoffs verloren gehen: Milch. Auf den ersten Blick
verwundert das. Nach einer langen Depression mit Tiefstpreisen steigt
das Milchgeld der Bauern schließlich nun schon seit einigen Monaten.
Die Kündigungen sind jetzt eine verzögerte Reaktion, da sie zwei
Jahre Vorlauf brauchen. Dass aber tatsächlich auch alle Landwirte
ihre Beziehungen zum DMK abbrechen, ist unwahrscheinlich. Einige
werden wohl einen Rückzieher machen – auch weil sie keine alternative
Molkerei in Norddeutschland finden können. Trotzdem war es wichtig,
dass so viele Landwirte mit der Kündigung gedroht haben. Es ist eines
ihrer wenigen Mittel, um zu sagen: Kümmert euch um uns, sonst sind
wir weg! Weg sein, das kann in diesem Fall nicht nur den Wechsel zu
einer anderen Molkerei bedeuten, sondern die komplette Hof-Aufgabe.
Das Milchkontor ist gut beraten, alles dafür zu tun, dass das
Milchgeld weiter steigt. Im Interesse der Landwirte, aber auch im
eigenen.

Pressekontakt:
Weser-Kurier
Produzierender Chefredakteur
Telefon: +49(0)421 3671 3200
chefredaktion@Weser-Kurier.de

Original-Content von: Weser-Kurier, übermittelt durch news aktuell

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