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Weser-Kurier: Zum Thema Offshore schreibt Peter Hanuschke:

Eigentlich ist doch alles nach wie vor völlig klar:
Die Energiewende ist gesetzt, und ohne Strom aus Offshore-Windparks,
die zuverlässig und grundlastnah Strom für Haushalte und Industrie
liefern, wird sie nur schwer gelingen. Klar ist auch, dass
Offshore-Windparks enorme Kosten verursachen, die sollen sich aber in
den nächsten Jahren erheblich reduzieren lassen. Auch andere
Technologien waren am Anfang teuer und wurden dadurch erst günstiger,
als sie auch eingesetzt worden. Was fehlt, ist aber nach wie vor der
große Plan, der über das Erneuerbare-Energien-Gesetz, das alle paar
Jahre mal wieder verändert wird und je nach Ausrichtung für massive
Verunsicherung sorgt, weit hinausgeht. Es muss ein übergeordneter
Master-Plan entwickelt werden, der alle Energien berücksichtigt und
langfristig von der Zielsetzung her gültig ist – über
Legislaturperioden hinaus. Die Befürworter des Offshore Terminals
Bremerhaven (OTB) machen das doch vor und berufen sich auf eine
Fraunhofer-Studie, die besagt, dass zur Erreichung der
CO2-Einsparziele neben dem Ausbau aller erneuerbaren Energien ein
deutlicher Zubau von Offshore-Windenergie bis 2050 unerlässlich ist.
Und daraus abgeleitet, muss auch der OTB funktionieren – so einfach
ist das. Isoliert und sehr theoretisch betrachtet, ist das völlig
okay – aber eben nur dann.

Pressekontakt:
Weser-Kurier
Produzierender Chefredakteur
Telefon: +49(0)421 3671 3200
chefredaktion@Weser-Kurier.de

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